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Schule – es wird ernst!

26. Januar 2012

Schon letztes Jahr habe ich alles dafür getan, um auf einer Abendrealschule meine Abschlüsse nachholen zu dürfen. Leider sollte es in Bonn nicht klappen. Nach den bestandenen Einstufungstests bekam ich das Angebot: 17 – 22 Uhr, der Abendkurs. Ich musste ablehnen. Selbst wenn ich mich hätte auf den Liebsten verlassen können (der ja aber öfter im Sauerland war um neben dem Studium zu jobben), wären diese Zeiten einfach nicht in Frage gekommen. Ich hätte die Prinzessin ausschließlich morgens vor dem Kindergarten gesehen – das war keine Option.
Die Vormittagsplätze waren überlaufen, so blieb mir nichts anderes übrig, als es an der Stelle zu lassen.

Nach unserem Umzug ins Sauerland habe ich mich gleich umgesehen und eine Wahl getroffen. Ein Kolleg in Siegen. Nach der Bewerbung wurde ich vor einigen Wochen zur Aufnahmeprüfung eingeladen. Da mir die mittlere Reife (aus div. teils selbstverschuldeten, teils unmöglichen Umständen, die hier nicht näher aufgeführt werden) fehlte, musste ich diese Prüfung bestehen, um aufgenommen zu werden.
Meine Nervosität war grenzenlos. Dank Prüfungsangst konnte ich die Nacht vorher nicht schlafen und habe auch in der Prüfung meine Schwierigkeiten gehabt.
Habe ich vorher noch gedacht, dass ich in Deutsch alles hinbekomme, in Englisch die Hälfte und in Mathe nichts kann, so hat sich meine Meinung nach der Prüfung geändert. Deutsch empfand ich als absolut heftig. Mathe war in Ordnung und Englisch fand ich total einfach. So kann man seine Meinung ändern.  :grin:
Nach einem nervösen Wochenende sollte ich mein Ergebnis erfahren. Ehrlich gesagt habe ich nicht mit einer Aufnahme gerechnet. Ich ging davon aus, dass ich mind. noch zur mündlichen Prüfung eingeladen werde, oder aber gleich abgelehnt werde. Innerlich habe ich mich darauf vorbereitet ein Semester nur mit Lernen zu verbringen. Doch die Dame am Telefon sagte mir gleich, dass das alles nicht nötig ist, wir sehen uns am 01. Februar um 8.00 Uhr.

Aufahmebestätigung Kolleg

Ich kann es eigentlich immer noch nicht so recht glauben, auch wenn der Papierkram zum Thema bereits erledigt ist.
Ich soll also wirklich wieder zur Schule dürfen? WOW!
Das gibt natürlich viele weitere Überlegungen.
Mir fiel das lernen immer schon sehr leicht. In Klasse 1-3 habe ich meistens mit Abwesenheit geglänzt, war aber dennoch immer gut genug um nicht zurück gestuft zu werden. Auch in der Weiterführenden Schule wurde es nicht besser. Dank diverser Brüche, Krankheiten und Verletzungen fehlte ich häufig. Das heftigste Halbjahr war mit um die 260 Fehlstunden im Zeugnis. Ich habe nie Hausaufgaben gemacht, nie gelernt und hatte dennoch einen Schnitt von 1,X. Meinen Abschluss habe ich auch nicht sonderlich schlecht gemacht.
Geblendet von dem Erfolg ohne etwas dafür tun zu müssen dachte ich, dass das auch in der Ausbildung schon gehen wird. Tat es auch. Eine Zeit lang. Mein Geheimnis in diesem Punkt ist ein ganz einfaches: Im Unterricht aufpassen. Ich lerne schnell und merke mir die Dinge in der Regel sofort. Voraussetzung ist aber das Aufpassen. Das hab ich in der Berufsschule gänzlich unterlassen. Durch einen 2. nächtlichen Job war ich ständig müde, schlief also oder träumte im Unterricht.
Zum Ende der Ausbildung kamen viele persönlichen Probleme hinzu, doch ich habe die Prüfung geschafft.

Dieses Verhalten muss ich nun natürlich gänzlich überdenken. Ich muss aufpassen, zuhören, lernen und Hausaufgaben machen. Das wird eine enorme Umstellung. Wie lernt man denn? Sowas habe ich nie machen müssen und werde wohl erst einmal das Lernen lernen müssen.
Aber ich bin optimistisch. Schon so lange, wollte ich unbedingt das Abitur nachholen und jetzt bekomme ich diese Chance wirklich! Die muss und werde ich nutzen und freue mich auf den 01. Februar. Nervös bin ich auch, keine Frage, aber die Freude überwiegt. :smug:

Läusealarm

18. Januar 2012

Goldgeist Läusemittel gegen LäuseBisher sind wir von diesen ekligen Krabbeltierchen verschont geblieben. Die Prinzessin ist nun seit gut 6 Jahren in Fremdbetreuung (Tagesmutter, Kindergarten, OGS) und egal wann und wo die Läuseplage umherging, wir wurden verschont.
Vor etlichen Jahren gab mir eine Freundin einer ehemaligen -Freundin einen Tipp: Hat man gefärbte Haare – sei es auch nur eine Strähne – so kommen keine Läuse. Seither hat die Prinzessin eine gefärbte Haarsträhne. Meist Naturfarben oder (wie aktuell) mit einem leichten farblichen Schimmer. Ich schob die Lausresistenz auf besagte Haarsträhne.
Nun, offensichtlich ist das Quatsch, denn eine gefärbte Strähne hat sie nach wie vor, Läuse seit letzter Woche aber auch.
Montag morgen machte ich ihr die Haare und entdeckte Nissen. Es ging sofort zum Arzt und die Diagnose stand schnell: Läuse! Wir bekamen dann das tolle auf dem Bild zu sehende Mittelchen.
Montag habe ich der Prinzessin die Haare damit getränkt (die Flasche ist fast leer) und anschließend versucht die Nissen rauszukämmen. Keine Chance. Auch wenn der Tag ursprünglich ganz anders geplant war, habe ich ihn mit abziehen und waschen von Bettwäsche und Allergiebettwäsche, Waschen sämtlicher Klamotten, aussortieren und wegräumen von Kuscheltieren und einsprühen und absaugen von diversen Polstern und Teppichen verbracht. Ein ganz toller Wochenstart!
In der Zwischenzeit habe ich mich natürlich über diese Tiere informiert, was es zu beachten gibt, Tipps & Co.
Dienstag habe ich dann gleich zwei Tipps angewandt: Die Haare mit einem Glätteisen, möglichst nah an der Haarwurzel angesetzt, bei 180°C glätten. Im Anschluss habe ich sie dann nochmal gewaschen und – wie empfohlen – tropfnass eine Spülung reingepackt. Dann ging es wieder ans Kämmen. Die Nissen blieben wo sie waren, eine tote Laus habe ich raugekämmt – ansonsten scheinen keine da zu sein.

Heute morgen um 8 Uhr waren wir dann gleich beim Arzt. Dieser schaute sich ihre Haare gründlich an und attestierte, dass sie wieder in die Schule kann.
Die Behandlung ist aber natürlich noch nicht abgeschlossen. Oben gezeigtes Mittelchen habe ich mir nochmal mitgeben lassen, dieses werden wir spätestens Sonntag noch einmal anwenden. Sie geht nun täglich duschen und nutzt ein Läuseshampoo und dann hoffe ich, dass wir die Viecher bald loswerden.

Präventiv sollen Lavendel, Teebaumöl und einige andere Dinge helfen – auch dies werden wir nun 1x wöchentlich anwenden, damit so etwas nicht noch einmal passiert.
Ich nehme an, die Prinzessin hat die Läuse aus der Schule mitgebracht, woher auch sonst? :thumbsdown:

Voll da…und doch nicht!

21. Dezember 2011

In den letzten Wochen gab es hier nicht viel zu lesen. So kurz vor Weihnachten, ist es eher stressig um uns herum, daher blieb der Alltagsschrott im Kopf und konnte nicht niedergeschrieben werden. Einen kleinen Umriss gibt es aber.

Schule: Es gab eine kleine, aber sehr süße Weihnachtsfeier in der Schule der Prinzessin. Nur mit ihrer Klasse. Und mit ihrer eigentlichen Lehrerin, die ist nämlich wieder gesundet und hat “ihre Kinder” nun übernommen. Auf der Weihnachtsfeier hat die Prinzessin eins der 3 Lesekinder gemacht und war hervorragend. Ihre Parts hörte man bis hinten hin, denn – trotz Schüchternheit – sie las unheimlich laut, damit sie alle hören!
Schnee: In der Nacht zu Nikolaus gab es bei uns den ersten Schnee. Die Kinder waren begeistert, wir Erwachsenen eher weniger, denn Schnee bedeutet auch (etwa 200qm großen Hof, einen Hof im Garten und den Weg zum Komposter) Schnee schieben. Arme und Rücken tuen weh und das – wenn’s schlecht läuft – auch mehrfach am Tag.
Wichteln bei den BSM: Das Wichteln bei den Bastel-Scrap-Mamas hatte am 6. Dezember den Höhepunkt. Bisher war dies mein erstes Wichteln dort und ich fand es total schön. Mein Wichtelgeschenk war ein ganz wundervolles, ich habe mich sehr gefreut.
Meinem Wichtel habe ich das Geschenk gar persönlich vorbei gebracht, da das Päckchen ansonsten nicht rechtzeitig angekommen wäre (blöde Post!) und mein “Wichtelkind” hat sich sehr darüber gefreut.
Buchwichteln: Ausgepackt habe ich natürlich noch nicht. Bekommen habe ich aber schon ein Päckchen und bin gespannt, was drin ist. Mein Buch habe ich auch versendet und hab durch Zufall erfahren, dass es angekommen ist. Ich bin gespannt wie der Empfänger es findet.
Traumbergwichteln: Ich hab mir 1000 Gedanken gemacht, was ich dem kleinen Wicht einpacken kann – am Ende hab ich dann einige tolle Dinge gefunden und konnte mich kaum entscheiden. Auch die Mama habe ich bedacht und hoffe der Inhalt des Pakets kommt gut an. Am Donnerstag wird wohl ausgepackt *hibbel*
Auch unser Paket kam an – Danke lieber Wichtel. Das Paket ist hübsch verpackt und schaut riesig aus! Die Prinzessin schlich schon drum herum, schüttelte und rüttelte vorsichtig dran, fühlte und roch ebenfalls – doch das Paket verrät nichts. Gnihihi. Samstag morgen darf sie auspacken. Ein Kompromiss. Und auch ich bin sehr gespannt, was denn feines drin sein wird.
Gewonnen: Die liebe Anja hat auf Bücherzauber einen ganz tollen Adventskalender organisiert. Hier habe ich 2x teilgenommen und beide Male gewonnen. Ein tolles Buch und noch ein Lesezeichen. Zu genial, ich freue’ mich wahnsinnig!
Facebook: Schon seit einiger Zeit bin ich bei Facebook unterwegs, bisher hatte ich keine Probleme dort. Doch kürzlich wurde eine Internet-Bekannte zum Grund meine Freunde-Liste nochmal zu überdenken und auszumisten. Viele “kannte” ich durch Foren, die Galerien, CT’s oder ähnliches – nun sind alle raus, mit denen ich weniger zu tun hab. Öffentliche Inhalte kann weiterhin jeder abonnieren, aber “Freunde” werden nur noch Leute, die ich mag und/oder kenne. Punkt. Ohne Ausnahmen.
Weihnachtsgeschenke: Irre, aber ich habe dieses Jahr alle Weihnachtsgeschenke bereits vor dem 12. Dezember zumindest bestellt gehabt. Seit dem 18. ist sogar (fast) alles verpackt und verschenkfertig versteckt. Ich bin so happy.
Silvester: Unser Plan Silvester in Amsterdam zu verbringen fällt ins Wasser. All unser Erspartes geht auf Anwaltskosten um den plötzlich aufgetretenen Sorgerechtsstreit mit des Prinzesschens Papa drauf. Ist aber nun wichtiger und hat Vorrang.
Gesundheit: Nachdem meine letzte Krankheit doch noch nicht sooo lange her ist, hat es mich nun wieder erwischt. Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen. Keine Mandelentzündung. Ich jammere gar nicht erst, es könnte schlimmer kommen.
Rezepte & Lieblinks: Ich wollte Sonntags Rezepte und Freitags Links einstellen, das hat bisher nur mäßig geklappt. Sicherlich werde ich hier und da wieder welche Posten, aber nicht mehr in diesem Jahr. Stress um die Feiertage, man kennt das ja.
Unterwegs: Wie es sich in der Vorweihnachtszeit so ergibt, ist man eigentlich täglich unterwegs, hat aber dennoch das Gefühl nichts geschafft zu haben. So waren wir auf Weihnachtsmärkten, auf Shoppingtouren, beim Sport, einkaufen, im Kino, etwa Essen. All sowas eben.
Sport: Mindestens ein- und höchstens dreimal die Woche ging es ins Studio. Auspowern, manchmal muss das einfach sein. Und am Ende fühle ich mich jedes Mal besser als vorher.
Kino: Der Liebste und ich, wir waren in Breaking Dawn. Toll war es. <3
Heiligabend: Seit Ewigkeiten freue ich mich wieder einmal auf Weihnachten. Der Liebste, die Prinzessin und ich werden bei Frau Schwiegermonster, Herr Schwiegerdrache und Miss BamBam mitfeiern. Ebenso Lady Gagga. 
Weihnachtsbaum
: Noch haben wir gar keinen, doch eigentlich wollte ich ihn bei uns schon um den 4. Advent herum stehen haben. Da wir nebenan mitfeiern, hätte ich gerne etwas mehr davon gehabt. Der Liebste will ihn aber unbedingt selbst schlagen, aber dazu muss man erst die Zeit finden *seufz*

Das war’s. Für’s Erste. Genügend input.

Der erste Elternsprechtag

23. November 2011

Heute war es soweit, unser erster Elternsprechtag stand an. Schon seit Tagen war ich ein wenig nervös und aufgeregt. Doch der Liebste versuchte mich zu beruhigen. Und eigentlich hatte er ja auch Recht. Ich sehe ja ihre Hausaufgaben, was sie kann und wie sie es macht. Dennoch blieben die Gedanken. Wie es der Prinzessin in der Schule wohl so geht? Wie sehen die Lehrer ihre Leistung? Was kann sie gut? Was gar nicht? Wie kommt sie mit? Wie gut hat sie sich im Klassenverband eingelebt? Hat sie irgendwo Schwierigkeiten? Langweilt sie sich? Beurteilen die Lehrer sie genauso, wie sie sich selbst?
Leider hat sie nach wie vor nicht ihre “eigentliche Klassenlehrerin”. Diese fehlte bereits bei der Einschulung. Anfangs hat der Direktor die Klasse komplett übernommen, denn die Lehrerin sollte bald wiederkommen. Nachdem dies aber nicht mehr absehbar war, bekam die Klasse eine weitere Lehrerin, der Direktor ist eben noch mit anderen Dingen beschäftigt und muss entsprechend oft weg. Diese “Springerin” ist immer noch da und heute erzählte die Prinzessin, dass sie eine weitere Lehrerin bekommen haben. Nun gehe ich davon aus, dass es dabei bleiben wird und die eigentliche Klassenlehrerin nicht wieder kommt.
Was gibt es über die Prinzessin zu sagen? Zunächst einmal bekam ich nur ganz viel Lob zu hören.
* Sie ließt ganz wunderbar. Besser als die sehr guten 4tklässler.
* Sie schreibt entsprechend gut. Vieles bereits nach der korrekten Rechtschreibung.
* Sie schreibt kleine Geschichten, ebenfalls korrekt – auch bei schwierigen Wörtern (Pferd, Eichhörnchen, Kastanien).
* Sie ist sehr genau und motiviert.
* Sie kennt alle Zahlen.
* Sie rechnet sehr sicher und macht dabei keine Fehler.
* Sie hilft anderen Kindern viel.
* Sie ist in der Klasse gut angekommen und erfreut sich einer großen Beliebtheit.
* Diktate und Tests hat sie bisher alle sehr gut gemeistert.
Aber es gab auch ein paar negative Punkte.
* Sie meldet sich sehr wenig und beteiligt sich kaum am Unterricht.
* Sie träumt viel vor sich hin.
* Sie “liegt” halb auf dem Tisch.
* Sie quasselt zwischendrin (ließt anderen Kindern etwas vor, hilft ihnen zu viel etc.).
* Sie trödelt viel, erledigt Sachen nach Ankündigung dann aber schnell und bringt so Flüchtigkeitsfehler ein.

Wir waren Stolz wie Oskar. Wie sollte es auch anders sein?
Da sie ja zu den spät eingeschulten Kindern gehörte, habe ich mir Sorgen gemacht. Auch wegen dem Klassenverband, ob sie ankommt und aufgenommen wird. Hier kennen sich die Kinder geschlossen spätestens seit dem Start im Kindergarten, manche bereits früher. Die Prinzessin aber war nur einen Monat dabei. Doch offenbar war das gar kein Problem. Sie hat viele Freunde und will sich täglich mit den unterschiedlichsten Kindern verabreden.
Die späte Einschulung hat ihr geholfen, ihr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein sehr gestärkt. Sie ist emotional gefestigt und absolut bereit für die Schule.

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie Stolz und froh ich bin. ♥

Einschulung geschafft

20. September 2011

Die Prinzessin in der SchultüteWie ich ja bereits erwähnte, wurde meine kleine Prinzessin am 08. September eingeschult. Wie es war? Wunderschön und doch schrecklich! – Aber erstmal von Vorne:
Die Einschulung begann um 8.30 Uhr in einer katholischen Kirche. Auch wenn die Prinzessin nicht religiös erzogen wurde und weder getauft ist noch zur Kommunion gehen wird, fand ich den Gottesdienst mit dem Gesang, den Wünschen für die “I-Dötzchen” sowie die Vorführung der älteren Kinder sehr schön. Auch die Erstklässler schauten alle ganz gebannt zu. Am Ende gab es noch eine Segnung und der Gottesdienst war beendet.
Die Prinzessin stürmte dann auch gleich zu ihrem Papa, denn die Kinder waren vorne alle unter sich und ich glaube das war ihr nicht so ganz geheuer.
Leider haben wir es mit dem Wetter nicht sonderlich gut getroffen, sodass wir im Anschluss im strömenden Regen zur Schule gelaufen sind.  Dort angekommen gab es noch eine Hofpause für die Kinder und im Anschluss ging es in die kleine Aula der Schule. Dort führten die Kinder der 3. Klasse ein Theaterstück vor. Und das haben sie wirklich super gemacht. Vor Allem wenn man bedenkt, das sie 6 Wochen Ferien zwischen dem Einüben und dem Aufführen des Stücks hatten!  :thumbsup:
Daraufhin wurde dann zunächst einmal die Klasse 1a aufgerufen und ist mit der Lehrerin in das neue Klassenzimmer gegangen. Dann war die Prinzessin und ihre Klasse dran. Doch… Keine Lehrerin in Sicht?! Der Direktor erklärte das er die Klasse übernehmen würde, da die Klassenlehrerin einen Unfall hatte und entsprechend nicht da sein kann und wohl noch einige Zeit fehlen wird. Doof, aber nicht änderbar.
Die Kinder sind dann zu ihrem Klassenzimmer gegangen und bekamen alle einen Aufkleber mit ihrem Namen auf die Hand. Der Liebste, Frau Schwiegermonster und Miss BamBam, wir alle haben uns noch die Klasse angesehen, dem kleinen Nervenbündel viel Glück und Erfolg gewünscht und sind rausgehuscht. Die erste Schulstunde sollte beginnen.
Wir Eltern und Erwachsenen Gäste wurden derweil mit Kaffee, Kuchen, Brötchen und allerlei anderen Leckereien verwöhnt.
Nach etwa einer Schulstunde kamen dann die frischgebackenen Schüler aus der Klasse. Und die Prinzessin hat prompt ihren Ranzen an ihrem Platz stehen gelassen – typisch :smile:
Die Prinzessin beim Geschenke auspackenSie wurde von uns mit ihrer Schultüte in Empfang genommen und sollte sich dann noch mit ihrer Klasse in der Aula für ein Klassenfoto aufstellen. Das war dann zu viel verlangt und sie schaut auf keinem einzigen Bild auch nur halbwegs glücklich in die Kamera. Zum Einen war ihr der Ranzen zu schwer, zum Anderen dann auch noch die Schultüte. Und zu guter Letzt war sie immer noch ein totales Nervenbündel. Meine kleine Prinzessin eben  :wink:
Wir sind dann im Anschluss heim gefahren, haben ihre Gäste (Frau Schwiegermonster, Miss BamBam, Oma & Opa, Papa, Uroma & Uropa) mit Kaffee, Kuchen und Muffins versorgt und der Prinzessin beim Auspacken ihrer Schultüte zugesehen.

Nachdem die Feierlichkeiten dann beendet waren, sind alle Gäste heim gefahren, die Prinzessin hat ihre ersten Hausaufgaben erledigt und fing gleich schon zu jammern an, das wäre alles sooo anstrengend – wie sollte es auch anders sein?

Ich fand den Tag auf der einen Seite herrlich schön. Auf der anderen Seite hatte ich auch den Eindruck, dass meine kleine Prinzessin gleich um einiges älter wirkte, als sie das erste mal aus ihrem Klassenzimmer kam. Ich weiß auch nicht. Mein Baby ist keins mehr, und das ist im ersten Moment nicht so leicht zu verkraften  :shocked:

In Kürze: Einschulung!

06. September 2011

Schultüte EinhornAm Donnerstag ist die Einschulung der Prinzessin. Dieses Jahr. Im September. In weniger als 2 Tagen habe ich ein Schulkind. Wie es mir damit geht? Seltsam! Die Prinzessin freut sich, natürlich. Ich auch. Irgendwie. Auf der anderen Seite beginnt dann ein neuer Lebensabschnitt. Ich fürchte das “groß werden” wird von da an viel viel schneller gehen.
Momentan weiß ich gar nicht, wer aufgeregter ist. Die Prinzessin oder ich? Ich muss gestehen, ich gehe davon aus, dass ich es bin. Die Prinzessin ist relativ beruhigt. Sie ließt, schreibt und rechnet bereits ziemlich sicher, “Angst” vor dem Lernstoff hat sie nicht. Die Kinder kennt sie alle. Die OGS hat sie in den letzten beiden Wochen auswärts erlebt (die Schule wurde umgebaut) und in den letzten beiden Tagen nun auch den richtigen Raum. Einzig ihre Lehrerin/nen kennen wir noch nicht. Aber auch da geht sie gelassen dran.
Bereits im Kindergarten hat sie eine Schultüte gebastelt. Diese gefiel ihr aber nicht, nachdem sie die Einhorn-Schultüte bei AmazonSchultüte bei Amazon gesehen hat. Schnell noch bestellt und heute fertig gebastelt. Nun ist sie zufrieden.
Die Schulsachen sind besorgt. Der Ranzen ist gepackt. Die Schultüte ist fertig. Das Füllmaterial ist besorgt. Das Outfit der Prinzessin steht fest. Die Gäste sind geladen. Alles wartet auf den “Startschuss in den Ernst des Lebens”.

Ich bin natürlich wahnsinnig stolz auf meine kleine große Prinzessin. Aber ich staune auch, wie schnell die Zeit vergangen ist. Sie ist fast 7 Jahre alt! 7 Jahre bin ich schon Mama! Wann sind die Jahre vergangen? Wo ist die Zeit bloß geblieben? Ich kann es wirklich gar nicht fassen, nicht in Worten beschreiben, wie sich das anfühlt.
Doch ich freue mich auch. Auf den neuen Lebensabschnitt. Auf die neuen Erfahrungen die wir gemeinsam sammeln werden. Auf all die Dinge, die der Schuleintritt mit sich bringen wird. Und ich bin nervös. Sehr!

Ich lenke mich mit den 1000 Dingen ab, die gemacht werden mussten. Morgen wird wieder ein stressiger Tag, aber danach ist es ja auch geschafft. In den letzten Tagen habe ich ein paar Infos gesammelt, wie genau die OGS abläuft.
Nachdem der Unterricht beendet ist, kommen die Erstklässler in die OGS. Gemeinsam gehen sie dann runter in den Kindergarten und essen dort zu Mittag. Im Anschluss geht es dann wieder hoch in die Schule. Die OGS hat 3 Räume zur Verfügung. Im Hauptraum haben die Erstklässler 30 bis 45 min. Zeit um ihre Hausaufgaben zu erledigen. Mehr Zeit sollen sie nicht brauchen. Werden die Hausaufgaben in dieser Zeit geschafft, schaut die diensthabende Erzieherin/Lehrerin diese nach. Werden die Hausaufgaben nicht geschafft, gibt es einen Vermerk ins Heft. Nicht für die Eltern zum Nachholen, sondern für die Lehrer. Hat das Kind nicht getrödelt oder geträumt, wird dem Lehrer mitgeteilt dass dies wohl zu viele Hausaufgaben gewesen sind.
Nach der Arbeit kommt das Vergnügen: Die Erstklässler können frei spielen. Entweder in den Räumlichkeiten der OGS, oder – bei entsprechendem Wetter – draußen. In der Zwischenzeit kommt der nächste Schwung Schüler, geht Mittagessen und kommt für die Hausaufgaben wieder in die Schule.
Soweit die Theorie. Ich bin gespannt auf die Praxis und werde erzählen. :nervous:

 
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