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12von12 – Juni 2013

13. Juni 2013

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Spät dran, das kann ich momentan gut.
Auch wenn ich gestern zeitig daran gedacht habe, so ist das doch noch eine andere Sache, den Artikel dazu auch tatsächlich zu schreiben. Aber hier ist er nun, mein 12. Tag im Monat Juni – für das Projekt von Caro.

Der Tag beginnt mit…?! Einem Frühstück, natürlich. Einem gemeinsamem, wie immer. Heute ist wieder mein 16/8-Fasten-Tag, daher ist das auch meine einzige Mahlzeit.
Foto 1 - 12von12 im Juni 2013

Ups, schon so spät? Ungewöhnlich, denn ich musste nicht einmal die Prinzessin in die OGS bringen, da der Liebste die Woche daheim ist.
Jetzt aber schnell…
Foto 2 - 12von12 im Juni 2013

Pünktlich geschafft habe ich es aber dennoch. Zu Erdkunde. Und gleich morgens gab es einen Grund zur Freude: Es gab die Klausuren zurück und ich hab gar nicht mal sooo schlecht abgeschnitten. 10 Punkte und sogar Klassenbeste. Woha! Mündlich hab ich 14 Punkte, gibt auf dem Semesterzeugnis vermutlich 12. Toll!
Foto 3 - 12von12 im Juni 2013

Nach einer Pause geht es mit Französisch weiter. Mein absolutes Hass-Fach. Ich bin so schlecht darin… Und dann Klausur. Uff. Aber immerhin, die letzte für dieses Semester.
Ich bin jedenfalls bereit, zumindest vom Material her.
Foto 4 - 12von12 im Juni 2013

Nach Französisch kam der Liebste an meine Schule, da er an der Uni einen Termin hatte. Aufregend alles. Ich hatte dann noch Reli, eine halblange Pause und Deutsch-LK. In der Pause ging ich zum Auto. Erdkunde-, Reli- und Französisch-Bücher loswerden. Immerhin 6 an der Zahl!
Foto 5 - 12von12 im Juni 2013

Nach der Schule bin ich Heim gefahren, hab die Prinzessin und den Liebsten eingepackt und wir fuhren unsere geplanten Anlaufstellen an. Reitbedarf. Hatte dann leider geschlossen. Also noch Kinderklamotten eingeschwenkt. Der Sommer kommt bestimmt. Tut er doch, oder?!
Foto 6 - 12von12 im Juni 2013

Außerdem hat die Prinzessin eine Einladung für einen Geburtstag bekommen, da musste ein Geschenk besorgt werden. Und bevor das wieder auf den letzten Drücker geschieht… Die Wünsche der Mädels gehen aktuell alle in eine Richtung:
Foto 7 - 12von12 im Juni 2013

Wir waren dann noch im Tierbedarf, Echse und Papagei brauchten neues Futter. Wieder Daheim kochte der Liebste ein Abendessen, es wurde vorgelesen und schon lag die Prinzessin im Bett.
Zeit, dass der Liebste und ich uns berieseln lassen…
Foto 8 - 12von12 im Juni 2013

Zwischendrin zeige ich dem Liebsten ein interessantes Video zu Bio und Mathe. Genial!
Foto 9 - 12von12 im Juni 2013

Wie es bei mir eben üblich ist, bin ich beim berieseln lassen mal wieder eingeschlafen. Kurz vor Mitternacht weckte mich der Liebste, der Umzug ins Bett.
Abschminken, Zähne putzen…
Foto 10 - 12von12 im Juni 2013

…eincremen. Gewöhne ich mir momentan an. Gar nicht mal sooo leicht, da immer dran zu denken. Hier: Die Qual der Wahl.
Foto 11 - 12von12 im Juni 2013

Und zu guter Letzt: Die Heldin fällt ins Bett. Feierabend. Endgültig.
Foto 12 - 12von12 im Juni 2013

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Tagebuchbloggen {Juni}

05. Juni 2013

Ein Tag im Haus der Heldenfamilie. Ein recht lockerer Tag allerdings. Keine besonderen Termine. Nur der ganz normale Wahnsinn.

5.30 Uhr ~ Der Wecker klingelt, aber der Liebste wie auch die Heldin denken sich “Nur noch 5 Minuten.”
5.50 Uhr ~ Beide Helden kriechen aus dem Bett. Wie gut, dass da ein zeitlicher Puffer mit eingeplant ist. Da war es gestern wohl doch ein bisschen zu spät, was? Hmpf.
Den Frühstückstisch decken, Kaffee für die beiden Helden und einen Kamillentee für die Prinzessin. Diese kam soeben im Wohnzimmer an. Komplett angezogen, aber sehr verschlafen aussehend.
Die Heldin schlüpft unter die Dusche. Der Held bereitet derweil den Rest vor. Er und die Prinzessin beginnen schon einmal mit dem Frühstück, die Heldin kommt dazu.
6.40 Uhr ~ Die Prinzessin muss nun mit dem Frühstück fertig sein. Es geht ins Bad für sie. Morgentoilette. Das Übliche. Die Heldin schminkt sich.
7.10 Uhr ~ Eigentlich müsste die Heldin seit 10 Minuten mit der Prinzessin unterwegs sein, aber es geht erst jetzt los. Es fehlten noch Dinge im Ranzen. Da ein Zettelchen von der Schule, hier noch Kakaogeld benötigt. Wozu die Heldin tags zuvor fragt? Genau, eigentlich macht das keinen Sinn.
7.15 Uhr ~ Nachdem nun also die Prinzessin in der OGS abgeliefert wurde, startet die Heldin durch. Richtung eigene Schule.
7.50 Uhr ~ Ankommen, Parkplatz suchen und los.
was dazwischen geschah:
- Erdkundeunterricht. 3 Leute. Privatunterrichtsatmosphäre. Viel mündliches, ein bisschen schriftliches. Bis in die Pause gezogen, aber nun gut.
- Deutschunterricht. Iphigenie auf Tauris. Die Heldin gibt sich Mühe, hört zu, konzentriert sich um zum Unterricht etwas beitragen zu können. Aber es gelingt ihr einfach nicht. Diese Bücher sind nicht ihr Thema. Mist aber auch.
- Religionsunterricht. Alle reden über Gott und die Welt. Alle? Nein. Die Heldin nicht. Und viele Andere auch nicht. Gleichnisse, Bergpredigt. Nun ja. Das gehört eben dazu.
- Biologieunterricht. Die Sonne lacht. Der Kurs ist drinnen. Die Lehrerin verteilt Aufgaben und genehmigt das Erarbeiten in der Sonne. Yay! Der Heldin wird dabei klar, wie viel für die am Montag anstehende Klausur noch getan werden muss. Aber es sitzt auch einiges. Schön.
15.30 Uhr ~ Feierabend. 15 Minuten verspätet, aber was soll man machen, wenn das die letzte Unterrichtsstunde vor der 2. Klausur ist und die soeben gemachten Aufgaben besprochen werden wollen?! Die Heldin rast Richtung nach Hause, denn sie ist mit der Prinzessin verabredet. Von der Schule abholen war abgemacht.
16.10 Uhr ~ Die SMS hat die Prinzessin falsch verstanden und wartete nun 20 Minuten. Zum Glück war sie der Heldin nicht böse, erzählte gleich vom Schultag. Alles ist gut.
16.15 Uhr ~ Schnell noch in den Supermarkt im Dorf. Die Heldin nutzt ihn ungerne zum Einkaufen. Aber der Held hat da etwas leer gemacht und nicht Bescheid gesagt. Tja.
16.30 Uhr ~ Daheim. Endlich. Beim Aussteigen trifft die Prinzessin gleich zwei Freundinnen. Die Heldin muss diskutieren wegen einer eventuellen Verabredung. Denn die Prinzessin schreibt am Freitag eine Klassenarbeit und muss noch lernen. Einen bösen Blick und lautes Grummeln später geht die Prinzessin mit den Mädels in den Garten. Die Heldin muss nur noch schnell etwas wegen der bald einziehenden Fellnasen mit Frau Schwiegermonster klären.
17.30 Uhr ~ Fertig mit der Kurzbesprechung. Sachen aus dem Auto holen, hochgehen. Über die Bude ärgern und erstmal aufräumen. Spülmaschineausräumung. Müllentsorgung. Wäschewäscherei. Zeugwegräumungsdings. Sowas halt. Die Prinzessin isst derweil eine Kleinigkeit und sortiert sich.
18.00 Uhr ~ So spät schon?! Kochen steht an, aber ganz schnell bitteschön. Heute mal mit ohne viel Arbeit. Soße von gestern strecken und neu würzen, Gnocchi dabeigeben und fertig. Ätsch! Die Heldin tänzelt derweil weiter in der Wohnung herum, räumt hier und da etwas weg, schaut, dass auf dem Herd nichts verbrennt und diktiert der Prinzessin ein Diktat. Multitasking pur.
18.35 Uhr ~ Der Held kommt hereinspaziert. Kaum ist er oben, klingelt es auch schon wieder. Der Techniker. Lady Gaggas Telefon mag nicht mehr. Da dies über die Heldenbox läuft, muss der Held da mal schauen… Derweil kontrolliert die Heldin das Geübte mit der Prinzessin.
19.00 Uhr ~ Abendessenszeit. Die Heldin hat aber wieder ihren 16/8-Fasten-Tag und schaut nur zu.
19.30 Uhr ~ Die Prinzessin verschwindet im Bad, die Heldin kümmert sich mit dem Mann um die Küche. Ein wenig.
19.45 Uhr ~ Kuschelzeit. Endlich mal kurz an nichts denken. Hach.
20.15 Uhr ~ Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, die Prinzessin kuscheln und knuddeln.
Der Held verschwindet danach rüber, zur Familie. Die Heldin schreibt diesen Artikel und setzt sich danach noch an die Englisch-Hausaufgaben.
21.45 Uhr ~ Artikelende.

Mehr davon? Bei Frau Brüllen.

Frage-Foto-Freitag KW #21

24. Mai 2013

Es ist eine ganze Woche vergangen und ich habe es in dieser Woche kein einziges Mal geschafft einen Artikel zu verfassen, ist das nicht der Wahnsinn?! Das gab es so schlimm schon ein ganzes Weilchen nicht mehr… Doch leider ist der Alltag momentan sehr zeit intensiv, es stehen Klausuren an, der Haushalt muss gemacht werden, Hausaufgaben warten dann auch noch und ganz nebenbei bin ich Mama. Da leiden ein paar Dinge schon mal drunter…
Ich habe jedenfalls so einige halbfertige Artikel in den Entwürfen und setze mich immer mal wieder dran…

Doch Steffi hat auch diesen Donnerstag ihre Fragen gestellt und zumindest die Beantwortung via Foto habe ich geschafft, auch wenn ich zugeben muss, dass sie diese Woche sehr knifflig waren.

1.) Top-Team?
Top-Team?
Die Prinzessin und ihre geliebten Plastikfigurenmännchen. So zumindest aktuell. Wie das bei Kindern so ist, wechselt es immer mal wieder. Hier stehen die Männchen alle in Reih und Glied, sie sind im Internat (die Reihe geht nach vorne hin noch ein ganzes Stück weiter. Ich wusste gar nicht, dass es so viele… ach, lassen wir das.)

2.) Top-Wahl?
2.) Top-Wahl?
Es war eine Top-Wahl gestern nach der Schule noch zum Sport zu fahren. Zwar habe ich so nur sehr wenig für die heutige Klausur in Geschichte getan. Doch seien wir mal ehrlich: Das hätte ich so oder so. Zumindest habe ich es nun einmal in diesem Monat zum Sport geschafft.

3.) Top-Outift?
3.) Top-Outift?
Gestern zur Reitstunde der Prinzessin, da entschied ich mich dazu, meine alten durchgelaufenen Winterstiefel anzuziehen. Ein Top-Outfit für diese Gelegenheit, sonst wären die anderen Schuhe auch gleich hinüber. (Nebenbei: Es war so kalt, dass die Stiefel wirklich gut taten!)

4.) Top-Deko?
4.) Top-Deko?
Ja ist sie denn jetzt schon so groß, sodass sie ein eigenes geheimes Tagebuch benötigt?! Scheinbar ja schon, denn sie bastelte da fleißig dran und dekorierte es ihren Vorlieben entsprechend. Tja, ich darf da wohl nicht reinschauen. 

5.) Top-Film?
5.) Top-Film?
Ich habe gestern nach einem bestimmten Film geschaut, um genauer zu sein nach einer DVD. Doch die ist verschollen. Also zeige ich ersatzweise einen anderen super Film: Ostwind. Den haben die Prinzessin und ich kürzlich im Kino gesehen und selbst ich fand den ganz klasse. Er vermittelt einige Werte und stimmte die Prinzessin nachdenklich.

Das waren sie, meine Fotos. Nun steht gleich eine Klausur an und dann ein Wochenende mit weiterem Lernen, denn Mittwoch geht es mit der nächsten Klausur weiter. Immerhin wurde es etwas entzerrt, da eine Klausur verschoben wurde. Nur noch 5 Klausuren in 4 Wochen.

Happy Friday!

12von12 – Mai 2013

12. Mai 2013

12von12 -  Logo

Es ist wieder ein ganzer Monat vergangen, sodass neue Fotos für Caros Projekt 12von12 anstehen.
Außerdem war heute auch noch Muttertag, ein besonderer Tag also.
Mir wird an solchen Tagen immer wieder bewusst, wie schade ich es finde meine Mutter nie kennengelernt zu haben. Bis ich 12 Jahre alt war, hatte ich nur diesen einen Gedanken im Kopf “18 werden, meine Mutter kennenlernen”. Doch ein Telegramm zerstörte diese Vorstellung jäh. Aber so ist das Leben, nicht immer fair. Kein Ponyhof eben. Weitermachen, das ist die Devise.

Wach war ich schon etwas früher, drehte mich ein paar Mal rum und wartete. Wo bleibt denn die Prinzessin? Normalerweise ist Sonntag morgens Kuschelzeit. Hm. Also Foto machen, raus aus dem Bett und erstmal eine Rauchen.
Dann mal raus aus den Federn.

Drinnen wieder angekommen war ich erstmal… überrascht. Der Tisch war gedeckt, ein Schälchen Süßkram und ein süßes Herz standen an meinem Platz. Mein Kind knuddelte mich und wünschte mir alles Gute zum Muttertag. Da geht einem das Herz auf.  ♥

Foto 2 - 12von12 im Mai 2013

Der Liebste verschwitzte es gestern, seiner Mutter etwas zu besorgen (dabei hat er sooo eine tolle Mutter, die es wirklich mehr als verdient hat!) und ist dann losgedüst, um ihr noch schnell einen Blumenstrauß zu besorgen. Außerdem bastelte er eine Karte, inkl. Gutschein für ein Sushilokal.
Danach hatten wir einen Ausflug geplant. Die Prinzessin wusste von nichts. Wir wollten in ein Freizeitbad mit Wellengang. Unterwegs war es stark am Regnen.
Foto 3 - 12von12 im Mai 2013

Am Freizeitbad angekommen war die Enttäuschung groß: Nach dem Umbau im letzten Jahr wurde aus dem tollen Freizeitbad ein reines Sportbad. Online war dies nicht zu ersehen. Ärgerlich. Die weite Fahrt umsonst.
Foto 4 - 12von12 im Mai 2013

Wir fuhren also weiter, durch Dörfer und Täler. Die Prinzessin schlug ein Bad vor. Dieses hatte sie kürzlich auf einem Kindergeburtstag erlebt und für “ganz okay” befunden.
Foto 5 - 12von12 im Mai 2013

Am nächsten Bad stellten wir fest, dass es nur ein Hallenbad ist. Naja. Für einen ganzen Tag ist das doch ein bisschen wenig?!
Foto 6 - 12von12 im Mai 2013

Also ging es dann wieder zurück Richtung Zuhause. In ein Bad, welches wir bereits kennen. Mit Rutschen, vielen vielen Becken, Pools und Möglichkeiten.
Foto 7 - 12von12 im Mai 2013

Fertig umgezogen! Doch was ist das? Die Prinzessin bockt wegen irgendwas. Weshalb? Das hat sie nicht verraten. Mein Kind eben. Ganz oft.
Foto 8 - 12von12 im Mai 2013

Das Schwimmen war lang und anstrengend, wir haben getobt, gespielt und viel Spaß gehabt. Danach musste eine Stärkung her. Eine Gyros für mich. Die kommt aber nicht an mein Lieblingslokal in der ♥-Stadt heran. (Meine WW-Punkte hab ich trotz Gyros einhalten können. Nur Frühstück und abends eine Gyros, das geht dann schon mal.) Lecker war es. Nur die Zwiebeln, die musste der Liebste essen.
Foto 9 - 12von12 im Mai 2013

Nach dem Essen mussten wir noch eine Zeitung besorgen. Die Prinzessin hatte die Hausaufgabe, eine besonders schlimme Nachricht, sowie eine, in der Menschen anderen geholfen haben, herauszusuchen. In den Tageszeitungen gab es nichts. Also besorgten wir die Kölner Zeitung.
Vor der Tankstelle gab es Pusteblumen. Auch mit 8 Jahren ist das noch toll.
Foto 10 - 12von12 im Mai 2013

Zuhause angekommen hat die Prinzessin die Zeitung durchforstet und ihre Hausaufgabe erledigt. Danach war nahezu schon Bettgehzeit. Ein bisschen Kuscheln, ein bisschen Lesen und ein langes Wochenende ist vorbei.
Da ich nun nächste Woche doch nicht mit der Stufe nach Paris fahre, letzte Woche aber hätte ein Referat zu den Pariser Arrondissements machen sollen, dieses aber ausfallen musste, weil ich wegen einem verrenkten Rücken zum Arzt musste, habe ich den Leuten zumindest Handouts zusammengestellt. Wissen ist Macht, oder so ähnlich.
Foto 11 - 12von12 im Mai 2013

Im Anschluss druckte ich ein Probeexemplar bei der Schwiegerfamilie und entdeckte promt auf beiden Seiten einen Flüchtigkeitsfehler. Zuhause wieder ausgebessert, nochmal probegedruckt und dann die endgültige Fassung. Alles fertig für morgen. Puuh.
Foto 12 - 12von12 im Mai 2013

Morgen startet die erste reguläre Woche seit einiger Zeit, ganz ungewohnt ist das. Ich bin dann auch noch spät Zuhause, weil die 8. Stunde auch erst um 14 Uhr beginnt (viele Lehrer ziehen gerne vor). Tja. Montage eben.

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2. Elternsprechtag in der 3. Klasse

24. April 2013

Elternsprechtage sind für mich immer sehr schwierig. Ich gehöre zu den absoluten Bauchmenschen, daher bin ich bereits Tage vorher nervös. Obwohl ich grob weiß, was mich erwarten wird. So natürlich auch dieses Mal.
Seit dem letzten Elternsprechtag hat sich etwas getan: Die alte ehemalige Klassenlehrerin ist in Rente gegangen, eine ganz Neue hat die Klasse nun übernommen. Aufgeteilt wurden sie dennoch nicht. 31 Kinder. Das ist häufig nicht ganz einfach.
Mit der neuen Klassenlehrerin gab es direkt auch eine neue Sitzordnung. Statt 2er Tische in Reihen, gibt es nun 6er Tische in Gruppen. Jedes Kind durfte/musste sich vorab überlegen, neben wem es sitzen möchte. Jeweils ein Mädchen und ein Junge. Die Lehrerin versuchte die Wünsche zu berücksichtigen und machte einen Plan. Der Prinzessin kam dieser sehr entgegen. Zum Einen sitzt sie nun zusammen mit ihren 3 besten Freundinnen an einem Tisch. Zum Anderen ist der Abstand zu den Klassenrowdys größer geworden. Bislang saß einer vor und der andere hinter ihr. Da die Jungs ständig lautstark miteinander kommunizierten, war das für die Prinzessin schon mal schwierig. Umsetzen ging damals wohl nicht, da die Prinzessin das Kind mit den geringsten Problemen in dieser Situation gewesen sei. Nun.
Alles in allem ist die neue Klassenlehrerin toll. Sie ist jung, hochmotiviert und geht Dinge ganz anders an. Man merkt den Unterschied natürlich.

Die Prinzessin - 3. Klasse - Elternsprechtag
Das Tischchaos ist geschrumpft. Die Prinzessin kann die benötigten Sachen auspacken und stapelt sie zu einer Pyramide in der Tischecke. Vor dem Elternsprechtag bekamen die Kinder einen Zettel, bei dem sie sich selbst einschätzen sollten. Einmal in allgemeinen Dingen und in Deutsch.

Allgemein:
Die Prinzessin schätzt sich zum Großteil genauso ein, wie die Lehrerin es sieht.
Sozial funktioniert es immer besser. Sie kann sich ebenso durch- wie einsetzen. Für sich, aber auch für Andere.
Seitdem die neue Sitzordnung besteht, quatscht sie deutlich mehr. Besonders mit der Lieblingsfreundin und Sitznachbarin. Dick angemerkt stand drunter “Auf S.’s Schoss setzen!”. Das hat die Lehrerin aber wohl bereits angesprochen, die Mädels arbeiten daran.
In Deutsch und Mathe wird mit einer Lerntheke gearbeitet. Die Kinder können dabei in ihrem eigenem Tempo lernen. Für die Prinzessin definitiv gut, da sie immer schneller ist und dann entsprechend Langeweile hat. Allerdings versichert sie sich nach wie vor unheimlich stark zurück, fragt also sehr oft nach, obwohl Dinge klar kommuniziert wurden.

Mathe:
Hier unterrichtet nicht die Klassenlehrerin, sondern – seit der 2. Klasse – eine Referendarin. Nach wie vor sehr sympatisch und bei den Kindern beliebt.
Direkt zu Anfang sprach ich ein großes Problem an, welches aber wohl alle Kinder der Klasse haben: Sachaufgaben!
Im Unterricht und bei den Hausaufgaben werden kaum Aufgaben dieser Art besprochen, in der Klassenarbeit aber sehr wohl abgefragt. Die geübten Aufgaben sind zudem wirklich einfach, die in den Klassenarbeiten aber sehr knifflig.
Hier sagte die Lehrerin gleich, dass es vielen Kindern so gehe, sie aber auch irgendwie weiterkommen müsse, da bei diesem Thema alle Kinder ein Defizit haben. Sachaufgaben wurden auch vorher kaum gemacht, das stimmt wohl. Nun fehlt die Übung und sie versucht das aufzufangen, da in dieser Richtung viel verlangt würde – auch später. Nun, ich bin nach wie vor der Meinung, dass dann auch die Übungsaufgaben schwerer sein müssen.
Generell gibt die Prinzessin schnell auf, ließt flüchtig und versteht die Fragen nicht. Dann wird gleich gefragt, statt nachzudenken. Die Kinder werden immer stärker dazu animiert sich einen Lösungsweg selbstständig zu erschließen und vielleicht auch zu tüfteln. Besonders im Hinblick auf die Vergleichsarbeiten, welche im Mai anstehen. Hier merkt man direkt, wie faul manche Kinder sind – auch die Prinzessin gehört dazu.

Die erste Mathearbeit des Halbjahres war eine 4, da flossen einige Tränchen. Mit Enttäuschungen kann die Prinzessin so gar nicht umgehen. Allerdings war der Lerneffekt recht hoch. Sie hatte keine Lust zu lernen. Jegliche Versuche meinerseits hat sie mit einem “Ich kann das alles.” und “Das ist Babyeinfach.” abgewendet. Nachdem sie die Note wusste, war sie bereit für Deutsch zu lernen.
Die Mitarbeit ist so lala. Stand sie bisher zwischen 2 und 3 so hat sie sich in den letzten Wochen verschlechtert und machte nur noch mäßig mit. Eine 3 bis 4 war das Ergebnis. Die Lehrerin hat sie aber bereits darauf angesprochen (mir hat sie davon nichts berichtet – hmpf) und sie ist wieder auf dem Weg der Besserung.

Deutsch:
Hier stimmten Lehrerin und Prinzessin häufig nicht überein. Meist schätzte sich die Prinzessin schlechter ein, als sie es tatsächlich ist.
Wortarten und die Zeiten müssen wir noch üben. Sie kommt bei der Benennung des Präsens, Präteritum und Perfekt noch stark durcheinander, kann es aber anwenden wenn Beispiele gegeben waren. Das Schriftbild ist mittlerweile zufriedenstellend, man kann es lesen und verstehen. Auch die Heftführung ist okay. Silbentrennung müssen wir noch einmal üben. Sie hat einen starken Hang dazu, Worte einfach über den Rand zu schreiben, statt sie zu trennen. Aus der Übung gekommen und schon klappt es nicht so gut. Die Rechtschreibung ist in Ordnung. Da hat sie in der 1. Klassenarbeit des Halbjahres eine glatte 1 geschrieben und war unheimlich stolz. Nach der verpatzten Mathearbeit war das aufbauend und zeigte auch gleich auf, wie viel Lernen eigentlich bringt. Pädagogisch wertvoll.
Momentan haben sie das Thema “Geschichten schreiben”, was absolut ihre Welt ist. Mit der wörtlichen Rede hat sie noch ein paar Schwierigkeiten, aber alles in allem ist es in Ordnung.
Mündlich steht sie 2, ist häufig zu faul sich zu melden. Sie mault daheim aber auch immer, sie würde nie dran genommen werden. Besonders beim Lesen. Das konnte ich ihr dann aber erklären. Sie möchte sich weiterhin Mühe geben.

Sachkunde:
In Sachkunde ist sie immer mit Feuereifer dabei und macht gerne mit. Wenn neue Themen anstehen sagt sie zeitig Bescheid, sodass wir noch in die Bücherei können um Wissensbücher zu besorgen. Auch die Lehrerin hat positiv hervorgehoben, dass die Prinzessin immer an Extra-Sachen denkt. Die Tests waren allesamt 2, da kann man nicht meckern.

Englisch:
Auch Englisch gehört zu ihrem Lieblingsfächern. Sie macht gerne mit und hat im letzten Test eine 1 geschrieben. Da war sie auch stolz wie Oskar – lernen hilft. Allerdings geht es in Englisch mehr um die Aussprache bzw. den Versuch es richtig zu machen, daher wird der Test nicht überbewertet.

Religion:
Nach wie vor ungeliebt. Mich persönlich stört, dass es kaum konkrete Arbeitsblätter gibt. Im Unterricht ließt die Lehrerin häufig nur eine Geschichte vor, während die Kinder dazu etwas malen. Wenn dann der Test ansteht, ist Lernen eher schwer. Soll sich aber nun ändern. Ich bin gespannt.
Der letzte Test war nur eine 3. Enttäuschung pur, denn die Prinzessin berichtete noch ganz aufgeregt, wie viel sie geschrieben habe und dass sie sich wahnsinnig viel Mühe gegeben habe. Das hab ich auch gesehen. Doch wenn die Antworten unvollständig sind… Nun, es ist nur Religion.

der Rest:
In Sport, Musik sowie den AG’s (Sport-AG, Theater-AG, Flöten-AG) gab es nichts zu beanstanden. Insbesondere beim Flöten macht sie unheimlich viel und gut mit. Sie kann mittlerweile recht viele Lieder gut spielen, teilweise auch schwierigere (Kumbaya, 99 Luftballons). Häufig ist sie die Einzige, die Zuhause tatsächlich übt, aber das merkt man dann auch entsprechend.
In Musik hilft ihr das Flöten gut weiter, da begleitet sie mit der Flöte. In den Gottesdiensten spielt sie auch grundsätzlich mit. In der 1. Klasse war das ihr großes Ziel und zur Mitte der 2. Klasse durfte sie dann tatsächlich auch. Ein großer Ansporn. Die Gottesdienste sind bei ihr nämlich nicht sonderlich beliebt, da ist sie froh sich mit der Flöte etwas ablenken zu können.

 

Im Großen und Ganzen sind wir absolut zufrieden – die Prinzessin sowie ihre Eltern. Es gibt einige Punkte, an denen wir noch arbeiten müssen, aber die sind überschaubar.
Schon Tage zuvor bat mich die Prinzessin, die Klassenlehrerin zu fragen wie die aktuelle Empfehlung der weiterführenden Schule aussähe. Es wäre definitiv das Gymnasium. Zuhause gab das einige ausgelassene Freudentänze. Alle ♥-Freundinnen gehen wollen auf das nächstgelegene Gymsel, da ist das Ziel klar vorgegeben.
Bisher verschwieg ich der Prinzessin allerdings, dass nicht klar ist, auf welches der umliegenden Gymnasien sie wenn denn dann gehen würde. Aber das ist gewiss auch besser so. Noch. 

Foto-Frage-Freitag KW #16

19. April 2013

Neue Woche, neue Fragen bei Steffi, auf die es galt eine Foto-Antwort zu finden.

1.) Worauf bist Du stolz wie Bolle?
Worauf bist Du stolz wie Bolle?
Auf die Prinzessin – na klar. Auf diesen kleinen Menschen, der mir alles bedeutet. Auf ihre süße Art, auf ihre Leistungen, auf ihr Können – einfach auf sie. Speziell hier wieder ein Foto vom Reiten. In diesem Moment war ich einfach nur stolz darauf, was sie in so kurzer Zeit schon alles gelernt hat und wie viel Herzblut sie ins Reiten steckt. Gestern durfte sie sogar mit Zügeln im Trab reiten und platzte selbst auch beinahe vor stolz. ♥

2.) Wo genießt Du dieses Wochenende die Sonne?
Wo genießt Du dieses Wochenende die Sonne?
Draußen, im Garten, wo sonst? 

3.) Was hat Dich gut durch die Woche gebracht?
Was hat Dich gut durch die Woche gebracht?
Lachen. Humor macht den Alltag immer etwas schöner, leichter und angenehmer. Ein Sinnbild hierfür ist definitiv unser Graupapagei. Der macht so viel Mist und so lustige Dinge, dass man wirklich nur lachen kann. Auf diesem Foto möchte er mal wieder von meinem Smartphone gekrault werden. Alles, was er akzeptiert, ist auch für’s kraulen gut. Hmpf. 

4.) Auf Deiner To-Do-Liste?
Auf Deiner To-Do-Liste?
Insgesamt eine ganze Menge. Auf kurze Sicht schreibe ich mir täglich eine kleine Liste. Auf lange Sicht habe ich hier die “101 Dinge in 1001 Tagen“-Liste. Und für morgen steht Gartenarbeit an. Letztes Jahr haben wir alles enturwaldet. Dieses Jahr steht Pflanzen, Pflastern und Pflegen auf dem Programm. Morgen beginnen wir mit dem Umwalzen des Geländes und Einsäen von Rasen. Außerdem sollen schon einige Pflanzen in die Beete.

5.) Aufgefüllt?
Aufgefüllt?
Nichts dolles, nur den Kühlschrank für das anstehende Wochenende.

Endlich Wochenende. Heute noch Schule, dann ist auch diese Woche geschafft. Am Wochenende muss ich für die Englisch-Klausur lernen, ansonsten steht nur Entspannung und Gartenarbeit auf dem Plan, ist das nicht herrlich?

Wenn man plötzlich nichts mehr weiß…

15. April 2013

Schon bei meinem letzten Resümee erwähnte ich, welche Schwierigkeiten ich im 2. Semester in Mathe hatte. Doch nun musste ich feststellen, dass es a) nicht nur Mathe betrifft und b) schlimmer als gedacht ist.

Schon immer hatte ich Probleme vor und in Prüfungssituationen. Ob nun damals in der Schule vor Klassenarbeiten oder zum Ende meiner Ausbildung vor den IHK-Prüfungen – die Angst zu versagen war schon immer da und begleitete mich schon meine gesamte Schul- und Ausbildungszeit über.
Schon Tage vor der Klausur fängt es an. Ich werde nervös, kann nur noch an diese denken und denke ständig über den Stoff nach, der abgefragt werden soll. Die Nacht vor der Klausur ist in der Regel kurz, selten habe ich auch nur annähernd ausreichend Schlaf. Egal wie sehr ich auch versuche nicht an die Klausur zu denken, irgendwie komme ich immer wieder darauf zurück.
Im Laufe der Zeit habe ich einige Methoden gefunden, um damit zurecht zu kommen.
1.) Vorbereitung auf den Stoff
Natürlich ist die Vorbereitung das Wichtigste. Ich lerne und schaue mir die Sachen so lange an, bis ich sie auswendig aufsagen und anwenden kann. Das Ganze über einen längeren Zeitraum hinweg, denn im Kurzzeitgedächtnis bringt mir das Wissen auf lange Sicht gesehen nicht viel.
2.) Übung
Nicht umsonst heißt es “Übung macht den Meister”. Übung festigt das Wissen und gibt Sicherheit.
3.) Durchatmen, -lesen und Markieren
Ich weiß, dass ich noch einmal eine Ecke nervöser werde, sobald ich die Klausur in der Hand halte. Nasse Hände, Herzrasen und Magengrummeln sind ein ständiger Begleiter.
Also schaue ich mir die Aufgaben kurz an, lege sie dann weg und versuche an etwas Anderes zu denken. Ich trinke einen Tee, atme durch und nehme die Klausur dann wieder zur Hand. Da ich vor lauter Nervosität häufig Fehler in der Ausführung einer Aufgabe gemacht habe, nehme ich dann einen Textmarker zur Hand und markiere die Schlüsselbegriffe wie “Erläutern”, “Begründen”, “Beurteilen”, “Beweisen”, “Erklären” oder “Skizzieren”. Das springt ins Auge und ich komme nicht so leicht auf die Idee, einen ausführlichen Text zu verfassen, wenn doch nur Stichpunkte z.B. gefragt sind.
4.) Einen Spicker bereitlegen
Das mag nun absurd klingen, aber ich brauche diese Sicherheit. Bislang habe ich bei den meisten Klausuren einen Spicker in greifbarer Nähe gehabt – ihn aber nicht nutzen müssen. Ich weiß dann, dass ich im Falle des Falles könnte und nicht auf mein dünnes Nervenkostüm angewiesen bin.

Biologie - Leistungskurs - Blutgruppenanalyse

Mit all diesen Vorkehrungen funktioniert es. Normalerweise.
Guter Dinge startete ich heute Morgen in den Tag. Bei der anstehenden Klausur im Bio Leistungskurs hatte ich keinerlei Bedenken. Ich habe gelernt. Ich habe sämtliche Hausaufgaben und Übungen jederzeit vollständig richtig gehabt. Ich habe alles verstanden und konnte Sachverhalte auch auf andersartige Aufgaben übertragen. Kurzum: Ich hatte im Kopf jede Sicherheit, die ich nur haben konnte. Ich war mir absolut sicher, diese Klausur mit mindestens 12 Punkten schreiben zu können.
Tja. Und dann wurde sie verteilt, ich sah sie mir an und wusste absolut nichts mehr. Wie immer legte ich sie bei Seite, atmete durch und schaute wieder drauf. Aber da klingelte rein gar nichts.
Dann, ganz langsam, hatte ich eine Idee bei einer der 4 Aufgaben und machte mich direkt daran sie zu lösen. Zwar fiel mir der wundervolle Begriff “Autosomal” zunächst nicht ein, aber “X-Chromosomal” war noch vorhanden. Ich wusste noch, dass es zwei unterschiedliche Erbgänge mit jeweils dominanten und rezessiven Vererbungslinien gegeben hat. Reichte erstmal. Ich schmierte es hin, kontrollierte, übertrug es ordentlich und dann fiel mir der Begriff dann doch wieder ein. Alles gut.
Alles gut? Denkste! Eine von vier Aufgaben ist ein bisschen wenig. Der Rest war eigentlich wirklich einfach. Es ging um das Mendelsche Kreuzungsschema. Um Blutgruppenanalyse (vertauschte Kinder von 3 Elternpaaren – bla). Und zuletzt eine Zusatzaufgabe. That’s it.
Ich saß zitternd da. Mir schossen vor Verzweiflung die Tränen in die Augen, ich versuchte mich zu konzentrieren, aber da war einfach nichts zu machen. Es schossen 1000 Gedanken durch den Kopf, aber bevor ich einen ausführen konnte, war er auch schon wieder weg. Gedankenfetzen. Bruchstücke. Nichts greifbares. Wie man diese blöden Buchstaben nun kombinieren muss, um ein Kreuzungsschema aufzuzeigen, das wusste ich einfach nicht mehr. Ich habe ganz viele Möglichkeiten durchgespielt und kam auf die absurdesten Ergebnisse.
Die Lehrerin merkte das dann irgendwann (20 Minuten vor Klausurende) und kam zu mir. Ich erklärte es ihr kurz. Wollte eigentlich gehen. Doch sie sagte, ich solle es noch einmal versuchen, da wäre ein ganz guter Ansatz dabei, den solle ich verfolgen, die Anderen sind falsch. Also habe ich es doch noch einmal versucht und zumindest 2 weitere Aufgaben gelöst. Eine davon vermutlich sogar richtig. Das wären immerhin 2 von 4 Aufgaben. Für einen Blackout also noch beachtlich (im Vergleich zu Mathe…).
Ich war bin so sauer. Auf mich. Meinen Kopf. Meine Unsicherheit. Diese Blockade. Die Unfähigkeit mich zu konzentrieren. Auf alles und jeden.

Es ist ärgerlich, wenn man nichts weiß. Noch ärgerlicher aber, wenn man das Thema im Schlaf kann und nur in der Klausur alles weg ist. Einfach so. Ohne Grund.

Mir ist nun jedenfalls klar, dass das so nicht weitergehen kann. Ich muss an dieser Prüfungsangst arbeiten. Ich hatte sie bisher halbwegs im Griff, doch nun läuft es aus dem Ruder. Wenn ich es schon in Bio nicht schaffe, sie unter Kontrolle zu halten, wie wird es erst in den anderen Fächern? Da gehe ich dann erst recht unter, denn Bio ist eigentlich mein ♥-Fach, in dem ich wirklich gut bin war.

Und nein, dieses Mal hatte ich keinen Spickzettel. Wozu auch? Alles war in meinem Kopf. ALLES!

Foto-Frage-Freitag KW #15

12. April 2013

Bei so Einigen hab ich schon von dieser Aktion gelesen und fand die Idee so toll, dass auch ich unbedingt mitmachen möchte. Der Foto-Frage-Freitag.
Steffi hat ein paar Fragen gestellt und ich hab sie mit einem Foto beantwortet.

1.) Etwas Aufregendes?
Etwas Aufregendes? Die Prinzessin mein Reiten - Galopp.
Aufregend war gestern (und jeden Donnerstag) wie die Prinzessin dahingaloppiert. Mir bleibt jedes Mal auf’s Neue beinahe das Herz stehen, weil ich fürchte sie fällt jeden Moment herunter. Aber sie macht das ganz wunderbar. (Man sieht aber, wie arg sie sich festhalten muss und wie schwierig es für sie ist, im Sattel zu bleiben. – Aber es wird besser. Wir hatten gestern die 8. Reitstunde und dafür ist das ganz schön klasse. ♥ )

2.) Etwas Neues?
Etwas Neues? - Meine neuen Schuhe
Nichts spannendes. Nur Schuhe. Nichts besonderes. Kleiden nur die Füße. Chrchrchr.

3.) Etwas Schönes?
Etwas Schönes? - Der blaue Himmel nach dem Regen heute.
Als ich gestern aus der Schule kam, hatten sich die dunklen Wolken verzogen, es hat aufgehört zu regnen und der Himmel wurde wieder blau. Schön. ♥

4.) Etwas Blumiges?
Etwas Blumiges? Der Blumenstrauss auf unserem Esstisch.
Macht Frühlingsstimmung. (Und muss bald ausgetauscht werden.)

5.) Etwas auf deinem Schreibtisch, das du sehr liebst?
Etwas auf deinem Schreibtisch, das du sehr liebst? Meine Canon.
Auf dem Schreibtisch hab ich nichts “tolles”. Außer meine liebe Canon. Ansonsten steht und liegt nur nützlicher Kram herum. 

Es ist Freitag. Wochenende.

Zurück zum Alltag

08. April 2013

Zwei Wochen Osterferien. Zwei Wochen lang ausschlafen und die Tage genießen. Zwei Wochen, in denen kein Schulbesuch ansteht. Zwei Wochen lang kein Stress. Zwei Wochen, um für die Schule etwas zu tun.
Soweit die Vorstellung. Doch nun sind diese zwei wundervollen Wochen vorbei und von den geplanten Dingen ist nicht viel passiert. Mal davon abgesehen, dass ich sowieso jeden Morgen mit dem Liebsten um 5.30 Uhr aufstand, fallen in die Ferien auch gerne mal ungewöhnlichere Dinge…
Ein kleines Resümee der Ferien:
Montag #1: Die Prinzessin ist für die OGS angemeldet (9.30 Uhr) und ich wollte danach zum Sport, einkaufen und ein bisschen Haushalt machen. Tatsächlich war ich spontan das Fahrrad abholen, welches die Prinzessin zu Ostern bekommen sollte. Eineinhalb Zwei Stunden Hinfahrt, das Selbe noch einmal zurück. Fahrrad daheim abgeladen, Prinzessin abgeholt, kochen, den Liebsten abholen und der Tag war vorbei.
Dienstag #1: Der Liebste hat sich frei genommen. Wir schnappten uns die Prinzessin und Miss BamBam und fuhren nach Willingen zum Eislaufen. Toll war es.
Mittwoch #1: Die Prinzessin ist wieder für die OGS angemeldet, heute klappt das doch mit den Schulsachen, oder? Nein. Frau Schwiegermonster wollte gerne zum Möbelschweden und fragte an, ob ich helfen könne. Natürlich kann ich! Dauerte alles länger als geplant. Nach Hause gedüst, Auto gewechselt, Prinzessin abgeholt, zu Hause ein Geschenk abgeholt und Prinzessin beim Kindergeburtstag abgeliefert. Mit Frau Schwiegermonster weiter in die nächste Stadt. Verwaltungskram, Bioladen, Drogerie- und Supermarkt. Gerade noch pünktlich daheim, um die Prinzessin in Empfang zu nehmen.
Donnerstag #1: Kinderbespaßung mit Basteln, Nähen und Spielen. Nachmittags hat die Prinzessin Reiten. Herrlichst. Zwischendrin Feiertagseinkaufswahnsinn.
Freitag #1: Das Fahrrad vom Liebsten begutachten lassen. Einige Dinge müssen ausgewechselt werden. z.B. der Ständer. Wäschewaschtag mit Kinderbespaßung.
Samstag #1: Samstagsgroßputztag. Einkauf im Fahrradfachgeschäft mit anschließendem Fahrradauffordermannbringen.
Sonntag #1: Ostersonntag. Ostereiersuche Osterkörbchensuche im Schnee für die Prinzessin. Abends nur noch Kinoabend mit dem zweiten Teil des grünen, tollkühnen Helden.
Montag #2: Miss BamBam feiert Geburtstag. Viel Besuch, laute Kinder und Streitereien.
Dienstag #2: Kinderbespaßung. Frau Schwiegermonster aus dem Krankenhaus abholen. Frau Schwiegermonster und Miss BamBam zum Reiten bringen (da sie heute nicht mehr fahren darf). Beim Reiten eine Verzögerung um 2 Stunden (GNAH!). Mit zwei Mädchen kann man 2 Stunden aber zum Glück sehr gut auf einem Reiterhof verbringen.
Mittwoch #2: Heute Schulkram? Vorher aber noch schnell ein bisschen Haushalt und die iPhone-Fotos sichern. Daraus wurde dann ein Fehlerbehebungssuchtag mit schlechtem Ende.
Donnerstag #2: Reittag der Prinzessin. Ansonsten nur Kinderbespaßung.
Freitag 2#: Zeit für den Flohmarkt genommen, um diesen endlich mal wieder zu aktualisieren und das System umgestellt.
Samstag #2: Samstagsgroßputz mit dem Liebsten. Abends durfte die Prinzessin den 3. Teil des grünen, tollkühnen Helden ansehen.
Sonntag 2#: Garagendachbodenaufräumaktion mit anschließendem Lagerfeuer. Danach mal kurz über Bio geschaut. Das muss reichen.

Aprilsonne 2013

Das waren sie, die zwei Ferienwochen. Nun geht die Schule wieder los. Bei mir mit einer Klausur im Bio-LK. Vermutlich. Beim Liebsten mit dem Bangen um sein Forschungsprojekt und der Hoffnung, die Zellen mögen das Wochenende überlebt haben. Und bei der Prinzessin mit dem Känguru-Test im Laufe der Woche.

Das Gute ist, dass das Wetter so langsam besser wird. Die Sonne scheint öfter und die Temperaturen steigen, da braucht es gar keine Ferien, um Dinge vermehrt zu schaffen. Meines Erachtens nach schafft man in den freien Tagen sowieso viel weniger, als im Alltag. So ist es zumindest bei mir. Wenn Ferien sind, bleiben meist deutlich mehr Dinge liegen, als im normalen Alltag. Da muss es schließlich gehen, egal wie.

12von12 – März 2013

12. März 2013

12von12 -  Logo

Wahnsinn, schon wieder ist ein ganzer Monat rum – wie schnell die Zeit doch rast!
Auch heute, am 12. März, habe ich daran gedacht an Caros Projekt teilzunehmen.
Unser heutiger Tag war ein wenig anders als ein normaler Tag unter der Woche, denn dank Schneefall und fehlendem Winterdienst konnte ich nicht zur Schule. Stattdessen habe ich geplant einiges für die Schule nachzuholen/nachzuarbeiten. Nun ja, es kam ein wenig anders…

Der Wecker klingelt, also raus aus den Federn. Duschen, Frühstück machen. Morgenkram halt.
Foto 1 - 12von12 im März 2013

Ein Blick aus dem Fenster, Radio gehört und schnell war klar: Schule? Das wird wohl nichts. Da die Prinzessin heute frei hat (Lehrerfortbildung) und nur in die OGS möchte, haben wir ein wenig Zeit. Berta, die Spülmaschine, wird befüllt und angeschmissen.
Foto 2 - 12von12 im März 2013

Als nächstes steht die Frühstücksdose der Prinzessin an.
Foto 3 - 12von12 im März 2013

Auf zur Schule der Prinzessin. Schritttempo, weil es total glatt war und der Streudienst noch nicht da war.
Foto 4 - 12von12 im März 2013

…da läuft sie, meine kleine Große…
Foto 5 - 12von12 im März 2013

Zuhause angekommen, kurz Social Networking, ein Tee und dann geht es los…
Foto 5 - 12von12 im März 2013

…erstmal Listen schreiben, damit ich nichts vergesse. Einkaufslisten und To-Do für den Tag. Drumherum liegt bereits Erdkunde und wartet darauf, dass ich daran arbeite.
Foto 8 - 12von12 im März 2013

Zwischendrin eine kleine Pause, der Graupapagei bestand auf seine Dusche. Seltsam, sonst mag er sie nicht, heute war er ganz verrückt danach. Ein wenig durchnässt, der Gute.
Foto 8 - 12von12 im März 2013

Ich saß von halb 10 bis 14.30 Uhr an Erdkunde, soviel zum Thema “To-Do” und was ich alles schaffen kann. War doch etwas aufwändiger als erwartet. Schnell noch Wäsche verräumt, Spülmaschine wieder ausgeräumt und die Prinzessin abgeholt, dann ging es zum Einkauf (der eigentlich gestern anstand).
Foto 9 - 12von12 im März 2013

Nach dem Supermarkt ging es noch in den Tierfachmarkt, in die Drogerie und – auf Wunsch der Prinzessin – zum Buchhändler. Auf dem Rückweg war ich dann so spät dran, dass ich den Liebsten am Bahnhof gleich mitnehmen konnte.
Foto 10 - 12von12 im März 2013

Fix Abendbrot, dann musste der Liebste auch schon rüber, Miss BamBam hüten. Solange sich die Prinzessin bettfertig machte, hab ich mich um meine Fingernägel gekümmert.
Foto 11 - 12von12 im März 2013

Dann haben wir uns noch auf die Couch gekuschelt, geredet und die Prinzessin hat derweil am Kumihimo geflochten.
Foto 12 - 12von12 im März 2013

Nachdem ich sie ins Bett gebracht habe, bin ich gleich an den Rechner um die Bilder zu verarbeiten. Der Liebste ist seit 21 Uhr zurück und jetzt ist erstmal Feierabend.
Allerdings schaue ich sorgenvoll auf den morgigen Tag und bin gespannt, inwiefern sich die Straßenverhältnisse bessern.

Januar 2013 | Februar 2013

 
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