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Muttertag

15. Mai 2012

Muttertag, eigentlich ein Tag wie jeder andere bei uns. Ich lege nicht sonderlich viel Wert auf solche künstlichen Feiertage. Ich brauche keine Geschenke oder besonders gutes Benehmen von der Prinzessin.
Doch – natürlich – wurde in der Schule etwas zum Thema gemacht und die Prinzessin war ganz aufgeregt. Ein Geschenk habe sie für mich gemacht. Und ein Gedicht gelernt. Berichtete sie.
Und Sonntag morgen, da kam sie dann um die Ecke. Mit dem herzallerliebsten Gedicht. Und dem süßen Geschenk. Einen ganz dicken Kloß im Hals hatte ich. Und ein paar Tränchen musste ich dann auch ganz fix wegwischen…

Mama, Du bist warm
 und in Deinem Arm
 ist es ja so weich
 wie im Himmelreich.
Mama, Du bist wunderbar.
 Meine Träume werden wahr,
 wenn Du zärtlich "Mausi" sagst
 und mir zeigst, dass Du mich magst.
Keine gibt es auf der Welt,
 die mir so wie Du gefällt.
 Mama, Du bist mir ungeheuer
 lieb und teuer.
Bist Du wütend meinetwegen,
 braucht mich das nicht aufzuregen,
 denn ich weiß, wie Mütter sind:
 Jede Mutter liebt Ihr Kind.
Lesebuch der 2. Klasse

Eigentlich sollten die Kinder wohl den ersten Vers lernen, aber die Prinzessin fand das ganze Gedicht so schön und hat das gleich vollständig gelernt. Ich jedenfalls habe mich ganz wahnsinnig gefreut.

Und da das Wetter an besagtem Sonntag so schön war, haben wir Miss BamBam und die Prinzessin mitgenommen und waren einen Kaffee trinken (Kakao & Schorle für die Kids), haben Mini-Golf gespielt, waren Tretboot fahren und am Ende gab es dann noch ein Eis für jeden.
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Ein toller Tag.  ❤

Happy 26th Birthday to me

05. Mai 2012

Ein Jahr ist wieder vorbei und ich feiere heute meinen 26. Geburtstag. Wie die Zeit vergeht…
Aus Geburtstagen hab ich mir noch nie was gemacht, das ist auch dieses Jahr so. Aber es gibt Kaffee & Kuchen heute Nachmittag. Für alle die kommen mögen.
Die Prinzessin ist dieses Wochenende bei ihrem Papa, ihr werden wir ein Stück Kuchen aufheben. Zwar hätte ich es eigentlich schön gefunden, wenn sie auch da gewesen wäre, aber sie war schon so lange nicht mehr bei ihm, daher ist das schon in Ordnung.

Happy 26th Birthday to me

Tja, wie fühlt man sich mit 26 so? Ganz ehrlich, bisher dachte ich immer es ändere sich ja nichts. Doch dieses Jahr schwirrte mir schon Wochen vorher im Kopf herum “Ich werd’ alt…”. Ich meine, erst hieß es “Anfang 20″, daraus wurde dann “Mitte 20″. Das ist nun vorbei. So langsam heißt es “Ende 20″ und >>zack<< plötzlich werde ich 30 sein.
Die Zeit vergeht wirklich wahnsinnig schnell und das macht mir ein wenig angst…

Habe ich eine Laktoseintoleranz?

16. April 2012

Schon häufig habe ich von dem Begriff gehört und weiß auch relativ gut darüber Bescheid, doch nie hielt ich es für nötig mir diese Frage selbst zu stellen.
Seit ich denken kann liebe ich Milch. Schon immer. Ich konnte literweise Milch trinken. Zum Frühstück im Kaffee und im Müsli/in den Cornflakes. Zum Mittagessen wurde die Sauce leicht mit Sahne verfeinert. Und abends zum Abendbrot trank ich auch ganz gerne meine 1 bis 2 Gläser Milch.
Vor etwa 3 bis 4 Jahren hat sich da aber etwas geändert. Zunächst fiel mir das durch Magenkrämpfe und dem dringenden Wunsch eine Toilette aufzusuchen auf. Ich verringerte daraufhin meinen Kaffeekonsum, denn ich dachte es käme davon. Zwischenzeitig habe ich mal mehr, mal weniger Milch zu mir genommen. Und kürzlich begann ich das genauer zu beobachten. Mittlerweile bin ich mir recht sicher: Laktoseunverträglichkeit.
Was ist das?
Bei dieser Unverträglichkeit fehlt dem Körper das Enzym Laktase, welches den Milchzucker im Darm spaltet. Dadurch gelangt der Milchzucker nicht ins Blut sondern unverdaut in den Darm und ruft unschöne Nebenwirkungen wie Magenkrämpfe, Blähungen und Durchfall hervor.
Wie kann man das testen?
Es gibt insgesamt fünf Möglichkeiten diese Unverträglichkeit zu bestätigen oder zumindest einen begründeten Verdacht zu liefern.
1. Selbsttest
Hier wird morgens auf nüchternem Magen ein Glas Milch getrunken und abgewartet, ob Symptome auftreten.
Den habe ich im Prinzip jeden morgen mit dem selben Ergebnis: Etwa 30 bis 45 Minuten nach Milchverzehr benötige ich spätestens eine Toilette.
2. Diättest
Bei diesem Test soll man mindestens 2 Wochen auf Produkte mit Milchzucker verzichten und beobachten, ob die Symptome dennoch auftreten oder ausbleiben.
Diesen Test möchte ich in den nächsten Wochen zunächst durchführen. Wenn er positiv ausfällt, werde ich wohl einen Arzt aufsuchen. 
3. Laktoseintoleranztest
Dieser Test wird vom Arzt ausgeführt. In der Regel zusammen mit einem H2-Atemtest. Um zu testen gibt der Arzt 50g reinen Milchzucker in 400ml Wasser, welches man innerhalb von 5 Min. auf nüchternen Magen trinken muss. Der Arzt testet dann nach 30, 60 und 120 Minuten ob der Blutzuckerspiegel angestiegen ist oder nicht.
4. H2-Atemtest
Dieser wird gemeinsam mit dem Laktoseintoleranztest durchgeführt. Hierbei wird sich der Test zu Nutze gemacht. Wenn der Körper den für den Laktoseintoleranztest zugeführten Milchzucker nicht im Dünndarm aufnimmt, sodass er unverdaut in den Dickdarm transportiert wird, bauen die dort lebenden Bakterien den Milchzucker ab und setzen dabei Sauerstoff frei. Dieser Sauerstoff gelangt in die Lunge und wird schlussendlich durch den Atem freigesetzt und kann getestet werden.
5. Gentest
Der Gentest ist nur sinnvoll, wenn die Unverträglichkeit nicht bereits von Geburt aus besteht, denn hier wird anhand des Blutes getestet, ob dies eine erblich bedingte Intoleranz ist.

Und was denke ich?
Tja, ich könnte schreien. Ganz ehrlich. Allein beim Gedanken daran, dass ich künftig eventuell meine gesamte Ernährung umstellen und auf Milch verzichten muss, werde ich wahnsinnig. Ich liebe Milch. Sicher, drauf verzichten könnte ich, aber will ich das auch? Nein! Allerdings sind die Magenkrämpfe und anderen Beschwerden, die damit einhergehen auch nicht von der Hand zu weisen.
Mein nächster Schritt ist nun erst einmal der Diättest. Dieser wird mir einen Anhaltspunkt geben und egal wie er ausfallen wird, ich werde wohl meinen Hausarzt aufsuchen müssen. Denn wenn es keine Laktoseintoleranz ist, würde ich dennoch gerne wissen was es ist.

Der Alltag beginnt

16. April 2012

Nun ist es soweit, die Osterferien sind zu Ende und der Alltag beginnt wieder. Aufstehen um 5.30 Uhr. Der Liebste verschwindet innerhalb von 35 Min. zum Zug um ins Labor zu fahren und ich wecke die Prinzessin. Duschen, Frühstücken und dann müssen wir auch schon aus dem Haus.
Nach einem sich zunächst anbahnendem Problem mit der morgendlichen Betreuung hat sich das nun zum Glück erledigt. Die Prinzessin geht künftig mit einer Freundin zur Schule. Normalerweise übernahm die OGS die Betreuung ab 7.00 Uhr. Hier gibt es nun aber räumliche Umstrukturierungen, sodass die Prinzessin nicht mehr einen nur 5 minütigen Weg zur Schule hätte. Zwar können wir dieses Angebot zur Not auch noch wahrnehmen, aber so ist es in jedem Fall angenehmer. Die Prinzessin mag die Betreuung morgens im Kindergarten nämlich so gar nicht leiden und freut sich nun mit ihrer Freundin gehen zu dürfen. Und ich bin nebenbei auch ein wenig beruhigter, dass sie nicht alleine gehen muss.
Sie freut sich zwar schon darauf, wenn sie das darf, aber ich denke vor dem nächsten Schuljahr ist mir das zu gefährlich. Sie ist nun einmal erst 7 Jahre alt und kann den Straßenverkehr nicht so einschätzen, wie sie es können sollte.

Ich bin gespannt, nach der ersten Klausurphase im März stehen nun noch die restlichen 3 Klausuren der ersten Klausurphase an. Im Mai startet auch schon die nächste Klausurphase. Und dann ist das 1. Semester auch schon fast vorbei. Wie die Zeit rast – irre!

Urlaub in Frankreich?!

26. März 2012

Gestern, ganz spontan fragte der Liebste “Wollen wir nicht mal eine Woche nach Frankreich?“. Das klingt nicht schlecht. Grundsätzlich. Losgehen würde es nächste Woche, am 02. April, mitten in der Nacht. 13-14 Stunden Fahrt bis runter an die Cote d’ Azur. Meer. Hoffentlich gutes Wetter. Klingt das nicht toll?
Wir begannen dann gleich zu planen. Was muss mit? Was brauchen wir? Worauf müssen wir achten? Wie fahren wir?
Und dann fiel es mir siedend heiß ein. Mein Personalausweis läuft am 26. März 2012 ab. Also heute. Mistiger Mist! Das Kind hat auch keinen Kinderreisepass.  Den brauchten wir bislang noch nie, wenn dann waren wir eh nur in der EU unterwegs.
Also bin ich heute nach der Schule gleich zum Bürgeramt gefahren um meinen Ausweis neu zu beantragen, dem Kind auch gleich einen zu besorgen und mir noch einen vorläufigen Ausweis mitgeben zu lassen.
Der (wirklich sehr nette) Beamte schaute dann nach und fand wohl heraus, dass der Personalausweis für die Einreise in die Schweiz (durch die wir fahren müssten) auch mit einem bis zu einem Jahr abgelaufenen Personalausweis möglich sein soll.
Nun. Was ist wenn nicht? Dann haben wir etwa die Hälfte der Strecke hinter uns. Wir wollen nicht zurückgeschickt werden. Das wäre fatal.
Also habe ich ein wenig gegoogelt und festgestellt, dass seine Aussage nur zur Hälfte stimmt. Reisepässe dürfen höchstens ein Jahr abgelaufen sein. Personalausweise hingegen müssen gültig sein.
Nun muss ich morgen noch einmal hin und werde auf einen vorläufigen Ausweis bestehen müssen. Ich hoffe, dass es dabei keine Probleme gibt, denn heute klang er mehr als unwillig mir einen auszustellen. Ärgerlich.

Es wäre wirklich toll, wenn das klappen würde. Bislang waren wir noch nicht zusammen im Urlaub, immer fehlte es an irgendwas. Zeit. Geld. Ziel. Irgendetwas war eigentlich immer.
Nun bekommt der Liebste wahrscheinlich die erste Aprilwoche frei. Überraschend. Und bis auf weiteres wäre das nun die letzte Gelegenheit.
Die Prinzessin und ich haben auch Ferien, also wieso nicht noch die Zeit nutzen und wegfahren?

Wie läuft’s?

18. März 2012

Mit einem Wort beschrieben, würde wohl stressig am Besten passen.
Schule: Die Klausurphase ebbt langsam ab. Die Englisch- und Mathe-Klausur ist geschrieben. In Französisch habe ich einen Test hinter mich gebracht und in der kommenden Woche steht noch eine Deutsch-Klausur sowie ein Französisch- und Chemie-Test an.
Allgemein macht der Unterricht Spaß, fordert aber natürlich auch viel Nacharbeit an den Nachmittagen und Wochenenden. Der Liebste hilft mir ungemein in Biologie, Chemie, Physik und Mathe. Die restlichen Fächer laufen auch alle relativ gut. Mal mehr, mal weniger. Mit der deutschen Grammatik tue ich mich aktuell noch etwas schwer, bin aber überzeugt nach etwas intensivem Lernen wieder rein zu kommen.
Erstmal bin ich nun auf die Klausuren gespannt und warte ab.
Alltag: Auch dieser gestaltet sich meist stressig. Der Liebste wechselt zwischen Uni- und Arbeitstagen, wodurch kein rechter Rhythmus entsteht. An seinen Uni-Tagen verlässt er nach mir das Haus und ist nicht vor 18 Uhr, meistens aber später daheim. An den Arbeitstagen hingegen muss ich ihn morgens zur Arbeit bringen, wodurch unser Wecker bereits um 4.30 Uhr klingelt. Nach der Schule muss ich ihn dann auch wieder abholen. An diesen Tagen muss es immer schnell gehen.
die Prinzessin: Sie wächst aktuell wie Unkraut, habe ich das Gefühl. Neue Schuhe mussten her, sämtliche Oberteile passten nicht mehr. Nur Hosen, da trägt sie immer noch Größe 122. Bei den Oberteilen benötigt sie Größe 134/140 und Schuhe in Größe 32/33. Wo will sie hin?
Auch sie hat es etwas stressig. Momentan hat sie einige nachmittägliche Aktivitäten, wo sie überall mit Feuereifer dabei ist. Sie macht Selbstverteidigung, geht 2x die Woche turnen, tanzen und flöten. Ihr Wunsch ist noch das Reiten, das habe ich ihr für den Frühling versprochen. Auf der anderen Seite möchte ich ihre Nachmittage aber auch nicht zu sehr verplant sehen, denn sie soll sich ja auch noch verabreden können. Zum Glück finden einige Dinge direkt in der Schule statt, sodass dies nicht beeinträchtigt wird.
die Prinzessin und die Schule: Seit Anfang Februar hat die Prinzessin eine besondere Hürde zu meistern, wovon ich hier noch nichts erwähnt habe, da wir uns das erst einmal ansehen wollten. Aktuell macht sie sich gut, hat sich stetig gebessert, muss allerdings viel Nacharbeiten. So verbringen wir viele Nachmittage mit üben und lernen. Gebracht hat das eine ganze Menge, denn sie ist mittlerweile ganz schön fit in allem.
Kryptisch, ich weiß. Eventuell berichte ich demnächst mal ausführlicher.
der Blog: Aktuell ist es sehr ruhig hier, so ist und war das nicht geplant. Unzählige Male habe ich einen neuen Artikel angefangen und ihn dann gelöscht oder nur als Entwurf gespeichert. Es fehlt Zeit und davon ganz viel. Wenn mal welche übrig ist, so verbringe ich sie dann doch lieber mit der Prinzessin und dem Liebsten.
Dennoch möchte ich in nächster Zeit einige Artikel beenden und veröffentlichen. Ich denke, dass die meisten aufgelisteten Aktionen nicht mehr realisierbar für mich sind, aber ich werde mich bemühen wieder regelmäßiger Artikel zu verfassen. Sicher, in dem vorher bekannten Ausmaß wird das nicht mehr möglich sein, aber zumindest zu Ferienzeiten werde ich versuchen einiges aufzuholen.  :smile:

Klausurmonat März

04. März 2012

Ich konnte es gar nicht glauben, als uns die Lehrer verkündeten, wie viele Klausuren im März anstehen werden. Gerade mal ein Monat Schule und schon geht es so richtig los – WOW! Dienstag geht es mit Englisch los, dann kommt Mathe, dann Deutsch und dazwischen liegen kleine süße Geschichts-, Französisch- und “Was-weiß-ich-was”-Klausuren.
Vor Mathe habe ich am meisten Respekt. Auch wenn ich immer gut in Mathe war, so ist das jetzt schon eine ganz andere Hausnummer. Wir haben in den 4 Wochen Schule so viele Themen durch genommen, das ist der Wahnsinn. Im Prinzip wird uns in jeder Mathestunde ein neues Thema vorgestellt. Die Menge an Hausaufgaben ist auch nicht zu verachten (Rekord: 6 beidseitig beschriebene Seiten!) und es wird sicherlich nicht weniger werden.

Bislang habe ich die Hausaufgaben immer vor dem jeweiligen nächsten Unterricht erledigt – das ändere ich nun, denn oft liegen mehrere Hauptfächer auf einem Tag und wenn ich dann Mathe, Deutsch und Englisch machen muss, dann dauert das schon mal bis weit nach 22 Uhr. Besonders in Mathe ist das für das Lösen der Aufgaben nicht sonderlich hilfreich.

Nun kommt Dienstag erst einmal Englisch. Grammatik, Vokabeln und die richtigen Zeiten habe ich mir nun am Wochenende nochmal gründlich angesehen und bin auf Dienstag gespannt.
Abends geht es dann mit der Klasse “zum Kennenlernen” bowlen – mal sehen wie das wird. :grin:

Schule – es wird ernst!

26. Januar 2012

Schon letztes Jahr habe ich alles dafür getan, um auf einer Abendrealschule meine Abschlüsse nachholen zu dürfen. Leider sollte es in Bonn nicht klappen. Nach den bestandenen Einstufungstests bekam ich das Angebot: 17 – 22 Uhr, der Abendkurs. Ich musste ablehnen. Selbst wenn ich mich hätte auf den Liebsten verlassen können (der ja aber öfter im Sauerland war um neben dem Studium zu jobben), wären diese Zeiten einfach nicht in Frage gekommen. Ich hätte die Prinzessin ausschließlich morgens vor dem Kindergarten gesehen – das war keine Option.
Die Vormittagsplätze waren überlaufen, so blieb mir nichts anderes übrig, als es an der Stelle zu lassen.

Nach unserem Umzug ins Sauerland habe ich mich gleich umgesehen und eine Wahl getroffen. Ein Kolleg in Siegen. Nach der Bewerbung wurde ich vor einigen Wochen zur Aufnahmeprüfung eingeladen. Da mir die mittlere Reife (aus div. teils selbstverschuldeten, teils unmöglichen Umständen, die hier nicht näher aufgeführt werden) fehlte, musste ich diese Prüfung bestehen, um aufgenommen zu werden.
Meine Nervosität war grenzenlos. Dank Prüfungsangst konnte ich die Nacht vorher nicht schlafen und habe auch in der Prüfung meine Schwierigkeiten gehabt.
Habe ich vorher noch gedacht, dass ich in Deutsch alles hinbekomme, in Englisch die Hälfte und in Mathe nichts kann, so hat sich meine Meinung nach der Prüfung geändert. Deutsch empfand ich als absolut heftig. Mathe war in Ordnung und Englisch fand ich total einfach. So kann man seine Meinung ändern.  :grin:
Nach einem nervösen Wochenende sollte ich mein Ergebnis erfahren. Ehrlich gesagt habe ich nicht mit einer Aufnahme gerechnet. Ich ging davon aus, dass ich mind. noch zur mündlichen Prüfung eingeladen werde, oder aber gleich abgelehnt werde. Innerlich habe ich mich darauf vorbereitet ein Semester nur mit Lernen zu verbringen. Doch die Dame am Telefon sagte mir gleich, dass das alles nicht nötig ist, wir sehen uns am 01. Februar um 8.00 Uhr.

Aufahmebestätigung Kolleg

Ich kann es eigentlich immer noch nicht so recht glauben, auch wenn der Papierkram zum Thema bereits erledigt ist.
Ich soll also wirklich wieder zur Schule dürfen? WOW!
Das gibt natürlich viele weitere Überlegungen.
Mir fiel das lernen immer schon sehr leicht. In Klasse 1-3 habe ich meistens mit Abwesenheit geglänzt, war aber dennoch immer gut genug um nicht zurück gestuft zu werden. Auch in der Weiterführenden Schule wurde es nicht besser. Dank diverser Brüche, Krankheiten und Verletzungen fehlte ich häufig. Das heftigste Halbjahr war mit um die 260 Fehlstunden im Zeugnis. Ich habe nie Hausaufgaben gemacht, nie gelernt und hatte dennoch einen Schnitt von 1,X. Meinen Abschluss habe ich auch nicht sonderlich schlecht gemacht.
Geblendet von dem Erfolg ohne etwas dafür tun zu müssen dachte ich, dass das auch in der Ausbildung schon gehen wird. Tat es auch. Eine Zeit lang. Mein Geheimnis in diesem Punkt ist ein ganz einfaches: Im Unterricht aufpassen. Ich lerne schnell und merke mir die Dinge in der Regel sofort. Voraussetzung ist aber das Aufpassen. Das hab ich in der Berufsschule gänzlich unterlassen. Durch einen 2. nächtlichen Job war ich ständig müde, schlief also oder träumte im Unterricht.
Zum Ende der Ausbildung kamen viele persönlichen Probleme hinzu, doch ich habe die Prüfung geschafft.

Dieses Verhalten muss ich nun natürlich gänzlich überdenken. Ich muss aufpassen, zuhören, lernen und Hausaufgaben machen. Das wird eine enorme Umstellung. Wie lernt man denn? Sowas habe ich nie machen müssen und werde wohl erst einmal das Lernen lernen müssen.
Aber ich bin optimistisch. Schon so lange, wollte ich unbedingt das Abitur nachholen und jetzt bekomme ich diese Chance wirklich! Die muss und werde ich nutzen und freue mich auf den 01. Februar. Nervös bin ich auch, keine Frage, aber die Freude überwiegt. :smug:

Eltern-Kind-Blogparade: Aufgabe 2

25. Januar 2012

Eltern-Kind-Blogparade LogoDas 2. Thema der Eltern-Kind-Blogparade ist “Wie alles begann – Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit”.

Als ich 2004 von der Schwangerschaft erfuhr, war ich 17 Jahre alt, kurz vor meinem 18. Geburtstag und absolut geschockt. Im August 2003 habe ich meine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel begonnen. Im April 2004 erfuhr ich von besagter Schwangerschaft. Allerdings auch erst in der 16. Schwangerschaftswoche – ein weiterer Schock.
Zu dieser Zeit damals hatte ich meine Menstruation recht unregelmäßig. Mal waren 8 Monate dazwischen, dann nur 4 und dann wieder 6 Monate. Bin ich anfangs noch jedes mal in Panik ausgebrochen, so hat sich das nach einiger Zeit gelegt.
So dachte ich mir auch bei dieser “Pause” nichts dabei. Im November hatte ich meine Menstruation. Im April war ich zur Vorsorgeuntersuchung da, die Frauenärztin machte einen Schwangerschaftstest und zeigte mir, nachdem sie mich darüber informiert hatte, was da in mir wuchs. Ich weiß noch, wie ich sagte “Oh, ist DAS das Baby, so groß schon?” und sie antwortete “Das Baby? Nein, das ist der Kopf des Babys!”.
Ich war schockiert, konnte es gar nicht glauben und freute mich dann am Ende doch – natürlich.
Leider habe ich die Schwangerschaft nicht wirklich genießen können. Ich nahm viel zu, bekam dann im 6. Monat die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes und musste gegen Ende über 40 Einheiten Insulin spritzen.
Hinzu kam, das ich mich in meinem Körper unwohl fühlte. Ich zog nur labbrige Sport-Klamotten an, traute mich nicht den Bauch zu zeigen und versteckte mich, so gut es eben ging.
Die Namenswahl war natürlich auch nicht sonderlich einfach. Es gab einige Varianten mit ihrem jetzigen Erstnamen. Den Zweitnamen hätte ich besser überdenken sollen. Damals sollte er eigentlich “Celine” lauten, doch ihre Cousine kam drei Wochen vorher auf die Welt und bekam einen ähnlich klingenden Namen. Das wollte ich nicht, also suchte ich nach anderen Namen, welche auf “n” (zumindest gesprochen) endeten. Ihr Name gefällt mir nach wie vor, nur die Schreibweise hätte ruhig eine einfachere sein können.

Kurz vor Schluss hatte meine Frauenärztin jedenfalls den Verdacht auf eine Gestose (Schwangerschaftsvergiftung) und ich musste ins Krankenhaus. Die Herztöne des Babys waren schlecht, meine ebenfalls. Ich hatte Wassereinlagerungen. Im Krankenhaus wurde entwarnt und ich durfte für die letzte Woche noch einmal nach Hause.
Lange bevor es soweit war, stand fest, dass die Geburt eingeleitet werden muss. Das Baby hatte einen zu großen Bauchumfang, die Plazenta verkalkte – also gab es einen Termin zur Einleitung der Geburt.
An diesem Tag war ich total nervös. Heute sollte ich also Mama werden, mein Baby in den Armen halten? Das war total unwirklich.
Das zuerst gelegte Gel brachte nichts, 24 Std. Wehen völlig umsonst. Erst nach weiteren 12 Stunden, einem Wehentropf, einer PDA und einem anschließendem Not-Kaiserschnitt war meine kleine Prinzessin da. Die erste Nacht im Krankenhaus war einfach wundervoll. Auch wenn es mir nach der OP nicht sonderlich gut ging und ich anfangs nur noch schlafen wollte, konnte ich es einfach nicht. Ich lag die ganze Nacht da und habe dieses kleine, wundervolle Geschöpf angesehen und mir versucht vorzustellen, dass ICH nun die Mama dieses kleinen Mädchens bin. Ein unglaubliches Gefühl.
Nachdem ich dann 4 Tage im Krankenhaus verbrachte und es der Prinzessin wunderbar ging, wollte ich nach Hause. Das Krankenhaus sagte mir nicht zu, ich fühlte mich nicht wohl. Auf eigene Verantwortung ging ich dann, besorgte mir eine Nachsorge-Hebamme und war dann mit dem Baby daheim. Bei der Babypflege geriet meine Gefühlswelt aus den Fugen. Der Babyblues, wie ich später erfuhr. Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen: Das kleine Geschöpf brauchte eine neue Windel. Ich wickelte sie grade, da überkam es mich “Oh Gott, und DAS musst Du nun die nächsten 18 Jahre machen?! Schaffst Du das? Was, wenn nicht?”.
Nach anfänglichem Zögern und übervorsichtigem Handhaben mit der Prinzessin hat sich aber alles eingespielt. Sie war ein unkompliziertes Baby, wie sie auch jetzt ein unkompliziertes Kind ist. Sie schlief zwar nicht viel, aber immer mal wieder 10-20 Min. zwischendrin. Recht früh hatte sie einen Schlafrhythmus (Abends um 18 Uhr Schlafenszeit), ihr eigenes kleines Ritual und war einfach wunderbar. Mit 3 Monaten kamen die ersten beiden Zähne, mit 6 Monaten fremdelte sie und mit 10 Monaten fing sie an zu Laufen.
Mit fast 2 Jahren kam sie zu einer lieben Tagesmutter, welche sie betreute, während ich meine Ausbildung fortsetzte. Mit 3 Jahren zogen wir nach Bonn und sie besuchte eine Kindertagesstätte. Mit 4 Jahren wechselten wir die Einrichtung. Mit 6 Jahren kam sie in eine Vorschulgruppe in einem neuen Wohnort und wurde schließlich mit 7 Jahren eingeschult.

Eltern-Kind-Blogparade: Aufgabe 1

24. Januar 2012

Eltern-Kind-Blogparade LogoWie ich ja bereits gestern ankündigte, nehme ich an der Eltern-Kind-Blogparade teil.
Nun also zum ersten Thema:
Eine Vorstellung soll her. Ein bisschen etwas über sich, die Familie und das Kind/die Kinder erzählen.
Ein seichter Einstieg also, für jeden machbar. :smile:

Mein Name ist Tanja, ich blogge seit August 2011 unter dem Pseudonym “Alltagsheldin”. Vorher hatte ich einen anderen Blog, also ein Neuling bin ich nicht ganz.
Ich bin 25 Jahre alt und komme ursprünglich irgendwo aus dem Rheinland. Mitte 2011 bin ich dann aber mit dem Liebsten und der Prinzessin ins Sauerland umgezogen. Wir wohnen mit im Haus seiner Großmutter, direkt nebenan wohnen seine Eltern.
Ich selbst habe keine Familie mehr. Meine Eltern sind bereits früh verstorben. Meine 5 Brüder und meine Schwester waren mir zwar immer wichtig, doch mit der Zeit verändert sich das Leben und man findet häufig einfach keine Zeit, um in Kontakt zu bleiben. Lediglich zu Geburtstagen, an Weihnachten und zum Jahreswechsel meldet man sich mal gezielt. Ansonsten ließt man hier und da Neuigkeiten bei Facebook (bei den Größeren zumindest), das war’s dann aber auch schon.
Mit “keine Familie” ist nicht gemeint, dass es da niemanden mehr gibt. Da gibt es viele viele Menschen, mit denen ich Dank Blutsband verwandt bin, doch eine emotionale Bindung besteht nicht. Bestand nie. Und wird auch nie bestehen können.

Ich habe eine wundervolle 7jährige Tochter – hier unter Prinzessin zu finden. Geboren im September 2004 geht sie seit 2011 in die Schule. Hätte ich sie vor 6 Monaten noch als schüchtern und zurückhaltend beschrieben, so ist sie heute das genaue Gegenteil. Sie hat schnell Freundschaften geschlossen, genießt innerhalb ihrer Klasse wie auch in der OGS eine recht hohe Beliebtheit, verabredet sich ständig mit anderen Kindern, hat einige Hobbys, die sie mit Begeisterung (Tanzen, Flöten, Sport, Lesen) ausübt und ist ziemlich gut in der Schule. Sie ist gut erzogen, verhält sich meist höflich, weiß aber auch ganz genau was sie will. Sie ist morgens ein Strahlekind, obwohl sie – wie übrigens auch ich – ein totaler Morgenmuffel ist. Sie braucht ein ganzes Weilchen, um morgens in die Gänge zu kommen. Doch ist sie einmal in Fahrt, bremst man sie nicht so schnell. Sie legt viel Wert auf ihr aussehen. Was sie trägt bestimmt sie, was morgens oftmals zu Reibereien führen kann, denn auch bei -5°C würde sie ganz locker in einem Sommerkleidchen aus dem Haus gehen. Hauptsache hübsch anzusehen. Ab und an lasse ich sie diese Erfahrungen gar machen, mit den besten erzieherischen Ergebnissen. Neuerdings wird gefragt ob und wie kalt es draußen ist.
Sicher, es gibt auch Dinge, die nicht ganz so optimal sind. Einen kleinen Wutkopf hat sie. Trotzig ist sie auch oft. Häufig fängt sie bereits bei Kleinigkeiten an zu weinen (“Mama, der Deckel meines Faserschreibers ist weg – wuääääh!”). Sie isst sehr wenig und dann auch nur ausgewählte Speisen – das treibt mich in den Wahnsinn.
Im Allgemeinen bin ich aber absolut stolz auf die Prinzessin – wie Eltern es bei ihren Kindern wohl immer sind, da mache ich mir nichts vor. Sie ist gut so, wie sie ist. Mit den guten, wie auch mit den weniger guten Eigenschaften.

Zu guter letzt, noch ein sehr wichtiger Mensch in unserem Leben: der Liebste. Er ist 25 Jahre alt, Student der Biologie und der absolut wunderbarste Mann, den ich mir vorstellen kann. Wir kennen uns bereits seit über 10 Jahren und waren schon in unserer Pubertät ein Paar. Die Prinzessin liebt und vergöttert ihn. Ebenso wie ich.

Der biologische Vater der Prinzessin war mein 1. Freund. Aus unserer 5 Jahre andauernden Beziehung ging die Prinzessin hervor. Die Prinzessin liebt ihren Vater, möchte ihn möglichst häufig sehen und ich versuche ihr das natürlich so weit es geht zu ermöglichen. Leider ist unser Verhältnis alles andere als Freundschaftlich, sodass es häufig zu Streitigkeiten kommt.
Ich hoffe allerdings, dass wir irgendwann – trotz allem – einfach nur die Eltern dieses wunderbaren Kindes sein können werden, ohne in die Vergangenheit zu blicken und die persönlichen Differenzen beilegen werden.

Das war’s. Familie Alltagsschrott und alles Wichtige im Schnelldurchlauf.  :smile:

 
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