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…und dann wird das Kind krank…

04. November 2012

Unser Tag ist zu 99% klar durchstrukturiert und -organisiert. Spontanitäten sind weniger möglich, denn der Zeitplan ist eng.
An diesem vergangenen – zur Abwechslung sehr langen – Wochenende war ein wenig Freizeit möglich. Endlich. Ich hatte Freitag einen Brückentag, die Prinzessin hatte Schule mit anschließendem Papa-Wochenende. So konnte eine ganz große Ausnahme passieren: Ich war mit ein paar Leuten aus meiner Klasse unterwegs. Ein Highlight. Freitag ging es schon um 12 Uhr mit dem Zug nach Köln, von dort nach Düsseldorf. Um 23 Uhr war ich dann wieder zu Hause. Und es war schön. Sehr sogar.
Samstag hatte dann eine absolute -Freundin Geburtstag, wo der Liebste und ich auch unbedingt hingehen mussten. Ich hab den Liebsten dann in meiner Lieblingsstadt eingesammelt und wir sind zum Geburtstag aufgebrochen. Dort haben wir dann auch übernachtet und heute die Prinzessin beim Papa abgeholt.
Soweit war alles gut. Doch als ich die Prinzessin heute in den Arm schloss war schnell klar, dass da etwas nicht stimmt. Blass. Schlapp. Ruhig. So ist mein Kind nicht. Normalerweise. ER berichtete dann auch, dass sie am Freitag gebrochen und heute noch nichts gegessen hat. Dort ging Magen-Darm um. Sie klagte auch über Übelkeit, Bauchweh und allgemeines Unwohlsein.

Und da stehe ich nun. Was mache ich morgen mit meiner kleinen Prinzessin, wenn es ihr nicht gut genug geht? Grundsätzlich kann ich in der Schule fehlen. Tue ich selten – na klar – aber in so einem Fall wäre das unumgänglich.
Doch was mache ich, wenn eine Klausur ansteht? Rein zufällig so, wie morgen. Der “Kind-krank-Krankenschein” greift hier nicht, nur ein “gelber Zettel” erlaubt es mir die Klausur nachzuschreiben. Den bekomme ich aber nicht, wenn nicht ich krank bin. Wenn es der Prinzessin morgen schlecht geht, kann ich sie nicht in die Schule bringen. Der Liebste ist aktuell Tutor in einem Kurs, kann da eben auch nicht fehlen. Sonst kann ich sie nirgends hinbringen, denn wenn es Magen-Darm ist, besteht ja auch noch eine Ansteckungsgefahr. Das möchte ich auch niemandem zumuten.

Tja, und nun? Ich stehe zwischen der Gesundheit meines Kindes und der Schule.
Erscheine ich nicht zum Klausurtermin, wird diese mit “ungenügend” gewertet und ich falle in dem Fach durch. Damit muss ich auch das ganze Semester wiederholen.
Doch mein Kind krank in die Schule bringen, das geht auch nicht.

Sie hat heute Abend Zwieback, Banane und einen Kamillentee mit Honig gehabt und ist mit einer Wärmeflasche ins Bett gegangen. Auch berichtete sie, ihr sei nicht mehr schlecht und es ginge ihr besser.
Ich hoffe, dieser Spuk ist morgen vorbei und alles ist beim Alten…

Schilddrüsenunterfuktion

18. Juli 2012

Nach meinem Verdacht und den deutlichen Anzeichen für die Laktoseintoleranz war ich bei meinem Hausarzt und wollte das genauer abgeklärt wissen und ein großes Blutbild machen lassen. Die Laktoseintoleranz bestätigte er mir zügig und fügte gleich noch eine Schilddrüsenunterfunktion hinzu. Die Werte waren schlecht und ich soll das Ganze nun erst einmal mit Jodetten behandeln. In 3 Monaten soll ein weiteres Blutbild gemacht werden um zu sehen, ob es nur an Jodmangel liegt oder die Schilddrüse nicht in der Lage ist genügend Hormone zu produzieren.

Was genau ist eine Schilddrüsenunterfunktion?
Die Schilddrüse ist schmetterlingsförmig und liegt im vorderen Halsbereich unterhalb des Kehlkopfs. Sie ist die größte Hormondrüse des Körpers und dafür zuständig aus Tyrosin und Jod die Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) zu bilden. Diese Hormone beeinflussen nahezu alle Stoffwechselvorgänge im Körper des Menschen. Eine Unterfunktion der Schilddrüse liegt in den meisten Fällen an einer geschädigten Schilddrüse selbst. Diese ist dann einfach nicht in der Lage genügend Hormone zu produzieren. Die Ursachen hierfür können sehr unterschiedlich sein. Es beginnt bei Jodmangel und endet bei einer Entzündung der Schilddrüse.
Welche Symptome treten auf?
Symptome treten erst bei einer starken Unterfunktion auf und hängen stark vom Alter des Betroffenen ab. Anfangs bemerkt man meist keine oder kaum Beschwerden. Typische Symptome sind:

  • Müdigkeit und gesteigertes Schlafbedürfnis
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Kälteempfindlichkeit
  • Unfähgkeit zu Schwitzen
  • Appetitlosigkeit
  • Verstopfung
  • erhöhter Infektanfälligkeit
  • kühle, trockene, schuppige, blassgelbe Haut
  • brüchiges, strohiges Haar
  • brüchige Nägel
  • raue, heisere Stimme
  • Gewichtszunahme (durch verringerten Grundumsatz)
  • verlangsamtem Herzschlag
  • Durchblutungsstörungen
  • frühzeitige Arterienverkalkung aufgrund erhöhter Cholesterinwerte
  • Zyklusstörungen (bei Frauen)
  • Störungen von Fruchtbarkeit, Libido und Potenz
  • abgeschwächte Muskeleigenreflexe
  • Kropfbildung

Wie wird behandelt?
Zwar lässt sich eine Schilddrüsenunterfunktion meist sehr gut behandeln, geht aber in der Regel mit einer lebenslangen Hormoneinnahme einher.
Dabei ist es besonders wichtig die Therapie langsam zu beginnen. Durch das oftmals lange Bestehen der Unterfunktion hat sich der Körper an die niedrigen Hormonwerte gewöhnt und kann auf eine zu schnelle Gabe von Hormonen mit riskanten Nebenwirkungen reagieren.

Und nun?
Ursprünglich ging es mir beim Arzt um einen Gesundheitscheck. Nach Jahren wollte ich endlich mal wieder ein Blutbild machen lassen und mit ihm besprechen, wie ich am Besten Abnehmen kann. Seit April habe ich strickt auf meine Ernährung geachtet und weniger als 1600kcal täglich zu mir genommen, habe mich recht viel bewegt und allgemein versucht mein Leben ein bisschen in Richtung gesund umzustellen. Doch nach 3 Monaten hat sich nicht viel am Gewicht getan. Es schwankte immer zwischen 3-4 kg.
Gewichtsverlauf
Die Unterfunktion der Schilddrüse ist da wohl die Erklärung. Da der Stoffwechsel so extrem verlangsamt ist, kann ich von Glück reden nicht noch mehr zugenommen zu haben.
Nun werde ich Jodetten nehmen und sehen, wie es weiter läuft.
Ich hoffe, dass sich das Ganze damit in den Griff bekommen lässt und ich nicht auch noch Schilddrüsenhormone nehmen muss.

Laktoseintoleranz – so sieht’s aus

05. Juli 2012

Wie ich ja bereits erwähnte, scheine ich ein Problem mit Laktose zu haben.
Nachdem ich nun meine Laktose-Diät durchgeführt habe, scheint es mir sicher zu sein, dass mein Körper Laktose nicht spalten kann.

Zunächst habe ich damit begonnen komplett auf latosehaltige Produkte zu verzichten. Ich ließ Milch weg, kochte ohne Sahne, aß und trank keine milchhaltigen Produkte – nicht einfach als absoluter Milchliebhaber, aber machbar.
Das habe ich etwas über eine Woche so gehandhabt und siehe da, die Bauchkrämpfe blieben aus und es ging mir allgemein besser.
Nach diesem Experiment hab ich mir laktosefreie Milch und Sahne besorgt. Anfangs war ich skeptisch, denn ich dachte das sie nicht so gut schmecken würde. Doch ich wurde positiv überrascht: Die Milch schmeckt im Prinzip genauso, ist nur etwas süßer als die “normale”. Der laktosefreien Milch ist Laktase zugeführt worden, sodass diese bereits gespalten und dadurch etwas süßer ist.
Außerdem habe ich mir noch Laktase-Tabletten besorgt. Zunächst “LaktoStop”, womit ich gut zurechtkam und keinerlei Nebenwirkungen feststellen musste. Später habe ich mir dann einfache Laktase ebenfalls in Tablettenform aus der Apotheke besorgt. Auch hiermit komme ich gut zurecht und habe keine der leidigen Probleme mehr. Ich muss nur daran denken die Tablette mit dem Produkt zusammen oder kurz vorher einzunehmen.

Mittlerweile merke ich deutlich, dass ich mit meiner Vermutung richtig lag. Vergesse ich die Laktase mal und esse oder trinke etwas Laktosehaltiges, bekomme ich spätestens 30 Min. später Bauchkrämpfe.

Alles in allem muss ich sagen, dass es zwar lästig, aber durchaus machbar ist. Die Produkte sind zwar etwas teurer, aber wenn dadurch die Schmerzen wegbleiben, gebe ich das bisschen Geld gerne aus.  :grin:

Habe ich eine Laktoseintoleranz?

16. April 2012

Schon häufig habe ich von dem Begriff gehört und weiß auch relativ gut darüber Bescheid, doch nie hielt ich es für nötig mir diese Frage selbst zu stellen.
Seit ich denken kann liebe ich Milch. Schon immer. Ich konnte literweise Milch trinken. Zum Frühstück im Kaffee und im Müsli/in den Cornflakes. Zum Mittagessen wurde die Sauce leicht mit Sahne verfeinert. Und abends zum Abendbrot trank ich auch ganz gerne meine 1 bis 2 Gläser Milch.
Vor etwa 3 bis 4 Jahren hat sich da aber etwas geändert. Zunächst fiel mir das durch Magenkrämpfe und dem dringenden Wunsch eine Toilette aufzusuchen auf. Ich verringerte daraufhin meinen Kaffeekonsum, denn ich dachte es käme davon. Zwischenzeitig habe ich mal mehr, mal weniger Milch zu mir genommen. Und kürzlich begann ich das genauer zu beobachten. Mittlerweile bin ich mir recht sicher: Laktoseunverträglichkeit.
Was ist das?
Bei dieser Unverträglichkeit fehlt dem Körper das Enzym Laktase, welches den Milchzucker im Darm spaltet. Dadurch gelangt der Milchzucker nicht ins Blut sondern unverdaut in den Darm und ruft unschöne Nebenwirkungen wie Magenkrämpfe, Blähungen und Durchfall hervor.
Wie kann man das testen?
Es gibt insgesamt fünf Möglichkeiten diese Unverträglichkeit zu bestätigen oder zumindest einen begründeten Verdacht zu liefern.
1. Selbsttest
Hier wird morgens auf nüchternem Magen ein Glas Milch getrunken und abgewartet, ob Symptome auftreten.
Den habe ich im Prinzip jeden morgen mit dem selben Ergebnis: Etwa 30 bis 45 Minuten nach Milchverzehr benötige ich spätestens eine Toilette.
2. Diättest
Bei diesem Test soll man mindestens 2 Wochen auf Produkte mit Milchzucker verzichten und beobachten, ob die Symptome dennoch auftreten oder ausbleiben.
Diesen Test möchte ich in den nächsten Wochen zunächst durchführen. Wenn er positiv ausfällt, werde ich wohl einen Arzt aufsuchen. 
3. Laktoseintoleranztest
Dieser Test wird vom Arzt ausgeführt. In der Regel zusammen mit einem H2-Atemtest. Um zu testen gibt der Arzt 50g reinen Milchzucker in 400ml Wasser, welches man innerhalb von 5 Min. auf nüchternen Magen trinken muss. Der Arzt testet dann nach 30, 60 und 120 Minuten ob der Blutzuckerspiegel angestiegen ist oder nicht.
4. H2-Atemtest
Dieser wird gemeinsam mit dem Laktoseintoleranztest durchgeführt. Hierbei wird sich der Test zu Nutze gemacht. Wenn der Körper den für den Laktoseintoleranztest zugeführten Milchzucker nicht im Dünndarm aufnimmt, sodass er unverdaut in den Dickdarm transportiert wird, bauen die dort lebenden Bakterien den Milchzucker ab und setzen dabei Sauerstoff frei. Dieser Sauerstoff gelangt in die Lunge und wird schlussendlich durch den Atem freigesetzt und kann getestet werden.
5. Gentest
Der Gentest ist nur sinnvoll, wenn die Unverträglichkeit nicht bereits von Geburt aus besteht, denn hier wird anhand des Blutes getestet, ob dies eine erblich bedingte Intoleranz ist.

Und was denke ich?
Tja, ich könnte schreien. Ganz ehrlich. Allein beim Gedanken daran, dass ich künftig eventuell meine gesamte Ernährung umstellen und auf Milch verzichten muss, werde ich wahnsinnig. Ich liebe Milch. Sicher, drauf verzichten könnte ich, aber will ich das auch? Nein! Allerdings sind die Magenkrämpfe und anderen Beschwerden, die damit einhergehen auch nicht von der Hand zu weisen.
Mein nächster Schritt ist nun erst einmal der Diättest. Dieser wird mir einen Anhaltspunkt geben und egal wie er ausfallen wird, ich werde wohl meinen Hausarzt aufsuchen müssen. Denn wenn es keine Laktoseintoleranz ist, würde ich dennoch gerne wissen was es ist.

Läusealarm

18. Januar 2012

Goldgeist Läusemittel gegen LäuseBisher sind wir von diesen ekligen Krabbeltierchen verschont geblieben. Die Prinzessin ist nun seit gut 6 Jahren in Fremdbetreuung (Tagesmutter, Kindergarten, OGS) und egal wann und wo die Läuseplage umherging, wir wurden verschont.
Vor etlichen Jahren gab mir eine Freundin einer ehemaligen -Freundin einen Tipp: Hat man gefärbte Haare – sei es auch nur eine Strähne – so kommen keine Läuse. Seither hat die Prinzessin eine gefärbte Haarsträhne. Meist Naturfarben oder (wie aktuell) mit einem leichten farblichen Schimmer. Ich schob die Lausresistenz auf besagte Haarsträhne.
Nun, offensichtlich ist das Quatsch, denn eine gefärbte Strähne hat sie nach wie vor, Läuse seit letzter Woche aber auch.
Montag morgen machte ich ihr die Haare und entdeckte Nissen. Es ging sofort zum Arzt und die Diagnose stand schnell: Läuse! Wir bekamen dann das tolle auf dem Bild zu sehende Mittelchen.
Montag habe ich der Prinzessin die Haare damit getränkt (die Flasche ist fast leer) und anschließend versucht die Nissen rauszukämmen. Keine Chance. Auch wenn der Tag ursprünglich ganz anders geplant war, habe ich ihn mit abziehen und waschen von Bettwäsche und Allergiebettwäsche, Waschen sämtlicher Klamotten, aussortieren und wegräumen von Kuscheltieren und einsprühen und absaugen von diversen Polstern und Teppichen verbracht. Ein ganz toller Wochenstart!
In der Zwischenzeit habe ich mich natürlich über diese Tiere informiert, was es zu beachten gibt, Tipps & Co.
Dienstag habe ich dann gleich zwei Tipps angewandt: Die Haare mit einem Glätteisen, möglichst nah an der Haarwurzel angesetzt, bei 180°C glätten. Im Anschluss habe ich sie dann nochmal gewaschen und – wie empfohlen – tropfnass eine Spülung reingepackt. Dann ging es wieder ans Kämmen. Die Nissen blieben wo sie waren, eine tote Laus habe ich raugekämmt – ansonsten scheinen keine da zu sein.

Heute morgen um 8 Uhr waren wir dann gleich beim Arzt. Dieser schaute sich ihre Haare gründlich an und attestierte, dass sie wieder in die Schule kann.
Die Behandlung ist aber natürlich noch nicht abgeschlossen. Oben gezeigtes Mittelchen habe ich mir nochmal mitgeben lassen, dieses werden wir spätestens Sonntag noch einmal anwenden. Sie geht nun täglich duschen und nutzt ein Läuseshampoo und dann hoffe ich, dass wir die Viecher bald loswerden.

Präventiv sollen Lavendel, Teebaumöl und einige andere Dinge helfen – auch dies werden wir nun 1x wöchentlich anwenden, damit so etwas nicht noch einmal passiert.
Ich nehme an, die Prinzessin hat die Läuse aus der Schule mitgebracht, woher auch sonst? :thumbsdown:

Voll da…und doch nicht!

21. Dezember 2011

In den letzten Wochen gab es hier nicht viel zu lesen. So kurz vor Weihnachten, ist es eher stressig um uns herum, daher blieb der Alltagsschrott im Kopf und konnte nicht niedergeschrieben werden. Einen kleinen Umriss gibt es aber.

Schule: Es gab eine kleine, aber sehr süße Weihnachtsfeier in der Schule der Prinzessin. Nur mit ihrer Klasse. Und mit ihrer eigentlichen Lehrerin, die ist nämlich wieder gesundet und hat “ihre Kinder” nun übernommen. Auf der Weihnachtsfeier hat die Prinzessin eins der 3 Lesekinder gemacht und war hervorragend. Ihre Parts hörte man bis hinten hin, denn – trotz Schüchternheit – sie las unheimlich laut, damit sie alle hören!
Schnee: In der Nacht zu Nikolaus gab es bei uns den ersten Schnee. Die Kinder waren begeistert, wir Erwachsenen eher weniger, denn Schnee bedeutet auch (etwa 200qm großen Hof, einen Hof im Garten und den Weg zum Komposter) Schnee schieben. Arme und Rücken tuen weh und das – wenn’s schlecht läuft – auch mehrfach am Tag.
Wichteln bei den BSM: Das Wichteln bei den Bastel-Scrap-Mamas hatte am 6. Dezember den Höhepunkt. Bisher war dies mein erstes Wichteln dort und ich fand es total schön. Mein Wichtelgeschenk war ein ganz wundervolles, ich habe mich sehr gefreut.
Meinem Wichtel habe ich das Geschenk gar persönlich vorbei gebracht, da das Päckchen ansonsten nicht rechtzeitig angekommen wäre (blöde Post!) und mein “Wichtelkind” hat sich sehr darüber gefreut.
Buchwichteln: Ausgepackt habe ich natürlich noch nicht. Bekommen habe ich aber schon ein Päckchen und bin gespannt, was drin ist. Mein Buch habe ich auch versendet und hab durch Zufall erfahren, dass es angekommen ist. Ich bin gespannt wie der Empfänger es findet.
Traumbergwichteln: Ich hab mir 1000 Gedanken gemacht, was ich dem kleinen Wicht einpacken kann – am Ende hab ich dann einige tolle Dinge gefunden und konnte mich kaum entscheiden. Auch die Mama habe ich bedacht und hoffe der Inhalt des Pakets kommt gut an. Am Donnerstag wird wohl ausgepackt *hibbel*
Auch unser Paket kam an – Danke lieber Wichtel. Das Paket ist hübsch verpackt und schaut riesig aus! Die Prinzessin schlich schon drum herum, schüttelte und rüttelte vorsichtig dran, fühlte und roch ebenfalls – doch das Paket verrät nichts. Gnihihi. Samstag morgen darf sie auspacken. Ein Kompromiss. Und auch ich bin sehr gespannt, was denn feines drin sein wird.
Gewonnen: Die liebe Anja hat auf Bücherzauber einen ganz tollen Adventskalender organisiert. Hier habe ich 2x teilgenommen und beide Male gewonnen. Ein tolles Buch und noch ein Lesezeichen. Zu genial, ich freue’ mich wahnsinnig!
Facebook: Schon seit einiger Zeit bin ich bei Facebook unterwegs, bisher hatte ich keine Probleme dort. Doch kürzlich wurde eine Internet-Bekannte zum Grund meine Freunde-Liste nochmal zu überdenken und auszumisten. Viele “kannte” ich durch Foren, die Galerien, CT’s oder ähnliches – nun sind alle raus, mit denen ich weniger zu tun hab. Öffentliche Inhalte kann weiterhin jeder abonnieren, aber “Freunde” werden nur noch Leute, die ich mag und/oder kenne. Punkt. Ohne Ausnahmen.
Weihnachtsgeschenke: Irre, aber ich habe dieses Jahr alle Weihnachtsgeschenke bereits vor dem 12. Dezember zumindest bestellt gehabt. Seit dem 18. ist sogar (fast) alles verpackt und verschenkfertig versteckt. Ich bin so happy.
Silvester: Unser Plan Silvester in Amsterdam zu verbringen fällt ins Wasser. All unser Erspartes geht auf Anwaltskosten um den plötzlich aufgetretenen Sorgerechtsstreit mit des Prinzesschens Papa drauf. Ist aber nun wichtiger und hat Vorrang.
Gesundheit: Nachdem meine letzte Krankheit doch noch nicht sooo lange her ist, hat es mich nun wieder erwischt. Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen. Keine Mandelentzündung. Ich jammere gar nicht erst, es könnte schlimmer kommen.
Rezepte & Lieblinks: Ich wollte Sonntags Rezepte und Freitags Links einstellen, das hat bisher nur mäßig geklappt. Sicherlich werde ich hier und da wieder welche Posten, aber nicht mehr in diesem Jahr. Stress um die Feiertage, man kennt das ja.
Unterwegs: Wie es sich in der Vorweihnachtszeit so ergibt, ist man eigentlich täglich unterwegs, hat aber dennoch das Gefühl nichts geschafft zu haben. So waren wir auf Weihnachtsmärkten, auf Shoppingtouren, beim Sport, einkaufen, im Kino, etwa Essen. All sowas eben.
Sport: Mindestens ein- und höchstens dreimal die Woche ging es ins Studio. Auspowern, manchmal muss das einfach sein. Und am Ende fühle ich mich jedes Mal besser als vorher.
Kino: Der Liebste und ich, wir waren in Breaking Dawn. Toll war es. <3
Heiligabend: Seit Ewigkeiten freue ich mich wieder einmal auf Weihnachten. Der Liebste, die Prinzessin und ich werden bei Frau Schwiegermonster, Herr Schwiegerdrache und Miss BamBam mitfeiern. Ebenso Lady Gagga. 
Weihnachtsbaum
: Noch haben wir gar keinen, doch eigentlich wollte ich ihn bei uns schon um den 4. Advent herum stehen haben. Da wir nebenan mitfeiern, hätte ich gerne etwas mehr davon gehabt. Der Liebste will ihn aber unbedingt selbst schlagen, aber dazu muss man erst die Zeit finden *seufz*

Das war’s. Für’s Erste. Genügend input.

Wenn krank, dann richtig!

20. Oktober 2011

Ich bin ein Mensch der eigentlich mit ganz guten Abwehrkräften gesegnet ist. Krank werde ich nur selten, doch wenn, dann erwischt es mich gleich richtig.
In der Regel geschieht das etwa 1x im Jahr. Und dann ist es eine Mandelentzündung. Mein “gesundes Jahr” war schon im Februar rum und ich wunderte mich, wollte aber auch nicht meckern. Doch letzte Woche, da hat es mich dann doch noch erwischt.
Ich wachte mit Halsschmerzen auf, ignorierte sie aber erstmal. Wir frühstückten, brachten die Prinzessin zur Schule, der Liebste fuhr zur Uni und ich machte mich an den Haushalt. Gegen Mittag war ich fertig, nicht nur mit dem Haushalt. Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen. Fieber. Schüttelfrost. Schwitzattacken. Das volle Programm.Medizin
Ich legte mich auf die Couch, stellte meinen Laptop auf den Wohnzimmertisch und  schaute Dr. House – im TV läuft ja eh nichts.
Nachmittags musste ich dann noch den Liebsten vom Bahnhof abholen, was weder einfach noch besonders angenehm war.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit House schauen und schlafen.
Am Dienstag wäre ich eigentlich dran gewesen die Kinder zu ihrem Schwimmkurs zu fahren, doch daran war nicht zu denken. Da der Liebste aber nicht jeden Tag Uni hat, war dies zum Glück kein Problem und er übernahm meinen Fahrdienst. Auf dem Rückweg brachte er mir dann auch noch diverse Medizin mit. Überhaupt hat er sich hier während meiner Krankheit ganz lieb um alles gekümmert. Von Kleinigkeiten wie den Frühstückstisch decken, der Prinzessin ihr Schulbrot schmieren und Kochen bis hin zu meinem Fahrdienst und allen möglichen anderen Dingen.
Ich wüsste gar nicht, wie ich das ohne ihn geschafft hätte ♥

Dr. HouseAm Mittwoch jedenfalls wurden die Halsschmerzen weiterhin schlimmer, statt besser. Im Spiegel konnte ich meine Mandeln sehen und auch das atmen wurde schwierig. Ich ging dann also doch zum Arzt. Dieser diagnostizierte eine eitrige Mandelentzündung und verschrieb mir Penicillin. Seit Freitag geht es mir nun deutlich besser und ich nehme wieder aktiv am Leben teil.
Seit Sonntag kränkelt nun aber der Liebste vor sich hin. Und auch die Prinzessin hat einen hartnäckigen Schnupfen. Darüber hinaus hat Miss BamBam seit Vorgestern eine Mittelohrentzündung und musste den Schwimmkurs abbrechen. Doppelt schlimm für die arme Maus. Herr Schwiegerdrache hat auch eine Mandelentzündung. Und als wäre das nicht genug, bahnt sich bei mir nun auch noch ein Magen-Darm-Virus an. Lediglich Lady Gagga und Frau Schwiegermonster sind bislang verschont geblieben.

Unser Krankenlager jedenfalls ist voll eröffnet.

(Das einzig Positive ist, dass ich während meiner Krankheitstage 4,9 kg abgenommen habe – glaube aber noch nicht so recht an den Erfolg und gehe davon aus, dass das nicht einfach weg bleibt – mal sehen)

Gesünder, fitter, besser!

08. Oktober 2011

Seit ich denken kann, habe ich mit meiner Figur zu kämpfen. Schon als ich ein Kind war, bin ich moppelig gewesen. In der Pubertät hat das nachgelassen, doch richtig zufrieden war ich mit meiner Figur nie. Als ich damals mit dem Liebsten zusammen war – immerhin sind bereits über 10 Jahre vergangen – bin ich auch sehr unzufrieden gewesen. Ich hab – neben dem Alkohol, den wir jedes Wochenende zu uns genommen haben – fast nur noch Salat gegessen. Jeden Abend hab ich Sit-Ups und Liegestützen gemacht und wenn mich jemand nach meinen Gewicht fragte, habe ich mich 2-3 kg leichter geschummelt. Heute kann ich darüber nur noch lachen. Würde ich jetzt 68 kg wiegen, wäre ich ziemlich glücklich.
Bislang habe ich einige Diäten durchprobiert, doch selten hat sich wirklich nennenswert etwa getan. Die Disziplin und das Durchhaltevermögen reichten selten länger als ein bis zwei Wochen aus, sodass sich wenig getan hat.
Mein bislang größter Erfolg waren 10 kg in einem Monat. Ohne Jo-Jo-Effekt. Allerdings habe ich zu dieser Zeit so gut wie nichts gegessen. 1/2 Scheibe Graubrot am Tag, heute würde ich das nicht mehr schaffen. Ich brauche Power für den Tag, denn dieser ist stressig, nervenaufreibend und fordernd.

Sportschuhe ReebokAm 19. September hatten der Liebste, Frau Schwiegermonster und ich einen Termin in dem Fitness-Center, in dem die Mädels auch Tanzen gehen. Probetraining. Eine Woche später hatten wir den 2. Termin und daraufhin haben wir uns angemeldet und den Vertrag unterschrieben.
Das ist keine Schnappsidee, ins Fitness-Center wollte ich schon immer. Nach der Geburt der Prinzessin fehlte die kinderfreie Zeit. Später war ich mit Ausbildung, Nebenjob, dem Kind und dem Haushalt auch sehr gut ausgelastet. Dann wieder fehlte das Geld. Und eine Begleitung. Nun ist alles da. Zeit. Geld. Trainingspartner. Motivation.

Natürlich mache ich mir nichts vor, vom Sport alleine bekomme ich keine Topmodel-Figur. Will ich aber auch gar nicht. Ich setze mir kein Zielgewicht. Ich will gesünder leben. Fitter werden. Mit der Prinzessin Dinge machen, die ich jetzt zwar kann, wofür mir aber Ausdauer fehlt. Außerdem ist es mir oft peinlich. Z.B. wollen wir nächstes Jahr nach Frankreich. Dort wird viel geklettert und ich liebte dies schon damals, mit 15 und würde es unheimlich gerne wieder machen. Mit meiner Figur traue ich es mich aber nicht. Ich habe immer das Gefühl alle gucken. Verurteilen mich. Ich weiß dass das nicht unbedingt der Fall ist, aber es fühlt sich so an und das reicht um mich zu Demotivieren.

SalatNun haben wir einen straffen Plan. Dienstag, Donnerstag und Samstag wird trainiert. 30 min. Ausdauer, der Rest Krafttraining. Ab 15 Uhr gibt es kaum bis keine Kohlenhydrate mehr. Was in der Praxis bedeutet, dass es bei uns zum Abendbrot für den Liebsten und mich nur noch Salat gibt.
Der Liebste will auch abnehmen. Was und wo genau verstehe ich zwar nicht, aber er muss es wissen.  :smile: Ich jedenfalls habe so meinen Trainingspartner und kann endlich schauen, dass ich meinem Ziel näher komme.

Einen weiteren Grund für den Sport gibt es bei mir auch noch: Ich habe das Rauchen aufgegeben.
Nachdem ich bereits über 6 Monate gar nicht mehr geraucht habe, war ich so dämlich es wieder “hier und da” zu machen. Am Ende war ich wieder vollwertiger Raucher und habe mich sehr darüber geärgert.  Immer wieder habe ich versucht es sein zu lassen, doch durch Stress (und andere Ausreden) habe ich es nicht geschafft.
Eines Sonntags wachte ich auf, rauchte meine Zigarette und sagte mir: Das war die Letzte. Ich mag nicht mehr. Und so war es dann auch. Seitdem hab ich keine mehr geraucht. Manchmal fehlt es mir, meist geht es aber und ich bin ganz froh nicht mehr so zu stinken.   :wink:

Jetzt jedenfalls möchte ich einen neuen, gesünderen Weg einschlagen. Seit 2 Wochen gibt es 3x wöchentlich Sport, keine Zigaretten und ab 15 Uhr keine Kohlenhydrate mehr. Ich bin gespannt wie es funktionieren wird und werde hier in unregelmäßigen Abständen Berichten.

 
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