Traumbergwichteln: das Auspacken
23. Dezember 2011
Eigentlich wollten wir ja erst morgen früh auspacken. Eigentlich. Aber die Prinzessin war so aufgeregt und hibbelig, da haben wir kurzerhand entschieden, dass wir es heute schon machen.
Sie konnte es gar nicht glauben und dachte zunächst, ich “veräppele” sie, doch dem war nicht so…
Das Ganze habe ich natürlich auch bildlich festgehalten. Fotos, auf denen die Prinzessin nicht/nur zum Teil zu sehen ist, gibt es öffentlich. Die Anderen werden nach den Weihnachtstagen in einem separaten Artikel zu finden sein. Bitte entschuldigt, aber heute ist es zu spät, morgen steht noch einiges an. Und backen wollen wir nun auch noch. 
Das Passwort erhaltet Ihr dann gerne – nach einer Mail an mich.
Nach einiger Skepsis ging es dann doch ans Auspacken. Zunächst beförderte die Prinzessin ein riesiges Glas zu Tage. Ein Glas voller Backzutaten, mit einer Anleitung wie man die Brownies zubereitet. Wie genial ist diese Idee denn bitte? Wir sind hin und weg und werden morgen die Zeit zwischen Mittagessen und dem Krippenspiel in der Kirche mit backen überbrücken! ♥
Die Prinzessin liebt malen und gemaltes! Über das Bild unseres Wichtelkindes hat sie sich total gefreut und möchte es in ihrem Zimmer aufhängen! Auch war sie sehr beeindruckt, wie schön die “Kleine” gemalt hat. Erst Recht als sie gehört hat, dass sie erst 4 1/2 Jahre alt ist!
Dann fischte sie ein sehr hübsch verpacktes Päckchen aus dem Paket, piddelte ganz vorsichtig das Tesa vom Geschenkpapier und freute sich unheimlich über das Spiel von den 4Pferdefreunden:
Ich wollte in das Paket reinsehen, doch die Prinzessin protestierte. Hatte sie doch soeben ein Schächtelchen entdeckt:
Sie jauchzte förmlich “Ein Anhänger! Sowas habe ich ja noch gar nicht!”. Dieser soll jetzt irgendwie mit in die Schule. Am Ranzen ist ihr das zu schade, da könnte man diesen wundervollen Anhänger verlieren. Nun soll das Filly-Pferdchen am Mäppchen weichen!
Ein Griff und die Prinzessin hatte noch etwas toll verpacktes in der Hand. Sie war im Begriff auszupacken, da stockte sie und reichte es dem Liebsten. Für sie sollte das nicht sein…
Der Liebste packte aus und staunte nicht schlecht: MugRugs! Selbstgemacht! Weihnachtlich! Toll!!!
Wir schauten uns diese wundervollen Teile ganz genau an. So schöner Stoff, diese tollen Nähte: ♥
Derweil war die Prinzessin schon wieder am Paket am friemeln. Noch etwas? Äh, sollte nicht langsam genug sein?!
Doch nein, sie zog ein pyramidenähnliches Gebilde aus dem Paket und begann sogleich fleißig das Band zu lösen. Ganz vorsichtig, denn auch hier rief sie gleich “Das ist so schön, das muss ich aufheben!”. Am Ende hatte sie… WoW… ein wundervolles, selbstgenähtes Tuch in der Hand!!! Wir staunten alle nicht schlecht! So etwas genial schönes. Perfekte Farben. Perfekte Größe. Toll!!!
Sie hat noch die Naschis beiseite gepackt (DANKE, dass es nicht so viel war, wir versinken im Süßkram von den Großeltern!”)…
Zum Schluss wurden die Regeln des Spiels studiert:
Liebe AntFriAnn, liebe Annabelle,
wir möchten uns ganz herzlich für dieses wundervolle Paket bedanken! All diese niedlichen Details, diese tollen Geschenke für uns alle, die Bastel- und Backidee: Wir sind schier aus dem Häuschen – nein ehrlich! Mit so etwas tollem haben wir so absolut gar nicht gerechnet!
Vielen lieben Dank, Ihr habt uns die Wartezeit bis morgen so toll versüßt und verkürzt! Die Prinzessin hat den Abend über die Regeln des neuen Spiels durchgelesen und fix ausprobiert, wie sich das spielt. Die Bastelvorlage wollte sie gleich nutzen, da mussten wir sie bremsen – das wird morgen nachgeholt, während die Brownies im Ofen sind.
Wir wünschen Euch ein wundervolles, besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben und hoffen, dass all Eure Träume in Erfüllung gehen werden.
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Liebe Tanja,
auch bei Dir möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Dafür, dass ich mitmachen durfte. Dafür, dass Du dieses Wahnsinnsprojekt organisiert hast. Dafür, dass Du Dir so viel Zeit genommen und Arbeit gemacht hast, “nur” um so viele Kinder- und auch Elternaugen zum Leuchten zu bringen: Danke ♥
St. Martin 2011 war für uns alle irgendwie ganz seltsam. Laut Veranstaltungskalender sollte es eine kleine Vorführung vor der kath. Kirche geben und dann sollte der Zug gehen.

Ich berichtete ja bereits, dass wir uns – nachdem Lady Gagga
Ich wachte mit Halsschmerzen auf, ignorierte sie aber erstmal. Wir frühstückten, brachten die Prinzessin zur Schule, der Liebste fuhr zur Uni und ich machte mich an den Haushalt. Gegen Mittag war ich fertig, nicht nur mit dem Haushalt. Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen. Fieber. Schüttelfrost. Schwitzattacken. Das volle Programm.
Am Mittwoch jedenfalls wurden die Halsschmerzen weiterhin schlimmer, statt besser. Im Spiegel konnte ich meine Mandeln sehen und auch das atmen wurde schwierig. Ich ging dann also doch zum Arzt. Dieser diagnostizierte eine eitrige Mandelentzündung und verschrieb mir Penicillin. Seit Freitag geht es mir nun deutlich besser und ich nehme wieder aktiv am Leben teil.


