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Eltern-Kind-Blogparade: Aufgabe 4

05. Februar 2012

Eltern-Kind-Blogparade LogoDas 4. Thema der Eltern-Kind-Blogparade ist “Geld, Zeit und Nerven sparen mit Kindern – Tipps & Tricks”.
Ganz allgemein kann ich sagen, dass die Prinzessin immer ein sehr unkompliziertes Baby und Kleinkind war. Mit nun 7 Jahren kommen einige Allüren zu Tage, da muss ich dann schon mal schlucken oder das Lachen verkneifen. Wenn freche Widerworte oder einfach nur “doofe Sprüche” kommen, muss ich mich wirklich zusammenreißen nicht los zu lachen. Vor allem, wenn sie das auch noch ernst meint.

Thema “Zeit sparen” ist bei uns nun natürlich aktuell. Morgens muss es schnell gehen. Die Prinzessin muss ohnehin schon um 5.40 Uhr aufstehen, wenn wir uns nicht beeilen würden, müsste sie noch früher raus. So wecke ich sie bereits bevor ich duschen war. Die Prinzessin zieht sich an, der Liebste macht das Frühstück und ich dusche. Wir sind etwa zeitgleich fertig und können dann gemeinsam frühstücken.
Thema “Geld sparen” war besonders in meiner Ausbildung sehr zugegen. Ich wollte keinerlei staatliche Unterstützung und habe damals auf mein eigenes Kindergeld, Wohngeld und Berufsausbildungsbeihilfe komplett verzichtet. Stattdessen hab ich nachts noch nebenbei gearbeitet. Sparen musste ich natürlich dennoch ganz schön. So verzichtete ich unter der Woche auf eine warme Mahlzeit. Die Prinzessin aß ja im Kindergarten warm und ich nahm ein Brot mit zur Arbeit/Schule. So sparte ich die Kosten für fünf warme Mittagessen. Am Wochenende wurde natürlich gekocht, meist auch mit der Prinzessin zusammen, denn sie liebt es zu helfen. Besonders gerne aß sie übrigens Fischstäbchen und Kartoffelpüree mit Erbsen und Möhren.
Thema “Nerven sparen”: Eigentlich war es bei uns meistens stressig. Ich versuchte die Prinzessin morgens immer möglichst lange im Bett zu lassen und sie so spät wie möglich zu wecken. Da sie aber ein kleiner Morgenmuffel war (und ist), brauchte sie eine gewisse Zeit um wach zu werden. Nerven sparen konnte ich mir da immer, in dem ich sie so spät wie möglich, aber so früh wie nötig geweckt habe. Es durfte nicht zu hektisch zugehen, denn dann war sie ganz schlecht gelaunt. So war es immer ein kleiner Spagat – aber es klappte soweit ganz gut.

Die Sponsoren dieses Mal sind SparBaby mit einem niedlichen Steiff-Teddy, Tagesgeldkonto.in mit 2 Gutscheinen a 25,-€ von Amazon und Bigbellybank mit einer genialen Dino-Spardose. Ich hoffe ja auf einen Amazon-Gutschein, da kann man immer etwas gebrauchen.

Schule – es wird ernst!

26. Januar 2012

Schon letztes Jahr habe ich alles dafür getan, um auf einer Abendrealschule meine Abschlüsse nachholen zu dürfen. Leider sollte es in Bonn nicht klappen. Nach den bestandenen Einstufungstests bekam ich das Angebot: 17 – 22 Uhr, der Abendkurs. Ich musste ablehnen. Selbst wenn ich mich hätte auf den Liebsten verlassen können (der ja aber öfter im Sauerland war um neben dem Studium zu jobben), wären diese Zeiten einfach nicht in Frage gekommen. Ich hätte die Prinzessin ausschließlich morgens vor dem Kindergarten gesehen – das war keine Option.
Die Vormittagsplätze waren überlaufen, so blieb mir nichts anderes übrig, als es an der Stelle zu lassen.

Nach unserem Umzug ins Sauerland habe ich mich gleich umgesehen und eine Wahl getroffen. Ein Kolleg in Siegen. Nach der Bewerbung wurde ich vor einigen Wochen zur Aufnahmeprüfung eingeladen. Da mir die mittlere Reife (aus div. teils selbstverschuldeten, teils unmöglichen Umständen, die hier nicht näher aufgeführt werden) fehlte, musste ich diese Prüfung bestehen, um aufgenommen zu werden.
Meine Nervosität war grenzenlos. Dank Prüfungsangst konnte ich die Nacht vorher nicht schlafen und habe auch in der Prüfung meine Schwierigkeiten gehabt.
Habe ich vorher noch gedacht, dass ich in Deutsch alles hinbekomme, in Englisch die Hälfte und in Mathe nichts kann, so hat sich meine Meinung nach der Prüfung geändert. Deutsch empfand ich als absolut heftig. Mathe war in Ordnung und Englisch fand ich total einfach. So kann man seine Meinung ändern.  :grin:
Nach einem nervösen Wochenende sollte ich mein Ergebnis erfahren. Ehrlich gesagt habe ich nicht mit einer Aufnahme gerechnet. Ich ging davon aus, dass ich mind. noch zur mündlichen Prüfung eingeladen werde, oder aber gleich abgelehnt werde. Innerlich habe ich mich darauf vorbereitet ein Semester nur mit Lernen zu verbringen. Doch die Dame am Telefon sagte mir gleich, dass das alles nicht nötig ist, wir sehen uns am 01. Februar um 8.00 Uhr.

Aufahmebestätigung Kolleg

Ich kann es eigentlich immer noch nicht so recht glauben, auch wenn der Papierkram zum Thema bereits erledigt ist.
Ich soll also wirklich wieder zur Schule dürfen? WOW!
Das gibt natürlich viele weitere Überlegungen.
Mir fiel das lernen immer schon sehr leicht. In Klasse 1-3 habe ich meistens mit Abwesenheit geglänzt, war aber dennoch immer gut genug um nicht zurück gestuft zu werden. Auch in der Weiterführenden Schule wurde es nicht besser. Dank diverser Brüche, Krankheiten und Verletzungen fehlte ich häufig. Das heftigste Halbjahr war mit um die 260 Fehlstunden im Zeugnis. Ich habe nie Hausaufgaben gemacht, nie gelernt und hatte dennoch einen Schnitt von 1,X. Meinen Abschluss habe ich auch nicht sonderlich schlecht gemacht.
Geblendet von dem Erfolg ohne etwas dafür tun zu müssen dachte ich, dass das auch in der Ausbildung schon gehen wird. Tat es auch. Eine Zeit lang. Mein Geheimnis in diesem Punkt ist ein ganz einfaches: Im Unterricht aufpassen. Ich lerne schnell und merke mir die Dinge in der Regel sofort. Voraussetzung ist aber das Aufpassen. Das hab ich in der Berufsschule gänzlich unterlassen. Durch einen 2. nächtlichen Job war ich ständig müde, schlief also oder träumte im Unterricht.
Zum Ende der Ausbildung kamen viele persönlichen Probleme hinzu, doch ich habe die Prüfung geschafft.

Dieses Verhalten muss ich nun natürlich gänzlich überdenken. Ich muss aufpassen, zuhören, lernen und Hausaufgaben machen. Das wird eine enorme Umstellung. Wie lernt man denn? Sowas habe ich nie machen müssen und werde wohl erst einmal das Lernen lernen müssen.
Aber ich bin optimistisch. Schon so lange, wollte ich unbedingt das Abitur nachholen und jetzt bekomme ich diese Chance wirklich! Die muss und werde ich nutzen und freue mich auf den 01. Februar. Nervös bin ich auch, keine Frage, aber die Freude überwiegt. :smug:

Eltern-Kind-Blogparade: Aufgabe 1

24. Januar 2012

Eltern-Kind-Blogparade LogoWie ich ja bereits gestern ankündigte, nehme ich an der Eltern-Kind-Blogparade teil.
Nun also zum ersten Thema:
Eine Vorstellung soll her. Ein bisschen etwas über sich, die Familie und das Kind/die Kinder erzählen.
Ein seichter Einstieg also, für jeden machbar. :smile:

Mein Name ist Tanja, ich blogge seit August 2011 unter dem Pseudonym “Alltagsheldin”. Vorher hatte ich einen anderen Blog, also ein Neuling bin ich nicht ganz.
Ich bin 25 Jahre alt und komme ursprünglich irgendwo aus dem Rheinland. Mitte 2011 bin ich dann aber mit dem Liebsten und der Prinzessin ins Sauerland umgezogen. Wir wohnen mit im Haus seiner Großmutter, direkt nebenan wohnen seine Eltern.
Ich selbst habe keine Familie mehr. Meine Eltern sind bereits früh verstorben. Meine 5 Brüder und meine Schwester waren mir zwar immer wichtig, doch mit der Zeit verändert sich das Leben und man findet häufig einfach keine Zeit, um in Kontakt zu bleiben. Lediglich zu Geburtstagen, an Weihnachten und zum Jahreswechsel meldet man sich mal gezielt. Ansonsten ließt man hier und da Neuigkeiten bei Facebook (bei den Größeren zumindest), das war’s dann aber auch schon.
Mit “keine Familie” ist nicht gemeint, dass es da niemanden mehr gibt. Da gibt es viele viele Menschen, mit denen ich Dank Blutsband verwandt bin, doch eine emotionale Bindung besteht nicht. Bestand nie. Und wird auch nie bestehen können.

Ich habe eine wundervolle 7jährige Tochter – hier unter Prinzessin zu finden. Geboren im September 2004 geht sie seit 2011 in die Schule. Hätte ich sie vor 6 Monaten noch als schüchtern und zurückhaltend beschrieben, so ist sie heute das genaue Gegenteil. Sie hat schnell Freundschaften geschlossen, genießt innerhalb ihrer Klasse wie auch in der OGS eine recht hohe Beliebtheit, verabredet sich ständig mit anderen Kindern, hat einige Hobbys, die sie mit Begeisterung (Tanzen, Flöten, Sport, Lesen) ausübt und ist ziemlich gut in der Schule. Sie ist gut erzogen, verhält sich meist höflich, weiß aber auch ganz genau was sie will. Sie ist morgens ein Strahlekind, obwohl sie – wie übrigens auch ich – ein totaler Morgenmuffel ist. Sie braucht ein ganzes Weilchen, um morgens in die Gänge zu kommen. Doch ist sie einmal in Fahrt, bremst man sie nicht so schnell. Sie legt viel Wert auf ihr aussehen. Was sie trägt bestimmt sie, was morgens oftmals zu Reibereien führen kann, denn auch bei -5°C würde sie ganz locker in einem Sommerkleidchen aus dem Haus gehen. Hauptsache hübsch anzusehen. Ab und an lasse ich sie diese Erfahrungen gar machen, mit den besten erzieherischen Ergebnissen. Neuerdings wird gefragt ob und wie kalt es draußen ist.
Sicher, es gibt auch Dinge, die nicht ganz so optimal sind. Einen kleinen Wutkopf hat sie. Trotzig ist sie auch oft. Häufig fängt sie bereits bei Kleinigkeiten an zu weinen (“Mama, der Deckel meines Faserschreibers ist weg – wuääääh!”). Sie isst sehr wenig und dann auch nur ausgewählte Speisen – das treibt mich in den Wahnsinn.
Im Allgemeinen bin ich aber absolut stolz auf die Prinzessin – wie Eltern es bei ihren Kindern wohl immer sind, da mache ich mir nichts vor. Sie ist gut so, wie sie ist. Mit den guten, wie auch mit den weniger guten Eigenschaften.

Zu guter letzt, noch ein sehr wichtiger Mensch in unserem Leben: der Liebste. Er ist 25 Jahre alt, Student der Biologie und der absolut wunderbarste Mann, den ich mir vorstellen kann. Wir kennen uns bereits seit über 10 Jahren und waren schon in unserer Pubertät ein Paar. Die Prinzessin liebt und vergöttert ihn. Ebenso wie ich.

Der biologische Vater der Prinzessin war mein 1. Freund. Aus unserer 5 Jahre andauernden Beziehung ging die Prinzessin hervor. Die Prinzessin liebt ihren Vater, möchte ihn möglichst häufig sehen und ich versuche ihr das natürlich so weit es geht zu ermöglichen. Leider ist unser Verhältnis alles andere als Freundschaftlich, sodass es häufig zu Streitigkeiten kommt.
Ich hoffe allerdings, dass wir irgendwann – trotz allem – einfach nur die Eltern dieses wunderbaren Kindes sein können werden, ohne in die Vergangenheit zu blicken und die persönlichen Differenzen beilegen werden.

Das war’s. Familie Alltagsschrott und alles Wichtige im Schnelldurchlauf.  :smile:

Wer wohnt hier?

10. Januar 2012

Nachmittag. Wir sind vom Sport wieder da. Die Prinzessin übt Flöte spielen für ihre AG. Der Liebste und ich stehen in der Küche und bereiten das Abendessen zu. Es klingelt. Da es die Innenklingel ist, wird wahrscheinlich Lady Gagga vor der Tür stehen. Der Liebste geht runter…

Lady Gagga: Sag mal, muss das sein? Dieses Geflöte da oben?!
der Liebste: Oma, das ist die Kurze. Sie muss üben. Für die Schule. 
Lady Gagga: Kann die das denn nicht zu Hause machen?
der Liebste: Äh. Oma? Sie wohnt hier. Wir alle wohnen hier.
Lady Gagga: Aha. Davon weiß ich aber nichts!
der Liebste: Oma, seit Juli 2011. Ein halbes Jahr schon. Es ist alles in Ordnung. 

Es ist nicht das erste Mal. Und wird wohl auch nicht das letzte Mal sein.
Frau Schwiegermonster erzählte bereits häufiger, dass Lady Gagga sie fragte, was denn oben für ein Krach sei. Da wäre doch jemand. Frau Schwiegermonster erklärte ihr dann, dass der Liebste doch da wohne, woraufhin Lady Gagga sagte “Aber, das sind mehrere. Ich höre das. Mehr als nur Einer!”. Diese Dialoge kamen schon öfter vor. Bislang bekamen wir das so nicht mit, nicht so intensiv.
Doch das war am Nachmittag, abends gegen 20 Uhr ging es weiter. Die Prinzessin lag im Bett, ich kam aus dem Badezimmer und der Liebste kam eben die Treppe hoch.

Lady Gagga: Sag mal, findest Du das eigentlich in Ordnung?
der Liebste: Was denn, Oma?
Lady Gagga: Da einfach Leute mitzubringen!?
der Liebste: Oma, das ist meine Freundin und ihre Tochter. Wir wohnen schon seit Juli 2011 hier.
Lady Gagga: Weiß ich nichts von!
der Liebste: Oma, wir haben einen Mietvertrag und zahlen jeden Monat unsere Miete.
Lady Gagga: Ist das von mir aus oder von Frau Schwiegermonster?
der Liebste: Oma, DU hast unterschrieben!
Lady Gagga: Ach, das muss mir so durchgegangen sein.

Ganz ehrlich? Witzig ist das nicht wirklich, auch wenn sich das im ersten Moment vielleicht so ließt. Der Liebste und ich sind schockiert! Mittlerweile fehlen der armen Frau bereits über 2 Jahre. 2 volle Jahre! Stell sich das mal einer vor! 2 Jahre, einfach weg! Als wären sie nie dagewesen!
Ich würde nicht an ihrer Stelle sein wollen und hoffe ganz inständig, dass mir so etwas im Alter nicht passiert.
Wie grausam muss das sein? Man steht da, in seinem Haus, hört oben Schritte, Menschen die sich bewegen, leben und weiß überhaupt nicht, was das soll. Da oben wohnt doch niemand? Aufgebracht will man hoch. Doch was ist das? Eine Klingel?! Dann klingelt man. Wartet. Der Enkel öffnet. Man fragt, was los ist und der Enkel erklärt. Was er sagt, sagt einem aber nichts. Man glaubt “Was für ein Quatsch, das wüsste ich doch!” und stellt fest: Er hat Recht. Es muss so sein. Was ist mit mir los? Warum weiß ich nichts davon? Was soll das?
Eine ganz schreckliche Vorstellung! Ich mag gar nicht daran denken, wie es ihr wohl geht. Wie ihr langsam alles fremd wird. Wie sie sich langsam aufhört an die Menschen um sie herum zu erinnern. Noch hat sie “nur” die Prinzessin und mich vergessen. Wahrscheinlich die Postboten, Schornsteinfeger und die Putzfee auch. Aber was ist, wenn sie ihren Enkel vergisst? Ihre Tochter? Ihr Haus und auch den Rest ihres Lebens? Was dann?

:cry:

Frohes neues Jahr 2012

01. Januar 2012

Silvester 2012 Feuerwerk

Liebe Leser, Kommentierer, Abonnierer und Zufallsbesucher: Ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr und alles alles erdenklich Gute und Liebe für das Jahr 2012. Dass sich all’ Eure Wünsche erfüllen und das neue Jahr noch besser als das Alte wird.
Ich hoffe auch Ihr habt alle ganz wundervoll gefeiert, mit den Menschen die Euch wichtig und lieb sind angestoßen und werdet ein ganz tolles Jahr 2012 haben!

Der Liebste und ich hatten zwar geplant Silvester im Ausland zu verbringen, doch aus diversen Gründen blieben wir doch hier und haben mit Frau Schwiegermonster und Herr Schwiegerdrache gefeiert. Dort gab es noch 3 Freunde zu Besuch. Ein lustiger, aber auch sehr schöner Abend mit Raclette, viel Gequassel und Witz.
Wir haben nur ein kleines Feuerwerk gestartet und rießige Wunderkerzen gehabt, schön war es.

Die Prinzessin feierte bei Oma & Opa, mit Papa und ein wenig weiterer Familie. Dies lief für sie allerdings schief. Sie hat eine Katzenhaarallergie und im Haushalt der Großeltern lebt eine Katze. Dort zu schlafen war keine gute Idee.
Seit Neujahr hat sie nun jedenfalls Husten und inhaliert aktuell. Der 1. Tag war besonders schlimm: Atemnot, Halsschmerzen und Husten.
Dies hat sich nun aber zum Glück alles gelegt und nur noch der Husten ist geblieben. Ich hoffe, dass sie bis zum Ferienende wieder ganz fit sein wird.

Traumbergwichteln: das Auspacken

23. Dezember 2011

Wichteln ButtonEigentlich wollten wir ja erst morgen früh auspacken. Eigentlich. Aber die Prinzessin war so aufgeregt und hibbelig, da haben wir kurzerhand entschieden, dass wir es heute schon machen.
Sie konnte es gar nicht glauben und dachte zunächst, ich “veräppele” sie, doch dem war nicht so…
Das Ganze habe ich natürlich auch bildlich festgehalten. Fotos, auf denen die Prinzessin nicht/nur zum Teil zu sehen ist, gibt es öffentlich. Die Anderen werden nach den Weihnachtstagen in einem separaten Artikel zu finden sein. Bitte entschuldigt, aber heute ist es zu spät, morgen steht noch einiges an. Und backen wollen wir nun auch noch. :wink:
Das Passwort erhaltet Ihr dann gerne – nach einer Mail an mich.

Das Paket… es wartet…
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Nach einiger Skepsis ging es dann doch ans Auspacken. Zunächst beförderte die Prinzessin ein riesiges Glas zu Tage. Ein Glas voller Backzutaten, mit einer Anleitung wie man die Brownies zubereitet. Wie genial ist diese Idee denn bitte? Wir sind hin und weg und werden morgen die Zeit zwischen Mittagessen und dem Krippenspiel in der Kirche mit backen überbrücken! 

Als Nächstes: Eine Rolle!
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Die Prinzessin liebt malen und gemaltes! Über das Bild unseres Wichtelkindes hat sie sich total gefreut und möchte es in ihrem Zimmer aufhängen! Auch war sie sehr beeindruckt, wie schön die “Kleine” gemalt hat. Erst Recht als sie gehört hat, dass sie erst 4 1/2 Jahre alt ist!

Dann fischte sie ein sehr hübsch verpacktes Päckchen aus dem Paket, piddelte ganz vorsichtig das Tesa vom Geschenkpapier und freute sich unheimlich über das Spiel von den 4Pferdefreunden:
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Ich wollte in das Paket reinsehen, doch die Prinzessin protestierte. Hatte sie doch soeben ein Schächtelchen entdeckt:
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Sie jauchzte förmlich “Ein Anhänger! Sowas habe ich ja noch gar nicht!”. Dieser soll jetzt irgendwie mit in die Schule. Am Ranzen ist ihr das zu schade, da könnte man diesen wundervollen Anhänger verlieren. Nun soll das Filly-Pferdchen am Mäppchen weichen!

Ein Griff und die Prinzessin hatte noch etwas toll verpacktes in der Hand. Sie war im Begriff auszupacken, da stockte sie und reichte es dem Liebsten. Für sie sollte das nicht sein…
Der Liebste packte aus und staunte nicht schlecht: MugRugs! Selbstgemacht! Weihnachtlich! Toll!!!
Wir schauten uns diese wundervollen Teile ganz genau an. So schöner Stoff, diese tollen Nähte: 

Derweil war die Prinzessin schon wieder am Paket am friemeln. Noch etwas? Äh, sollte nicht langsam genug sein?!
Doch nein, sie zog ein pyramidenähnliches Gebilde aus dem Paket und begann sogleich fleißig das Band zu lösen. Ganz vorsichtig, denn auch hier rief sie gleich “Das ist so schön, das muss ich aufheben!”. Am Ende hatte sie… WoW… ein wundervolles, selbstgenähtes Tuch in der Hand!!! Wir staunten alle nicht schlecht! So etwas genial schönes. Perfekte Farben. Perfekte Größe. Toll!!!
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Sie hat noch die Naschis beiseite gepackt (DANKE, dass es nicht so viel war, wir versinken im Süßkram von den Großeltern!”)…
Zum Schluss wurden die Regeln des Spiels studiert:
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Liebe AntFriAnn, liebe Annabelle,
wir möchten uns ganz herzlich für dieses wundervolle Paket bedanken! All diese niedlichen Details, diese tollen Geschenke für uns alle, die Bastel- und Backidee: Wir sind schier aus dem Häuschen – nein ehrlich! Mit so etwas tollem haben wir so absolut gar nicht gerechnet!
Vielen lieben Dank, Ihr habt uns die Wartezeit bis morgen so toll versüßt und verkürzt! Die Prinzessin hat den Abend über die Regeln des neuen Spiels durchgelesen und fix ausprobiert, wie sich das spielt. Die Bastelvorlage wollte sie gleich nutzen, da mussten wir sie bremsen – das wird morgen nachgeholt, während die Brownies im Ofen sind.
Wir wünschen Euch ein wundervolles, besinnliches und ruhiges Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben und hoffen, dass all Eure Träume in Erfüllung gehen werden.

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***

Liebe Tanja,
auch bei Dir möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Dafür, dass ich mitmachen durfte. Dafür, dass Du dieses Wahnsinnsprojekt organisiert hast. Dafür, dass Du Dir so viel Zeit genommen und Arbeit gemacht hast, “nur” um so viele Kinder- und auch Elternaugen zum Leuchten zu bringen: Danke 

Voll da…und doch nicht!

21. Dezember 2011

In den letzten Wochen gab es hier nicht viel zu lesen. So kurz vor Weihnachten, ist es eher stressig um uns herum, daher blieb der Alltagsschrott im Kopf und konnte nicht niedergeschrieben werden. Einen kleinen Umriss gibt es aber.

Schule: Es gab eine kleine, aber sehr süße Weihnachtsfeier in der Schule der Prinzessin. Nur mit ihrer Klasse. Und mit ihrer eigentlichen Lehrerin, die ist nämlich wieder gesundet und hat “ihre Kinder” nun übernommen. Auf der Weihnachtsfeier hat die Prinzessin eins der 3 Lesekinder gemacht und war hervorragend. Ihre Parts hörte man bis hinten hin, denn – trotz Schüchternheit – sie las unheimlich laut, damit sie alle hören!
Schnee: In der Nacht zu Nikolaus gab es bei uns den ersten Schnee. Die Kinder waren begeistert, wir Erwachsenen eher weniger, denn Schnee bedeutet auch (etwa 200qm großen Hof, einen Hof im Garten und den Weg zum Komposter) Schnee schieben. Arme und Rücken tuen weh und das – wenn’s schlecht läuft – auch mehrfach am Tag.
Wichteln bei den BSM: Das Wichteln bei den Bastel-Scrap-Mamas hatte am 6. Dezember den Höhepunkt. Bisher war dies mein erstes Wichteln dort und ich fand es total schön. Mein Wichtelgeschenk war ein ganz wundervolles, ich habe mich sehr gefreut.
Meinem Wichtel habe ich das Geschenk gar persönlich vorbei gebracht, da das Päckchen ansonsten nicht rechtzeitig angekommen wäre (blöde Post!) und mein “Wichtelkind” hat sich sehr darüber gefreut.
Buchwichteln: Ausgepackt habe ich natürlich noch nicht. Bekommen habe ich aber schon ein Päckchen und bin gespannt, was drin ist. Mein Buch habe ich auch versendet und hab durch Zufall erfahren, dass es angekommen ist. Ich bin gespannt wie der Empfänger es findet.
Traumbergwichteln: Ich hab mir 1000 Gedanken gemacht, was ich dem kleinen Wicht einpacken kann – am Ende hab ich dann einige tolle Dinge gefunden und konnte mich kaum entscheiden. Auch die Mama habe ich bedacht und hoffe der Inhalt des Pakets kommt gut an. Am Donnerstag wird wohl ausgepackt *hibbel*
Auch unser Paket kam an – Danke lieber Wichtel. Das Paket ist hübsch verpackt und schaut riesig aus! Die Prinzessin schlich schon drum herum, schüttelte und rüttelte vorsichtig dran, fühlte und roch ebenfalls – doch das Paket verrät nichts. Gnihihi. Samstag morgen darf sie auspacken. Ein Kompromiss. Und auch ich bin sehr gespannt, was denn feines drin sein wird.
Gewonnen: Die liebe Anja hat auf Bücherzauber einen ganz tollen Adventskalender organisiert. Hier habe ich 2x teilgenommen und beide Male gewonnen. Ein tolles Buch und noch ein Lesezeichen. Zu genial, ich freue’ mich wahnsinnig!
Facebook: Schon seit einiger Zeit bin ich bei Facebook unterwegs, bisher hatte ich keine Probleme dort. Doch kürzlich wurde eine Internet-Bekannte zum Grund meine Freunde-Liste nochmal zu überdenken und auszumisten. Viele “kannte” ich durch Foren, die Galerien, CT’s oder ähnliches – nun sind alle raus, mit denen ich weniger zu tun hab. Öffentliche Inhalte kann weiterhin jeder abonnieren, aber “Freunde” werden nur noch Leute, die ich mag und/oder kenne. Punkt. Ohne Ausnahmen.
Weihnachtsgeschenke: Irre, aber ich habe dieses Jahr alle Weihnachtsgeschenke bereits vor dem 12. Dezember zumindest bestellt gehabt. Seit dem 18. ist sogar (fast) alles verpackt und verschenkfertig versteckt. Ich bin so happy.
Silvester: Unser Plan Silvester in Amsterdam zu verbringen fällt ins Wasser. All unser Erspartes geht auf Anwaltskosten um den plötzlich aufgetretenen Sorgerechtsstreit mit des Prinzesschens Papa drauf. Ist aber nun wichtiger und hat Vorrang.
Gesundheit: Nachdem meine letzte Krankheit doch noch nicht sooo lange her ist, hat es mich nun wieder erwischt. Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen. Keine Mandelentzündung. Ich jammere gar nicht erst, es könnte schlimmer kommen.
Rezepte & Lieblinks: Ich wollte Sonntags Rezepte und Freitags Links einstellen, das hat bisher nur mäßig geklappt. Sicherlich werde ich hier und da wieder welche Posten, aber nicht mehr in diesem Jahr. Stress um die Feiertage, man kennt das ja.
Unterwegs: Wie es sich in der Vorweihnachtszeit so ergibt, ist man eigentlich täglich unterwegs, hat aber dennoch das Gefühl nichts geschafft zu haben. So waren wir auf Weihnachtsmärkten, auf Shoppingtouren, beim Sport, einkaufen, im Kino, etwa Essen. All sowas eben.
Sport: Mindestens ein- und höchstens dreimal die Woche ging es ins Studio. Auspowern, manchmal muss das einfach sein. Und am Ende fühle ich mich jedes Mal besser als vorher.
Kino: Der Liebste und ich, wir waren in Breaking Dawn. Toll war es. <3
Heiligabend: Seit Ewigkeiten freue ich mich wieder einmal auf Weihnachten. Der Liebste, die Prinzessin und ich werden bei Frau Schwiegermonster, Herr Schwiegerdrache und Miss BamBam mitfeiern. Ebenso Lady Gagga. 
Weihnachtsbaum
: Noch haben wir gar keinen, doch eigentlich wollte ich ihn bei uns schon um den 4. Advent herum stehen haben. Da wir nebenan mitfeiern, hätte ich gerne etwas mehr davon gehabt. Der Liebste will ihn aber unbedingt selbst schlagen, aber dazu muss man erst die Zeit finden *seufz*

Das war’s. Für’s Erste. Genügend input.

bumm-bumm-bumm

29. November 2011

Es ist früher Abend. Wir sitzen am Küchentisch und basteln. Der Liebste arbeitet mit dem Bastelmesser und schneidet einen Stern aus, die Prinzessin schneidet viele kleine Sterne aus Transparentpapier und ich schneide zwei große Sterne, ebenfalls aus Transparentpapier.
Wir schrecken von einem lauten bumm-bumm-bumm am Boden auf.
Ich schlage vor, Lady Gagga zu fragen, was los ist. Der Liebste ist dagegen, er möchte es ignorieren. Sie kann schließlich auch die Klingel nehmen, statt an die Decke zu bollern.
Kurze Zeit später erneuter Krach. Diesmal an der Wohnungstür. Der Liebste geht runter…

der Liebste: WAS? (ziemlich sauer)
Lady Gagga: Also! Das geht so nicht! Ihr könnt da nicht die ganze Zeit rumtrampeln! Ich bin ja geduldig, aber das reicht! Das MUSS aufhören!
der Liebste: Oma, wir basteln! Wir sitzen alle am Tisch und haben uns keinen Millimeter bewegt! Bei uns trampelt ganz sicher niemand herum!
Lady Gagga: Ja, äh… Aber… Irgendwoher muss das ja herkommen! Und bei mir ist niemand! 

Den weiteren Verlauf des Gesprächs bekomme ich nicht mit, der Liebste geht mit seiner Oma aus dem Flur in die Küche.
Im Anschluss unterhalten wir uns entsetzt darüber.
Hat sie nicht mitbekommen/vergessen dass sie selbst gebollert hat? Oder hat sie Halluzinationen? Oder was bezweckt sie damit, uns ständig des Krachs zu bezichtigen?
Wobei sie vorher schon einmal andeutete, ich solle ausziehen. Nachdem der Liebste ihr aber klar machte, dass er auch geht, wenn ich gehen muss, hat sie diesbezüglich nichts weiter gesagt. Neue Taktik? Oder ist es ihre Krankheit?

Der erste Elternsprechtag

23. November 2011

Heute war es soweit, unser erster Elternsprechtag stand an. Schon seit Tagen war ich ein wenig nervös und aufgeregt. Doch der Liebste versuchte mich zu beruhigen. Und eigentlich hatte er ja auch Recht. Ich sehe ja ihre Hausaufgaben, was sie kann und wie sie es macht. Dennoch blieben die Gedanken. Wie es der Prinzessin in der Schule wohl so geht? Wie sehen die Lehrer ihre Leistung? Was kann sie gut? Was gar nicht? Wie kommt sie mit? Wie gut hat sie sich im Klassenverband eingelebt? Hat sie irgendwo Schwierigkeiten? Langweilt sie sich? Beurteilen die Lehrer sie genauso, wie sie sich selbst?
Leider hat sie nach wie vor nicht ihre “eigentliche Klassenlehrerin”. Diese fehlte bereits bei der Einschulung. Anfangs hat der Direktor die Klasse komplett übernommen, denn die Lehrerin sollte bald wiederkommen. Nachdem dies aber nicht mehr absehbar war, bekam die Klasse eine weitere Lehrerin, der Direktor ist eben noch mit anderen Dingen beschäftigt und muss entsprechend oft weg. Diese “Springerin” ist immer noch da und heute erzählte die Prinzessin, dass sie eine weitere Lehrerin bekommen haben. Nun gehe ich davon aus, dass es dabei bleiben wird und die eigentliche Klassenlehrerin nicht wieder kommt.
Was gibt es über die Prinzessin zu sagen? Zunächst einmal bekam ich nur ganz viel Lob zu hören.
* Sie ließt ganz wunderbar. Besser als die sehr guten 4tklässler.
* Sie schreibt entsprechend gut. Vieles bereits nach der korrekten Rechtschreibung.
* Sie schreibt kleine Geschichten, ebenfalls korrekt – auch bei schwierigen Wörtern (Pferd, Eichhörnchen, Kastanien).
* Sie ist sehr genau und motiviert.
* Sie kennt alle Zahlen.
* Sie rechnet sehr sicher und macht dabei keine Fehler.
* Sie hilft anderen Kindern viel.
* Sie ist in der Klasse gut angekommen und erfreut sich einer großen Beliebtheit.
* Diktate und Tests hat sie bisher alle sehr gut gemeistert.
Aber es gab auch ein paar negative Punkte.
* Sie meldet sich sehr wenig und beteiligt sich kaum am Unterricht.
* Sie träumt viel vor sich hin.
* Sie “liegt” halb auf dem Tisch.
* Sie quasselt zwischendrin (ließt anderen Kindern etwas vor, hilft ihnen zu viel etc.).
* Sie trödelt viel, erledigt Sachen nach Ankündigung dann aber schnell und bringt so Flüchtigkeitsfehler ein.

Wir waren Stolz wie Oskar. Wie sollte es auch anders sein?
Da sie ja zu den spät eingeschulten Kindern gehörte, habe ich mir Sorgen gemacht. Auch wegen dem Klassenverband, ob sie ankommt und aufgenommen wird. Hier kennen sich die Kinder geschlossen spätestens seit dem Start im Kindergarten, manche bereits früher. Die Prinzessin aber war nur einen Monat dabei. Doch offenbar war das gar kein Problem. Sie hat viele Freunde und will sich täglich mit den unterschiedlichsten Kindern verabreden.
Die späte Einschulung hat ihr geholfen, ihr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein sehr gestärkt. Sie ist emotional gefestigt und absolut bereit für die Schule.

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie Stolz und froh ich bin. ♥

das Kochen und der Herd

15. November 2011

Lady Gagga kocht schon seit einem Weilchen nicht mehr selbst. Anfangs hat sie die Mittagsmahlzeiten vom caritativen Pflegedienst gebracht bekommen, doch sie hatte immer etwas daran auszusetzen (zu salzig, zu lasch, zu scharf, zu viel, zu wenig…). Also bestellte Frau Schwiegermonster den Dienst ab und versorgt sie seither mit. So bekommt sie nun ihr tägliches Mittagessen von Nebenan, zwischen 12 und 13 Uhr.
Da Frau Schwiegermonster und Herr Schwiegerdrache mit Miss BamBam aber aktuell auf La Gomera weilen, versorgen wir Lady Gagga natürlich mit.
Pünktlich um 12 Uhr brachte ich ihr also ihr Essen.
Als ich aber ihre Küche betrat, sah ich sie am Herd stehen. Ein Topf auf einer Platte. Rein sehen konnte ich nicht, aber ich konnte erkennen, dass die Herdplatte an ist.

Ich: Ich habe hier Dein Mittagessen.
Lady Gagga: Och… Ah… Ich wollte auch grad anfangen.
Ich: Ach, brauchst Du doch nicht. Wir bekochen Dich schon mit.
Lady Gagga: Ja… Gut… Dann brauche ich ja jetzt nicht mehr…

Ich war zwar erstaunt, denn diese Routine müsste sie ja nun schon kennen, sagte aber nichts dazu. Hat sie wahrscheinlich einfach wieder vergessen.
Sie fragte mich dann noch, ob ich einen Dosenöffner habe, sie hätte da Ananas, die sie gerne zum Nachtisch essen würde. Als ich ihr dann den Öffner brachte und die Dose öffnete, konnte ich beobachten, wie sie eine riesige Ladung gekochter Nudeln in den zuvor erhitzten Topf schmiss. Dabei kam ein lautes zischen aus dem Topf, was den Eindruck vermittelte, dass im Topf nichts weiter drin war (Wasser, Öl, etc.).

Der Liebste und ich machten uns dann abends so unsere Gedanken. Lady Gagga hat schon mal Wutanfälle und erzählt ihrer Schwester dann, wie schrecklich alles sei und dass sie am Liebsten das ganze Haus anzünden würde. Da klingelten bei uns dann natürlich die Alarmglocken. Insbesondere wenn man bedenkt, dass sie mit dem Herd offensichtlich überfordert ist. Was ist, wenn sie was zum Kochen aufsetzt und es dann vergisst? Das Haus mit Absicht anzünden haben wir ihr erschwert, indem sämtliche Streichhölzer und Feuerzeuge entfernt wurden. So kann sie auch den Kohleofen nicht mehr zum Verbrennen von Plastikmüll verwenden…
Doch auf Dauer gesehen, wird sie sich wahrscheinlich nicht weiter selbst versorgen können und vor allem auch dürfen. Wenn sie für sich und andere eine Gefahr darstellt, müssen wir schauen. Aktuell ist sie zwar oft verwirrt, kann sich aber soweit noch selbst versorgen (bis auf das Mittagessen eben).
Wir warten also erstmal ab und hoffen, dass die Krankheit nicht all zu schnell voran schreitet.

 
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