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Blog Dein Wissen! Woche #02: Schlafstätte

16. Mai 2012

Thema der Woche #02 „Babyschlaf im 1. Lebensjahr“ von Mama Miez und BabyDreamers:

Wie und wo schlafen/schliefen Eure Babys und wie hat sich ihre Schlafstätte im ersten Lebensjahr verändert?

Wie wohl jede Erstgebärende habe ich mir auch über dieses Thema noch vor der Geburt der Prinzessin Gedanken gemacht, mir diverse Tipps und Vorschläge durchgelesen und hatte einen festen Plan:
Die Prinzessin sollte im Schlafsack oder gepuckt auf dem Rücken im eigenen Bettchen schlafen.
Doch gleich nach den ersten Tagen Zuhause habe ich feststellen müssen, dass so ein Baby sich nicht einfach an den elterlichen Plan zu halten gedenkt. Ich legte sie abends pünktlich in ihr Bettchen, doch da schlief sie immer nur sehr kurz, wurde wach und schlief nicht mehr ein. Beim Beobachten der Prinzessin stellte ich fest, dass sie die Ärmchen immer von sich streckte (oder wohl eher “schmiss”), das ist schwierig zu beschreiben. Ich hatte den Eindruck, dass sie zu viel Raum um sich hatte. Auch das Pucken brachte herzlich wenig, denn ich stellte mich nicht sonderlich geschickt dabei an, sodass sich die Prinzessin schnell wieder befreite.
So machte ich das, was von sämtlichen pädagogischen Ratgebern, Kinderärzten und Eltern absolut abgelehnt wird: Ich nahm die Prinzessin mit ins elterliche Bett. In den ersten Wochen schlief sie nachts sogar ausschließlich auf meinem Bauch. Anfangs hatte ich angst ich würde mich nachts umdrehen und sie runterschmeißen, das geschah aber kein einziges Mal. Sonderlich angenehm war das auf Dauer natürlich nicht, doch abends genoss ich es einfach meinem Baby so nahe zu sein und auch die Prinzessin schlief ganz wunderbar. Nach einigen Wochen zog sie dann um: In die Mitte des Bettes. Ich legte sie immer sehr weit nach oben, sodass sie unsere Decken nicht abbekam. Die Prinzessin selbst schlief im Schlafsack und auf dem Rücken. Für das nächtliche Stillen wie auch nach 1,5 Monaten für die nächtliche Flaschenmahlzeit war dies absolut praktisch.
Was ich an mir selbst sehr erstaunlich fand: Anfangs hatte ich angst, ich würde die Prinzessin nachts nicht hören, da ich einen sehr festen Schlaf hatte. Doch diese Sorge war unbegründet. Ich hörte es, wenn sie leise stöhnte, wenn sie besonders tief einatmete schreckte ich sogar auf und auch wenn sie wach wurde, war ich es auch sofort.
Die ersten 2 bis 2,5 Monate schlief sie nachts im elterlichen Bett und tagsüber entweder in ihrer Wippe, oder im eigenen Bettchen. Generell schlief sie tagsüber nicht viel. Immer mal wieder für 20 Minuten, höchstens eine halbe Stunde, das allerdings mehrmals über den Tag verteilt. Erst mit etwa 6 Monaten hatte sie eine feste Mittagsschlafzeit und schlief dann auch 2-3 Stunden am Stück.
Ich probierte das nächtliche Schlafen im eigenen Bettchen von Zeit zu Zeit immer mal wieder aus und eines Tages klappte es ganz einfach.
Die Prinzessin schlief von da an in ihrem eigenen Bettchen, aber im elterlichen Schlafzimmer. Am Fußende des großen Bettes stand das Babybett.
Mit etwa 1,5 Jahren erst klappte das nicht mehr so ganz. Nach der Trennung von ihrem Papa kam sie jede Nacht zu mir ins Bett. Es war eine anstrengende Zeit, denn die Prinzessin hatte einen sehr ausladenden Schlafstil. Sie kuschelte sich ganz nah an mich ran, legte mir ihre Beinchen auf die Seite und schlang ein Ärmchen um meinen Hals, dabei lag ich seitlich und hielt sie im Arm. Als Bauchschläfer ist das keine sonderlich bequeme Position, Nacken- und Rückenschmerzen waren vorprogrammiert.
Doch die Prinzessin brauchte diese Nähe, das Wissen, dass ich für sie da bin und sie halte. Auch diese Phase legte sich nach einer Weile – ich glaube es war etwa ein 3/4 Jahr. Heute schläft sie im eigenen Zimmer und Bett und kommt nur bei Krankheit oder schlechten Träumen zu uns.

Blog Dein Wissen! Woche #01: Schlafverhalten

11. Mai 2012

Mama Miez hat in Zusammenarbeit mit BabyDreams eine Blog-Aktion ins Leben gerufen. Die Idee finde ich super. Zwar bin ich für das erste Thema spät dran, möchte aber trotzdem noch einen Artikel dazu schreiben:

Wie schliefen/schlafen Eure Babys und wie hat sich ihr Schlafverhalten im ersten Lebensjahr verändert?

Noch bevor die Prinzessin auf die Welt kam, habe ich mir über dieses Thema so meine Gedanken gemacht. Was ist, wenn wir keinen Rhythmus finden? Was ist, wenn ich damit völlig überfordert sein werde? Was…? 1000 Gedanken schossen mir durch den Kopf und ich machte mir unendlich viele Sorgen. Doch als die Prinzessin da war und wir uns nach ein paar Tagen daheim eingelebt haben, stellte sich heraus, dass das alles gar nicht so kompliziert ist – zumindest bei uns.

Die Prinzessin - 8 Monate alt

Gleich zu Anfang habe ich versucht der Mini-Prinzessin einen halbwegs festen Tagesablauf zu geben. Natürlich immer an ihre Bedürfnisse und die jeweilige Tageslaune angepasst. So brachte ich sie jeden Abend um 18.00 Uhr ins Bett. Hier gab es von Anfang an ein festes Ritual, welches jeden Abend genau gleich ablief: Ich wickelte die Prinzessin, zog ihr den Schlafanzug und -sack an und dann gab es die abendliche Mahlzeit. Anfangs habe ich sie noch gestillt, kurze Zeit später gab es dann die Milchflasche. Dabei und danach wurde viel gekuschelt und gesungen. In der ersten Woche legte ich mich noch gleich mit hin. Immerhin wusste ich nicht, wie die Nächte mit so einem kleinen Würmchen werden würden. Doch die Sorgen verflogen schnell. Die Prinzessin war eine wunderbare Schläferin. Sie ging um 18.00 Uhr ins Bett, schlief bis gegen Mitternacht und bekam dann noch einmal eine Mahlzeit. Danach schlief sie bis zum nächsten Morgen zwischen 6.00 und 8.00 Uhr durch. Traumhaft, nicht wahr?
Als sie dann etwa 3 Monate alt war, gab es die ersten Schwierigkeiten. Sie schlief abends zwar wunderbar ein, fand aber nach der mitternächtlichen Mahlzeit nicht mehr in den Schlaf. Es war nicht so, dass sie dann geweint hätte. Nein, sie lag in ihrem Bettchen, gluckste vor sich hin, fummelte an ihren winzigen Füßchen herum, spielte an dem Nucky und war völlig mit sich zufrieden. Teilweise bis 3.00 Uhr nachts. Ich habe einiges ausprobiert, doch es half nichts. Eines Tages waren wir eingeladen und kamen nicht pünktlich nach Hause, die Prinzessin kam erst um 20.00 Uhr ins Bett – und siehe da, die nächtliche Spielstunde blieb aus. Von da an verschob sich ihre Zu-Bett-Geh-Zeit um 2 Stunden und alles war wunderbar.

In den nächsten Monaten bekam die Prinzessin dann ihre ersten Zähnchen. Diese Zeit rechne ich nicht zum gewöhnlichen Schlafrhythmus dazu, denn unter Schmerzen kann wohl niemand normal schlafen. Es gab einige Nächte, in denen die Mini-Prinzessin ganz viel weinte und ich sie weder mit Dentinox noch mit Globuli beruhigt bekam. Zu dieser Zeit brauchte sie viel Nähe und einfach das Wissen, dass jemand da ist und sie tröstet.

Nachdem die ersten Zähnchen da waren, fand sie zunächst wieder in ihren gewöhnlichen Schlafrhythmus zurück.
Mit etwa 6 Monaten änderte sich das aber schlagartig. Nach dem Lesen legte ich sie wie immer in ihr Bettchen, sang ihr noch etwas vor, kraulte derweil ihren Bauch, sagte ihr Gute Nacht und ging dann. War das bis dato noch kein Problem, so fing die Prinzessin eines Tages an zu toben und zu brüllen, sobald ich gegangen war. Kam ich wieder rein, nahm ihr Händchen und tröstete sie, beruhigte sie sich zügig, fing aber gleich von vorne an, sobald ich gehen wollte.
Anfangs blieb ich bei ihr, hielt ihr Händchen und saß neben dem Bett bis sie einschlief. Sobald ich aufstand und gehen wollte, schreckte sie allerdings wieder auf und weinte fürchterlich.
Ich probierte einiges aus: Ich nahm sie wieder mit, kuschelte mit ihr und sie schlief auf meinem Arm ein. Doch beim Reinlegen ins Bettchen wurde sie wieder wach. Ich saß Stundenlang bis tief in die Nacht bei ihr und hielt ihr Händchen. Solange ich es hielt, schlief sie, wenn ich gehen wollte wurde sie aber auch hier wieder wach. Ich versuchte sie mit in unser Bett zu nehmen, doch das mochte sie auch nicht. Ihr war es zu warm, zu eng und sie weinte. Völlig verzweifelt habe ich sogar die Ferber-Methode ausprobiert. Damals bekam ich den Tipp die Prinzessin ins Bett zu legen, raus zu gehen und sie weinen zu lassen. Nach 5. Min. wieder reingehen, höchstens 2 Min. beruhigen, wieder gehen, nach 10 Min. wiederkommen und für weitere 2. Min. beruhigen. (…) In der vorgeschlagenen Art hat es bei uns einfach nicht funktioniert. Ich habe eine Stoppuhr vor mir gehabt und nicht ganz eine halbe Minute ausgehalten, dann bin ich gleich wieder rein. Nach 2 solchen “Durchgängen” habe ich es aufgegeben. Mein eigenes Baby weinen und brüllen hören, dem natürlichen mütterlichen Instinkt widerstehen und nichts tun? Nein, absolut nicht meine Welt.
Schlussendlich habe ich durchgehalten, so anstrengend diese Zeit auch war. Ich war für die Prinzessin da, habe sie gekuschelt und getröstet, saß nächtelang neben ihrem Bett oder schlief ganz unbequem im eigenen Bett. Ihr Babybett stand am Fußende unseres Bettes und ich reichte ihr “einfach” meine Hand durch die Gitterstäbe.
Ein ganzes Weilchen ging das so, bis ich irgendwann durch einen dummen Zufall rausbekam, wieso die Prinzessin so brüllte. Wie immer saß ich stundenlang da, bis um Mitternacht. Dann wurde sie wach und wollte ihre Mahlzeit. Ich knippste das Licht an und ging in die Küche, um die Flasche zuzubereiten. Und – oha – da kam kein Ton aus dem Schlafzimmer. Sie lag in ihrem Bettchen und gluckste – was so in den vorherigen Wochen einfach nicht möglich war. Ich schlich wieder rein und knippste das Licht aus. Die Prinzessin brach sofort in untröstliches Gebrüll aus. Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Die Prinzessin hat Angst im Dunkeln! Ich war so unglaublich erleichtert und glücklich endlich herausgefunden zu haben, wieso sie solche Schlafprobleme hatte.
Natürlich war ich gerne für sie da, natürlich tröstete ich sie, doch seien wir mal ehrlich: So eine Phase ist unheimlich anstrengend und nervenaufreibend. Ich schlief nachts kaum bis gar nicht, musste tagsüber aber für die Mini-Prinzessin voll da sein. Ich fühlte mich ausgelaugt und konnte nicht mehr. Um so erleichternder war es endlich eine Lösung gefunden zu haben.
Noch in der selben Nacht bekam sie ein dauerhaftes Nachtlicht an ihr Bettchen und schon war der Spuk vorbei. Sie brauchte meine Hand nicht mehr und fand ganz alleine wieder in den Schlaf und schlief auch wieder ganz wunderbar durch.
Ich weiß nicht wieso sie plötzlich solche Angst im Dunkeln hatte, was der Auslöser gewesen ist, aber diese Angst war bis vor etwa einem Jahr unheimlich präsent und sie brauchte immer ihr Nachtlicht. Letztes Jahr sagte sie irgendwann von ganz alleine, sie wäre nun groß und bräuchte das Licht nicht mehr und so war es dann auch.

Das restliche erste Lebensjahr war schlaftechnisch absolut unauffällig. Die Prinzessin wurde gewickelt und bettfertig gemacht und bekam gegen 20 Uhr ihre Milchflasche, dabei wurde gekuschelt und gesungen. Nach dem Zähne putzen wurde ein ganz bestimmtes Buch (vor)gelesen und sie kam in ihr Bettchen. Auch da wurde nochmal gesungen, sie bekam einen Knuddler und einen dicken Kuss, das Nachtlicht eingeschaltet und… dann schlief sie innerhalb von 2 bis 10 Minuten ein…

Eltern-Kind-Blogparade: Aufgabe 8

06. Mai 2012

Auch das Thema “Kinder und Medien” der Aufgabe 8 der Eltern-Kind-Blogparade  finde ich ganz interessant und möchte mich daran beteiligen. Unbewusst habe ich das Thema schon in Aufgabe 7 leicht angeschnitten, möchte hier dann aber noch einmal etwas mehr darauf eingehen. Eltern-Kind-Blogparade Logo
Die Prinzessin begann mit etwa 1,5 Jahren das Sandmännchen zu schauen. Damals sah sie das bei ihrer Cousine und war dann auch Feuer und Flamme. Die Fernsehzeit beschränkte sich allerdings auf das Sandmännchen. Mit der Zeit kam dann die Sendung vor dem Sandmännchen dazu und später auch noch die danach, sodass sie insgesamt höchstens 45 Min. Fernsehzeit täglich hatte. Meist saß sie sowieso nicht die ganze Zeit still, aber theoretisch war das eben die höchstmögliche Zeit. Seit einigen Monaten hat sich das geändert. Der Fernseher ist aus. Immer. Eigentlich ist dieser nur noch dekorativ im Wohnzimmer. Ich glaube zuletzt lief er irgendwann vor 1-2 Monaten, Mittwoch abends, für mich. Die Prinzessin schaut aktuell gar nichts mehr am TV. Da sie auch nicht danach fragt, ist das einfach so.
Nun ist die Prinzessin ja ein vollwertiges Schulkind. Mit allem drum und dran. Und einige ihrer Klassenkameraden haben bereits Handys. Natürlich kam dann auch die Frage auf, ob sie sich nicht auch eins zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünschen kann. Meine Antwort ist da ganz klar und deutlich: Wünschen kann sie sich eine Menge, doch ein Handy kommt noch nicht in Frage. Sie fand das unfair und hinterfragte das natürlich. Doch am Ende konnte sie meine Argumentation nachvollziehen. Sie bekommt ein Handy. Zur Einschulung in die 5. Klasse. Und je nach Schule, wird es auch ein entsprechendes Handy. (Gymnasium = iPhone – das ist für sie der Hit) Ich denke ein Handy zur weiterführenden Schule ist sinnvoll, nicht aber in der Grundschule. Hier ist sie kaum bis gar nicht alleine unterwegs, um zur weiterführenden Schule zu kommen, muss sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und muss dann auch die Möglichkeit haben sich bei mir zu melden, wenn etwas anders als geplant verlaufen sollte. Aktuell bringe ich sie zur Schule oder sie geht mit Freunden, die Schule ist lediglich 10 Fußminuten von zu Hause entfernt, da ist ein Handy einfach nur überflüssig.
Für irgendwelche sozialen Netzwerke ist die Prinzessin noch zu jung. Natürlich hat sie schon einmal Facebook gesehen, entdeckte dort ihren Papa und Opa und würde auch gerne “dahin”. Doch ich weiß, was da teilweise für Bilder geteilt werden. Selbst wenn Facebook ab 7 Jahren erlaubt wäre, würde ich das nicht tolerieren. Auch mit StudiVZ hat sie noch nichts gemein, evtl. kommt das später mit der weiterführenden Schule. Jetzt aber ist sie mir einfach noch zu jung.
Spielkonsolen haben wir einige, doch genutzt wird eigentlich nur recht wenig, sodass die meisten nur einstauben. Die Prinzessin hat eine V-Smile. Diese steht seit etwa 8 Monaten ungenutzt herum. Die Wii dient größtenteils als Waage für den Liebsten und mich. Die Prinzessin darf bei schlechtem Wetter am Wochenende mal eine Runde Mario Party 8 spielen. Wir haben zwei Gameboy Color, beide liegen ebenfalls ungenutzt im Schrank. Nur im Urlaub haben wir sie mal mitgenommen. Für Regentage. Der Nintendo 3DS wird zumeist von der Prinzessin bespielt. Hier aber auch nur in Ausnahmen und auf langen Fahrten. Zu guter Letzt habe ich noch einen Super Nintendo da stehen. Den hab ich mir mal irgendwo gekauft, aus nostalgischen Gründen. Dieser steht aber auch seit etwa 3 Jahren ungenutzt herum und fängt nur Staub. Möglichkeiten haben wir also, nur genutzt werden sie nicht – was ich auch ganz gut so finde.

Ich denke der Medienwahnsinn beginnt schon noch früh genug. Bei vielen Kindern habe ich das Gefühl, sie haben noch den Schnuller im Mund und sind schon mit dem Handy bei Facebook online. Das muss einfach nicht sein.
In dem Alter, wo das noch nicht so extrem ist, schicke ich die Prinzessin bei trockener Witterung lieber in den Garten oder zu Freunden zum spielen. Wenn das Wetter schlecht ist, spielen wir Gesellschaftsspiele und vertreiben uns anders die Zeit.

Eltern-Kind-Blogparade: Aufgabe 7

20. April 2012

Es geht weiter mit der Eltern-Kind-Blogparade. Nun bearbeite ich Aufgabe 7Eltern-Kind-Blogparade Logo
Im ersten Teil der Aufgabe geht es ums Thema Brot. Was wurde gekocht? Was mag/mochte das Kind?
Wie ich schon in Aufgabe 6 berichtete, bekam die Prinzessin mit knapp 4 Monaten ihren ersten Brei. Da ich es damals noch nicht so mit dem Kochen hatte, gab es Gläschen von Hipp, Bebivita und ähnlichem. Als die Prinzessin vom Tisch mitzuessen begann, war das Kochen auch mehr Schlecht als Recht denn – das muss ich wohl zu meiner Schande gestehen – ich “kochte” nur mit Maggi. Richtig kochen konnte ich damals noch gar nicht.
Daher haben auch einige der Essprobleme der Prinzessin ihren Ursprung. Denn mit Maggi schmeckt im Prinzip alles gleich und Geschmacksverstärker sind auch noch massig drin.
Das Kochen für mich entdeckt hab ich erst durch den Liebsten. War es früher ein tägliches Übel, welches eben gemacht werden musste, so koche ich heute richtig gerne. Allerdings hat das Nicht-Kochen-Können auch heute noch Nachwirkungen. Die Prinzessin isst ganz viele Gemüsesorten nur sehr ungerne bis gar nicht. Standardsachen wie Paprika, Gurken und Tomaten sind nie ein Problem gewesen. Doch schon so normales Gemüse wie Zucchini, Rotkohl, Spinat, Rhabarber und Aubergine führen zu langen Diskussionen.
Witzigerweise hat die Prinzessin die Zucchini gegessen, als ich sie ihr noch für Gurken verkauft habe. Mittlerweile lässt sie sich davon aber nicht täuschen und protestiert. Ich wollte nie zu den Eltern gehören, die ihre Kinder zwingen das Gemüse mit zu essen, aber manchmal muss schon mal der Nachtisch gestrichen werden, wenn sie sich so absolut vor Gemüse drückt.
Mittlerweile koche ich seit etwas über 2 Jahren richtig und es hat sich einiges normalisiert. Wenn sie es auch nicht mit größter Euphorie isst, doch das Meiste wird dann doch gegessen.
Natürlich muss sie nicht alles essen. Ich habe Verständnis dafür, wenn sie einige Sachen so gar nicht leiden mag. Rosenkohl zum Beispiel. Oder Blumenkohl. Das schmeckt ihr nicht und dann muss sie es auch nicht aufessen. Doch probiert wird alles, was auf dem Teller liegt – jedes Mal neu. Dadurch hat sie dann auch z.B. den Spinat wieder für sich entdeckt. Von einem auf das nächste Mal war er plötzlich doch ganz lecker.
Im 2. Teil geht es um Spiele. Von klein an liebte die Prinzessin das Lesen und so ist es bis heute geblieben. Doch auch Spiele waren immer beliebt. Anfangs natürlich die ganz normalen Baby-Sachen wie Rasseln, die Mullwindel und Kuscheltiere. Nach und nach gab es dann auch verschiedene Spiele. Angefangen bei kleinen Puzzles, ging es über zu Memory und LÜK. Heute sind die liebsten Kinderspiele der Prinzessin Skip-Bo, Kniffel, Mensch ärgere Dich nicht und weiterhin diverse Puzzles. Doch die meiste Zeit verbringt sie heute mit Lesen. Wann immer sie eine freie Minute hat, ließt sie.
Am Computer macht sie nur sehr selten etwas, wenn dann aber auch eher Lernsachen für die Schule. An die Wii darf die Prinzessin nur am Wochenende und spielt dann mal eine Runde Mario Party 8. Der Nintendo 3DS dagegen ist deutlich beliebter, darf aber nur in Außnahmefällen bespielt werden und bleibt so noch etwas “besonderes”.
Ich bin einfach der Meinung, dass es so viele tolle Dinge gibt, mit denen Kinder sich beschäftigen können, da müssen keine Medien her…

Eltern-Kind-Blogparade: Aufgabe 6

14. April 2012

Die Eltern-Kind-Blogparade ist bereits vorbei, dennoch möchte ich sie für mich beenden. Die Themen finde ich interessant und werde sie so noch nach und nach “abarbeiten”. Eltern-Kind-Blogparade Logo
In der 6. Aufgabe geht es um das Thema “auf Schritt und Tritt”. Auch diese Aufgabe ist in 2 Teilaufgaben gesplittet, welche ich nun beantworten möchte.
An erster Stelle geht es um den elterlichen Stolz, um die ersten Male der Kinder. Sowas halt. Nun, die Prinzessin war mit so ziemlich allem immer etwas früher dran, sodass ich mich durch diverse Eltern-Literatur erst im Nachhinein lesen konnte. Mit knapp 3 Monaten kamen die ersten Zähnchen. Nicht wie bei anderen Babys die Vorderen, nein, die Prinzessin bekam gleich die seitlich danebenstehenden Zähne.
Als diese 2 (!!!) Zähne durch waren, wurde sie kurz darauf wieder sehr nörgelig und lugte immer auf den Esstisch. Nach einem Besuch bei der Kinderärztin fingen wir mit knapp 4 Monaten mit dem Brei an. Die Prinzessin hat ihn verschlungen.
Mit knapp 10 Monaten begann sie zu laufen. Das Krabbeln übersprang sie gänzlich, das irritierte mich.
Als sie 23 Monate alt war, kam sie dann zur Tagesmutter, von da an habe ich einige Dinge verpassen müssen. Zu ihrem 2. Geburtstag bekam sie ein Laufrad und war direkt Feuer und Flamme. Sie liebte das Teil und schleppte es überall mit hin. Später fiel ihr der Umstieg auf das Fahrrad dadurch deutlich leichter.
Mit fast 3 Jahren kam die Prinzessin dann in den Kindergarten. Von da an ging die Entwicklung rasent schnell voran. Sie hatte nach dem ersten Tag als Kindergartenkind eben auch erste Ausflüge, erste Freundschaften, erste Streitigkeiten und erste Krankheiten.
Letztes Jahr hatte sie ihren ersten Schultag und mir wurde endgültig klar, wie schnell mein kleines Baby groß geworden ist…
An zweiter Stelle geht es um Schuhe – ja wirklich, um Schuhe! Tja, was gibt es hierzu zu sagen? Anfangs trug die Prinzessin meist No-Name Schuhe. Das hat sich nun seit geraumer Zeit geändert. Bei uns kommen nur noch Marken ins Haus. Zum Einen weil sie einfach länger halten. Es macht nun mal einen Unterschied, ob ich No-Name Schuhe drei Mal in einer Saison kaufe, oder Markenschuhe bloß einmal. Zum Anderen aber auch, weil gute Schuhe wirklich wichtig sind. Gerade kürzlich habe ich das wieder feststellen müssen. Ich selbst habe als Kind nie Markenschuhe getragen. Nun habe ich ganz breite Füße, was beim Schuhkauf eine absolute Farce darstellt. Diesen Fehler mag ich bei der Prinzessin nicht auch machen.
So kommen uns nur noch GEOX, Superfit und andere Marken ins Haus. Die halten und sind gut für die Füße.

Eltern-Kind-Blogparade: Aufgabe 5

11. Februar 2012

Auch diese Woche möchte ich bei der Eltern-Kind-Blogparade teilnehmen. Eltern-Kind-Blogparade LogoBeim 5. Thema geht es um “Gesundheit, Entspannen und Freizeit”. Dieses Mal ist die Frage in 3 Teile aufgeteilt, welche ich natürlich auch alle beantworten möchte.
Im 1. Teil geht es darum, wie man das eigene Kind gesund hält und im Krankheitsfall behandelt: Im den ersten beiden Lebensjahren war die Prinzessin gar nicht krank. Als sie mit fast 2 Jahren zur Tagesmutter kam, wurde es etwas mehr. Mit dem Eintritt in den Kindergarten (mit 35 Monaten) kamen dann aber auch die Krankheiten. Angefangen hat es mit einfachen Magen-Darm-Infekten, ging dann zur Bronchitis über, steigerte sich in eine spastische Bronchitis, um in Lungenentzündungen den Höhepunkt zu finden.
Damals war die Prinzessin ständig krank, wie am Schnürchen. Ich war am verzweifeln, konnte aber auch nichts dagegen tun. Immunstärkende Mittel brachten nichts, weder auf pflanzlicher noch auf chemischer Basis. Ich habe sie dick eingepackt, im Zwiebel-Look, ich hab sämtliche Tipps und Tricks angewandt, doch nichts half. Bis März 2011 hatte sie regelmäßig irgendetwas. Dann hörte es schlagartig auf. Einfach so. Und nun war sie seit fast einem vollständigen Jahr nicht wirklich krank. Klar, die Reaktionen auf die Allergien blieben nicht aus – aber ansonsten ist sie gesund geblieben.
Ich könnte nun aber auch nicht sagen, ob/was wir anders machen. Eigentlich ist alles beim Alten geblieben. Aber sie ist gesünder. Ob es die Landluft macht? Die Tatsache, dass es ihr auch seelisch gut geht? Ich weiß es nicht. Aber ich bin dankbar für die Tatsache, dass es so ist.
Im 2. Teil soll es um das elterliche Wellnessprogramm gehen, besonders kurz nach der Geburt: Hiermit habe ich selbst eigentlich keine Erfahrungen. Seit der Geburt der Prinzessin war ich für sie zuständig. Immer. 24/7. Bis sie zur Tagesmutter kam, haben wir nicht mehr als die paar Minuten, die ich zum Duschen brauchte, getrennt verbracht. Als sie etwa 1 Jahr alt war, trennten Ihr Vater und ich uns. Damals fing ich an ins Sonnenstudio zu gehen. Auch hier war die Prinzessin dabei, wartete nur mit dem Papa eben draußen. Das war mein Wellnessprogramm: 10 Minuten sonnen. Ohne Kind. Sonne und Energie tanken. Entspannen. Meine 10 Minuten nur für mich!
Heute sieht das natürlich ganz anders aus. Der Liebste kommt mit der Prinzessin super aus und kann sie in jeder Lebenslage handeln. Ich kann theoretisch weggehen, wann ich möchte. Wenn der Liebste und ich gemeinsam weggehen wollen, passen seine Eltern auch mal auf.
Um die genutzten Freizeitangebote geht es im 3. Teil: Als die Prinzessin noch ein Baby war, wäre ich unheimlich gerne mit ihr zum Babyschwimmen gegangen. Leider gab es das nicht in näherer Umgebung. Ebenso verhielt es sich mit dem Kinderturnen. Das waren Dinge, die ich wirklich unheimlich schade fand und die mir wirklich gefehlt haben.
Als Baby bin ich mit ihr in den zur Genüge vorhandenen Wäldern spazieren gegangen. Manchmal war ich auch auf den Inlinern unterwegs. Die Prinzessin liebte die Geschwindigkeit und quiekte vor Freude. Als sie dann größer wurde, sind wir häufig auf dem Spielplatz gewesen. Diesen liebte sie.
Ansonsten waren wir natürlich in Zoos, Freizeitparks, auf diversen Spielplätzen (indoor wie outdoor), haben in den Rheinauen gepicknickt, waren unzählige male Schwimmen, – und haben alle möglichen anderen Dinge unternommen.
Dabei war der Prinzessin das Phantasialand in Köln das Liebste. Sie war bereits zwei mal dort und liegt mir schon seit über einem Jahr in den Ohren, da nochmal hin zu wollen. Evtl. schaffen wir es dieses Jahr, das mal in Angriff zu nehmen.

Diese Woche wird von Wellnessium, den Bergfreunden, Pflasterkoffer und meinlilalu gesponsert.
Als Gewinn würde ich das Steckenpferd für die Prinzessin bevorzugen.

LiebLinks #5

03. Februar 2012

Durch Facebook bin ich auf diese harmlose Rezension zum Buch “Twin Pryx. Zwillingsbrut” von Myriel gestoßen. Soweit nichts außergewöhnliches, Rezensionen findet man heutzutage in Massen (so auch hier auf dem Blog) im Internet. Diese helfen den Menschen sich für oder gegen ein Buch zu entscheiden, oder aber wecken das Interesse.
Besonders Interessant wird besagte Rezension erst durch die Drohungen und Verleumdungen des Autors John Asht und der Geschäftsführerin des Roder Verlages, Antje Roder. Zunächst beginnt das Ganze in den Kommentaren des Artikels, geht dann aber auf Facebook und den Blog des Autors über. Der Autor verbreitet diverse Verschwörungstheorien und lässt sich darüber aus, dass nur studierte Literaturkritiker Rezensionen zu verfassen hätten. (Hier sei auch zu beachten, dass der Autor seinen Artikel auf dem Blog bereits mehrfach abgeändert hat, eine Version des Nachtrages ist z.B. diese. Auch wurden diverse andere Textpassagen ursprünglich anders dargestellt – nachzulesen in den Kommentaren von o.g. Artikel – nette User haben hier Zitate eingestellt)
Dass sich Verlag und Autor da ins eigene Fleisch geschnitten haben, wird das “Team” sicherlich noch früh genug erfahren.

Schon seit einer gefühlten Ewigkeit twittere ich. Nun bin ich auf Tweetster gestoßen. Ein Dienst, welcher eine recht übersichtliche Statistik mit allen wichtigen Daten erstellt.

Auf lesen-befluegelt.org habe ich eine ausführliche Beschreibung zum Life Book 2012 gefunden. Da ich ja bei der Verlosung kein Glück hatte, bin ich nach wie vor auf der Suche nach etwas vernünftigem und glaubte nun den perfekten Kalender für mich gefunden zu haben. Nun musste ich aber feststellen, dass dieser nicht mehr verfügbar ist.
Jetzt habe ich mir einen einfachen Buch-Kalender gekauft. *seufz*

Pinterest kennt jeder?! Ich hab mich dort nun angemeldet. Eine tolle Sache, wie ich feststellen musste. Überall im Web gefundene Dinge können dort “angepinnt” und so an einem Ort gespeichert und gesammelt werden.

Eltern-Kind-Blogparade: Aufgabe 2

25. Januar 2012

Eltern-Kind-Blogparade LogoDas 2. Thema der Eltern-Kind-Blogparade ist “Wie alles begann – Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit”.

Als ich 2004 von der Schwangerschaft erfuhr, war ich 17 Jahre alt, kurz vor meinem 18. Geburtstag und absolut geschockt. Im August 2003 habe ich meine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel begonnen. Im April 2004 erfuhr ich von besagter Schwangerschaft. Allerdings auch erst in der 16. Schwangerschaftswoche – ein weiterer Schock.
Zu dieser Zeit damals hatte ich meine Menstruation recht unregelmäßig. Mal waren 8 Monate dazwischen, dann nur 4 und dann wieder 6 Monate. Bin ich anfangs noch jedes mal in Panik ausgebrochen, so hat sich das nach einiger Zeit gelegt.
So dachte ich mir auch bei dieser “Pause” nichts dabei. Im November hatte ich meine Menstruation. Im April war ich zur Vorsorgeuntersuchung da, die Frauenärztin machte einen Schwangerschaftstest und zeigte mir, nachdem sie mich darüber informiert hatte, was da in mir wuchs. Ich weiß noch, wie ich sagte “Oh, ist DAS das Baby, so groß schon?” und sie antwortete “Das Baby? Nein, das ist der Kopf des Babys!”.
Ich war schockiert, konnte es gar nicht glauben und freute mich dann am Ende doch – natürlich.
Leider habe ich die Schwangerschaft nicht wirklich genießen können. Ich nahm viel zu, bekam dann im 6. Monat die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes und musste gegen Ende über 40 Einheiten Insulin spritzen.
Hinzu kam, das ich mich in meinem Körper unwohl fühlte. Ich zog nur labbrige Sport-Klamotten an, traute mich nicht den Bauch zu zeigen und versteckte mich, so gut es eben ging.
Die Namenswahl war natürlich auch nicht sonderlich einfach. Es gab einige Varianten mit ihrem jetzigen Erstnamen. Den Zweitnamen hätte ich besser überdenken sollen. Damals sollte er eigentlich “Celine” lauten, doch ihre Cousine kam drei Wochen vorher auf die Welt und bekam einen ähnlich klingenden Namen. Das wollte ich nicht, also suchte ich nach anderen Namen, welche auf “n” (zumindest gesprochen) endeten. Ihr Name gefällt mir nach wie vor, nur die Schreibweise hätte ruhig eine einfachere sein können.

Kurz vor Schluss hatte meine Frauenärztin jedenfalls den Verdacht auf eine Gestose (Schwangerschaftsvergiftung) und ich musste ins Krankenhaus. Die Herztöne des Babys waren schlecht, meine ebenfalls. Ich hatte Wassereinlagerungen. Im Krankenhaus wurde entwarnt und ich durfte für die letzte Woche noch einmal nach Hause.
Lange bevor es soweit war, stand fest, dass die Geburt eingeleitet werden muss. Das Baby hatte einen zu großen Bauchumfang, die Plazenta verkalkte – also gab es einen Termin zur Einleitung der Geburt.
An diesem Tag war ich total nervös. Heute sollte ich also Mama werden, mein Baby in den Armen halten? Das war total unwirklich.
Das zuerst gelegte Gel brachte nichts, 24 Std. Wehen völlig umsonst. Erst nach weiteren 12 Stunden, einem Wehentropf, einer PDA und einem anschließendem Not-Kaiserschnitt war meine kleine Prinzessin da. Die erste Nacht im Krankenhaus war einfach wundervoll. Auch wenn es mir nach der OP nicht sonderlich gut ging und ich anfangs nur noch schlafen wollte, konnte ich es einfach nicht. Ich lag die ganze Nacht da und habe dieses kleine, wundervolle Geschöpf angesehen und mir versucht vorzustellen, dass ICH nun die Mama dieses kleinen Mädchens bin. Ein unglaubliches Gefühl.
Nachdem ich dann 4 Tage im Krankenhaus verbrachte und es der Prinzessin wunderbar ging, wollte ich nach Hause. Das Krankenhaus sagte mir nicht zu, ich fühlte mich nicht wohl. Auf eigene Verantwortung ging ich dann, besorgte mir eine Nachsorge-Hebamme und war dann mit dem Baby daheim. Bei der Babypflege geriet meine Gefühlswelt aus den Fugen. Der Babyblues, wie ich später erfuhr. Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen: Das kleine Geschöpf brauchte eine neue Windel. Ich wickelte sie grade, da überkam es mich “Oh Gott, und DAS musst Du nun die nächsten 18 Jahre machen?! Schaffst Du das? Was, wenn nicht?”.
Nach anfänglichem Zögern und übervorsichtigem Handhaben mit der Prinzessin hat sich aber alles eingespielt. Sie war ein unkompliziertes Baby, wie sie auch jetzt ein unkompliziertes Kind ist. Sie schlief zwar nicht viel, aber immer mal wieder 10-20 Min. zwischendrin. Recht früh hatte sie einen Schlafrhythmus (Abends um 18 Uhr Schlafenszeit), ihr eigenes kleines Ritual und war einfach wunderbar. Mit 3 Monaten kamen die ersten beiden Zähne, mit 6 Monaten fremdelte sie und mit 10 Monaten fing sie an zu Laufen.
Mit fast 2 Jahren kam sie zu einer lieben Tagesmutter, welche sie betreute, während ich meine Ausbildung fortsetzte. Mit 3 Jahren zogen wir nach Bonn und sie besuchte eine Kindertagesstätte. Mit 4 Jahren wechselten wir die Einrichtung. Mit 6 Jahren kam sie in eine Vorschulgruppe in einem neuen Wohnort und wurde schließlich mit 7 Jahren eingeschult.

Eltern-Kind-Blogparade: Aufgabe 1

24. Januar 2012

Eltern-Kind-Blogparade LogoWie ich ja bereits gestern ankündigte, nehme ich an der Eltern-Kind-Blogparade teil.
Nun also zum ersten Thema:
Eine Vorstellung soll her. Ein bisschen etwas über sich, die Familie und das Kind/die Kinder erzählen.
Ein seichter Einstieg also, für jeden machbar. :smile:

Mein Name ist Tanja, ich blogge seit August 2011 unter dem Pseudonym “Alltagsheldin”. Vorher hatte ich einen anderen Blog, also ein Neuling bin ich nicht ganz.
Ich bin 25 Jahre alt und komme ursprünglich irgendwo aus dem Rheinland. Mitte 2011 bin ich dann aber mit dem Liebsten und der Prinzessin ins Sauerland umgezogen. Wir wohnen mit im Haus seiner Großmutter, direkt nebenan wohnen seine Eltern.
Ich selbst habe keine Familie mehr. Meine Eltern sind bereits früh verstorben. Meine 5 Brüder und meine Schwester waren mir zwar immer wichtig, doch mit der Zeit verändert sich das Leben und man findet häufig einfach keine Zeit, um in Kontakt zu bleiben. Lediglich zu Geburtstagen, an Weihnachten und zum Jahreswechsel meldet man sich mal gezielt. Ansonsten ließt man hier und da Neuigkeiten bei Facebook (bei den Größeren zumindest), das war’s dann aber auch schon.
Mit “keine Familie” ist nicht gemeint, dass es da niemanden mehr gibt. Da gibt es viele viele Menschen, mit denen ich Dank Blutsband verwandt bin, doch eine emotionale Bindung besteht nicht. Bestand nie. Und wird auch nie bestehen können.

Ich habe eine wundervolle 7jährige Tochter – hier unter Prinzessin zu finden. Geboren im September 2004 geht sie seit 2011 in die Schule. Hätte ich sie vor 6 Monaten noch als schüchtern und zurückhaltend beschrieben, so ist sie heute das genaue Gegenteil. Sie hat schnell Freundschaften geschlossen, genießt innerhalb ihrer Klasse wie auch in der OGS eine recht hohe Beliebtheit, verabredet sich ständig mit anderen Kindern, hat einige Hobbys, die sie mit Begeisterung (Tanzen, Flöten, Sport, Lesen) ausübt und ist ziemlich gut in der Schule. Sie ist gut erzogen, verhält sich meist höflich, weiß aber auch ganz genau was sie will. Sie ist morgens ein Strahlekind, obwohl sie – wie übrigens auch ich – ein totaler Morgenmuffel ist. Sie braucht ein ganzes Weilchen, um morgens in die Gänge zu kommen. Doch ist sie einmal in Fahrt, bremst man sie nicht so schnell. Sie legt viel Wert auf ihr aussehen. Was sie trägt bestimmt sie, was morgens oftmals zu Reibereien führen kann, denn auch bei -5°C würde sie ganz locker in einem Sommerkleidchen aus dem Haus gehen. Hauptsache hübsch anzusehen. Ab und an lasse ich sie diese Erfahrungen gar machen, mit den besten erzieherischen Ergebnissen. Neuerdings wird gefragt ob und wie kalt es draußen ist.
Sicher, es gibt auch Dinge, die nicht ganz so optimal sind. Einen kleinen Wutkopf hat sie. Trotzig ist sie auch oft. Häufig fängt sie bereits bei Kleinigkeiten an zu weinen (“Mama, der Deckel meines Faserschreibers ist weg – wuääääh!”). Sie isst sehr wenig und dann auch nur ausgewählte Speisen – das treibt mich in den Wahnsinn.
Im Allgemeinen bin ich aber absolut stolz auf die Prinzessin – wie Eltern es bei ihren Kindern wohl immer sind, da mache ich mir nichts vor. Sie ist gut so, wie sie ist. Mit den guten, wie auch mit den weniger guten Eigenschaften.

Zu guter letzt, noch ein sehr wichtiger Mensch in unserem Leben: der Liebste. Er ist 25 Jahre alt, Student der Biologie und der absolut wunderbarste Mann, den ich mir vorstellen kann. Wir kennen uns bereits seit über 10 Jahren und waren schon in unserer Pubertät ein Paar. Die Prinzessin liebt und vergöttert ihn. Ebenso wie ich.

Der biologische Vater der Prinzessin war mein 1. Freund. Aus unserer 5 Jahre andauernden Beziehung ging die Prinzessin hervor. Die Prinzessin liebt ihren Vater, möchte ihn möglichst häufig sehen und ich versuche ihr das natürlich so weit es geht zu ermöglichen. Leider ist unser Verhältnis alles andere als Freundschaftlich, sodass es häufig zu Streitigkeiten kommt.
Ich hoffe allerdings, dass wir irgendwann – trotz allem – einfach nur die Eltern dieses wunderbaren Kindes sein können werden, ohne in die Vergangenheit zu blicken und die persönlichen Differenzen beilegen werden.

Das war’s. Familie Alltagsschrott und alles Wichtige im Schnelldurchlauf.  :smile:

Eltern-Kind-Blogparade

23. Januar 2012

Eltern-Kind-Blogparade LogoBei der lieben Marlen habe ich davon gelesen und fand es schade, dass ich nicht mehr teilnehmen kann. Die Eltern-Kind-Blogparade fand ich nämlich gleich auf Anhieb sehr interessant. Nun darf ich aber doch – ich freu’ mich!
Auf Alltagsschrott gibt es – Dank Neuanfang des Blogs – kaum vergangenes von der Prinzessin zu lesen. Dank dieser Parade kann sich das ein wenig ändern. Natürlich wird aber weiterhin nicht zu viel verraten…
Die Parade ist bereits in der 3. Woche, daher werde ich die beiden bisherigen Themen in den nächsten Tagen noch abhaken und mich dann an das am Sonntag neu gestellte Thema machen.

Nur als kleine Vorwarnung an die werte Leserschaft.
(aber keine Sorge – es gibt kein übertriebenes Baby-/Kind-Content, alles in Maßen :wink:  )

 
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